Beiträge von Limetti

    Du hattest weiter vorne im Thread geschrieben, dass Chilly keinen übermäßigen Bart und funktionstüchtige Vibrissen hat und Ariodante hat das auf den Einwand von just2dun nochmal angemerkt. Um Chilly gehts also nur insofern, als dass er eben nicht betroffen ist von der „Vibrissenfrage.“

    Der Kontext war dieser:

    "

    Zitat
    Zitat von Anna13 Sind nicht sogar bei Labradoodlen die Fibrissen schon gerade? Also schon in der F1 Generation?
    Klar mit rein Pudel könnte es schwerer werden.

    Chilly hat keinen übermässigigen Bart und hat funktionstüchtigen Vibrissen"

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    Ich habe mir erlaubt, auf Anna13 zu antworten. Da braucht man nun nicht ein Faß aufzumachen. Chilly ist ein Mix, der halt so optimal gelungen ist, wie er ist. Er ist einfach perfekt :smiling_face_with_hearts: Aber das ist halt Chilly und ich wollte das einfach erwähnen. Daß halt nicht alle Labradoodle Kringelfell haben.

    Kringelfelldoodles haben vermutlich die selbe Vibrissenthematik wie Pudel, also daß die Vibrissen endlos wachsen oder krumm etc, vor allem hat man da ja immer noch die Scherthematik. Das wäre eigentlich ganz einfach zu verstehen, aber manche hier im Forum trauen mir diese Geistesleistung wohl nicht zu. Weil wer Doodle hat, der hat einfach von nichts eine Ahnung und macht sich null Gedanken und man kann da auch bei jeder Gelegenheit Spitzen verteilen.

    Just2do hat sich nicht auf die Vibrissen von Chilly bezogen, sondern auf meine Bemerkung zur Monopolstellung des Fci und Vdh. Das wäre ein wichtiges Thema anzugehen, wenn sich tatsächlich etwas verändern soll bei der Hundezucht (und jeder anderen Form der Vermehrung von Tieren, egal ob Verband, Verein, Hinterhof).

    Aber um zu verstehen, was ich gemeint habe, dazu müßte man halt auch bereit sein nachzudenken und über seinen eigenen Tellerrand zu schaun. Aber statt dessen wird halt lieber einfach gestichelt. Schade, weil so kann man ein so wichtiges Thema nicht diskutieren, bzw nicht DF-konforme Gedanken behält man halt lieber bei sich.

    Warum so generalisiert?

    Weil man sieht, wohin das führt ;-) Nicht bei allen Rassen, aber bei vielen.

    just2dun, wenn Du nicht verstehst, worum es mir geht, brauchst Du auch keine dumme Antwort zu geben. Denn natürlich betrifft es ALLE = ALLE Tiere, und in diesem Fall eben Hunde. Also bitte lesen, denken und nicht einfach nur wieder blöde rumsticheln. Frohe Weihnachten, Du bist auf ignore, so einen Schwachsinn brauch ich mir ernsthaft nicht zu geben

    Es ist - für mich - im Endeffekt aber die Frage, die ich mir stelle, wenn meine Überlegungen dahin laufen, ob Hunde einer bestimmten Rasse als Ergebnis von Zucht auf optische Merkmale dauerhaft beeinträchtigt sind.

    beeinträchtigt heißt ja nicht automatisch, daß dieses Leben so erschwert wird durch Leiden, daß es nicht mehr lebenswert ist. Es muß doch nicht alles auf "dann verbieten wir es", aber es kann doch ein Anstoß sein zu erkennen, daß die Rassehundezucht, so wie wir sie kennen, einfach in eine Sackgasse führt. Daß Monopole mit Standards von FCI und VDH keine Berechtigung mehr haben.

    Also heute waren wir etwa 1,5 Stunden bei mittelstarkem-starkem Regen im Wald. Bonnie mit dem Pomppa softshell, Chilly Hurtta Monsoon. Also Bonnie blieb oben trocken, von unten war sie komplett nass und hat leider gefroren, sie ist halt doch klein und bräuchte bei so einem Wetter einen Overall. Aber dann zieht sie aus befürchte ich.

    Der Monsoon saugt sich voll und wird ziemlich schwer, ich bin gespannt, wie lange der braucht um zu trocknen. Und innen zieht sich Nässe rein, also für eine lange Regenwanderung ist der eher nicht

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    Hurtta Monsoon innen

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    Und das ist einfach wirklich schwierig, wenn man einmal anfängt, darüber nachzudenken, wo man dann den Schlussstrich zieht.

    Naja, alle moralischen oder philosophischen Überlegungen über das Leben - das anderer und das eigene - sind nicht einfach, haben keine eindeutige Antwort, aber gesellschaftliche Umbrüche haben alle ihren ersten Schritt gehabt.

    Richtig, wie wir mit Leben umgehen - und irgendwann wird es vielleicht unvorstellbar sein, daß wir Tiere für uns in Käfige gesperrt haben, auf Tieren drauf gesessen sind, damit sie uns fortbewegen oder daß wir eben Hund halten so wie wir sie halten.

    Können wir nicht erstmal die Sachen abarbeiten die Schmerzen verursachen? Dafür ne Lobby bilden?

    ich greif das mal auf. Ich finde, es gibt kein entweder - oder, sondern es ist ein Umdenken gefragt, ob wir Menschen das Recht dazu haben, züchterisch Tiere so zu verändern (es betrifft ja viele weitere Haustierarten und Nutztiere), daß sie nicht mehr atmen können, daß wir sie ihrer Sinne berauben, daß sie sich in ihren Körpern nicht mehr richtig bewegen können, daß ihr Fell sie behindert, ihre Köpfe ihre Augen nicht mehr richtig tragen können, das Gehirn nicht in den Schädel passt usw.

    Ja es gibt eine Skala von "ein bisschen schlimm" bis "unerträglich", aber die Messlatte möchte jetzt schon wieder der Mensch ansetzen. Wenn es der Mensch nicht als so schlimm betrachtet, dann ist es ok. Dann kann man es lassen.

    Zu Beginn des Threads dachte ich auch - ach, jetzt ist das Vibrissenthema ein gutes Ablenkungsmanöver, damit man bei Mops und Co nichts verändern muß. Es hat mich zum Nachdenken angeregt. Und bin eben zu dem Schluß gekommen, für mich, das Vibrissenthema ist nur ein Mosaiksteinchen davon im gesamten Bild, wie wir uns an Tieren vergehen.