was ich mich frage, wie entsteht der Wunsch nach einem Hund? Sehen manche Hund xy auf der Strasse, fangen an kurz zu googlen, schreiben morgen jemanden an in den Kleinanzeigen und haben am Dienstag den Hund? Also überspitzt gesagt.
Ich hab als Kind keinen Hund bekommen, habe aber alles gelesen, was ich in die Finger kriegen konnte. Es gab zwei Zeitschriften, 'Partner Hund' und "Der Hund", da habe ich jedes Monat drauf gefiebert und alles gelesen. Ich hab mir Hundebücher gekauft über Erziehung, über Rassen, es gab auch kritische Bücher wie "Du armer Hund" von Heiko Gebhardt oder "Hund aufs Herz" von Haucke. Also nachdenken konnte man schon immer. Sich wirklich informieren auch.
Ich persönlich würde auch niemals einen Hund vom VdH kaufen, weil ich dort nichts unterstützenswert finde, was die Züchterei angeht, da würde ich immer einen Labradoodle vorziehen, würde ich einen Welpen kaufen wollen. Aber das Problem: Was sagt man Neulingen, die einen Rassehund möchten, wohin sie gehen sollen? 
Ich habs einfach, ich nehme vom Tierschutz. Da gehe ich ins Tierheim oder suche eine seriöse Orga, helfe einem Hund und bin glücklich. Oder kaufe Secondhand den Hund, der rumgeschoben wurde, weil ihn unverständlicherweise keiner wollte. Und ich bin glücklich.
Und ich finde es nach wie vor gar nicht so sinnvoll, als absoluter Neuling ohne jede Erfahrung einen Welpen zu kaufen. Man kann so viel kaputt machen am Hund, seelisch meine ich. Man kann dem Welpen so seine 'Kindheit' versauen.