Leider bedeutet das für uns auch: Wir machen allen Fortschritt und jedes Vertrauen, das vielleicht oder vielleicht nicht da war, zunichte. DAS ist das größte Problem.
Der Hund kann Euch gar nicht vertrauen, weil Ihr nach wie vor nicht wisst, wie ihr mit ihm umgehen sollt und Ihr völlig unterschiedliche Botschaften sendet. Auf der einen Seite benehmt Ihr Euch total umständlich, um ihm endlich mal das Geschirr anzuziehen und dann wird er plötzlich rausgezerrt.
Er bekommt von Euch null Anleitung fürs neue Leben. Er weiß gar nicht mehr, wohin mit sich und seiner Angst, verhält nach über drei Wochen immer noch seine Notdurft in seiner Angststarre und Ihr seid halt nicht in der Lage, ihm die Hand zu reichen.
Ich würde ihm die Box entfernen und hätte schon längst begonnen, seine Neugierde zu fördern. Menschen, die übervorsichtig sind, sind nicht vertrauenserweckend, genauso wenig, wie Menschen, die völlig distanzlos sind. Welche Signale, außer Angst, sendet der Hund. Was zeigt er und wo kann man ihn wie unterstützen. Ich würde zb clickern mit so einem Hund, ich würde suchen, was interessiert ihn, und sei es nur minimalst. Irgendwas beginnen, was ihn aus dieser Starre holt, die er allein nicht lösen kann, wie man sieht.
Er braucht aktive Unterstützung. Aktive Unterstützung heißt nicht, ihn rumzureissen, aber eben nicht passiv zuzusehen.