Beiträge von Limetti

    Was wir vom Hund erwarten und was wir möchten....gute Frage....wir möchten gerne, dass er sich gut in unsere Familie einfügt und nicht aggressiv ist. Er soll sich gut erziehen lassen und vielleicht den ein oder anderen Fehler verzeihen können diesbezüglich - wir sind ja Neulinge auf dem Gebiet. Fellpflege ist uns egal, da sind wir offen. Möglichst robust sollte die Rasse sein gesundheitlich. Wir sind darauf eingestellt jeden Tag ausreichend Bewegung und Spieleinheiten zu bieten, wollen aber keinen Hund, der jeden Tag riesen Märsche einfordert.

    Wenn Dir die Endgröße wichtig ist und der Hund klein bleiben 'muß', würde ich keinen Goldendoodlewelpen holen, da weißt du bei einem Mix halt nicht, was draus wird, größentechnisch. Nur weil ein kleiner Pudel der Vater sein wird, heißt das nicht, daß alle Welpen kleinbleiben und ob der Körperbau dann auch tatsächlich harmonisch wird.

    Ich hab einen Labradoodle und würde, wenn ich einen Welpen kaufen würde, wieder einen Labradoodle holen. Ohne wenn und aber. Für mich sind das die perfekten Hunde, allerdings größer als 40 cm und sehr starker Jagdtrieb.

    Ich weiß, daß hier im Forum nur die ganzen Negativbeispiele über Doodle genannt werden, sollte man im HInterkopf haben, denn es gibt sie ja tatsächlich, aber sie dominieren die Doodlewelt nicht.

    Bei den hysterischen oder flippigen oder wesenschwachen Doodles ist halt die Frage: Woher kommen sie, was machen die Halter mit ihnen etc? Der Pudel ist halt flippig und das kann der Doodle dann auch sein.

    Wenn dann jemand damit nicht umgehen kann, ist der Doodle genauso ballaballa wie der flippige Pudel ^^ (nur ist dann da der eine gesehene gspinnerte Pudel nicht gleich repräsentativ für 1000e Doodles)

    Gesundheitsgarantien gibt es nicht, weder beim Doodle noch bei Rassen. Chilly wird in einem Monat 12 und ist top gesund. In meinem Umkreis, und die Doodleleute, die ich beim Gassi treffe, da sind alle happy mit ihrem Doodle. Da sind aber die meisten informierte Hundehalter und nicht das DF-Klischee.

    Beim Doodle mußt Du halt aufpassen, welche Infos Du liest. Es vererbt sich nicht auf wundersame Weise der tolle Charakter des Goldies und dazu das nichthaarende Fell des Pudels zum Beispiel. Du kriegst ein Überraschungsei und wennst Pech hast, dann hat er vom Golden Retriever gar nichts.

    Ich hab Chilly übrigens via Ebay Kleinanzeigen 3jährig übernommen, das größte Glück, was mir jemals passiert ist :smiling_face_with_hearts:

    Wobei die nächste Frage ist: Warum ein Welpe? Welpen sind nicht einfach. Welpen zwicken und "sind frech", wehren sich, müssen alles erst lernen und sie brauchen Menschen, die das können.

    Zu den Rassen: CKC, nein. Qualzucht, viel zu entsetzliches Leiden, einfach nein.

    Spaniel: Auch nein, diese extremen Ohren gehören für mich zur Qualzucht, weil sie sich häufig entzünden.

    Das Einzige, wo ich bei so nem Hund erzittern würd, sind die Tierarztkosten.

    was ich mich dabei frage, die sogenannten Züchter müssen diese TA-Kosten ja auch haben. Denken sie dann nicht mal nach, daß das einfach falsch ist was sie da produzieren? Oder macht es ihnen Freude, etwas zu produzieren, das für immer leiden muß? Ich finde solche Menschen unheimlich, gebe ich zu

    Mein Maß an Tierelend ist für diese Woche erfüllt, ich werd grad wieder so wütend, wie man so einen Verband, der so etwas zuläßt, immer noch so verteidigen kann, die armen Hunde :( :(

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    Ich hab doch zitiert, was du geschrieben hast. Vielleicht hast du es anders gemeint, aber das weiß ich nicht.

    ich hab nicht nur einen Satz geschrieben. Aber da müsstest Du halt die ganzen Beiträge lesen, nicht nur einen Satz. Aber lass es bleiben, führt zu nix, weil Deine Meinung ist ja schon fest und somit für mich Zeitverschwendung

    Die Gründe für den Papillon müsste man sicherlich erfragen, ich war bei dem Seminar nicht dabei.


    Dem VDH ist aber klar, dass Outcross und Blutauffrischung nur Sinn macht, wenn die Rasse genetisch auch anders aufgestellt und entsprechend weit weg ist.


    Terrier wäre jetzt auch mein erster Gedanke, ein Papillon bringt aber weitaus mehr leichtführigkeit mit als ein Terrier.

    Frage ist halt nach wie vor, was möchte man erreichen? Den Körper einer Bulldogge, aber bitte gesund? Gibts nicht

    Den Charakter einer Bulldogge in gesundem Körper? Will keiner haben, weil es dann halt nicht mehr der "anspruchslose" Hund sein wird, der nach einer Runde um den Block schon k.o. ist.

    Und vor allem, was kommt dann? Die Menschen ändern sich ja nicht plötzlich, angenommen, es sollte also tatsächlich ein gesunder Frenchietyp entstehen, die Nasen werden sicherlich wieder kurz gezüchtet werden. Das neue Retro dann. Menschen werden ja nicht plötzlich vernünftig, sieht man ja, was alles so gewinnt bei den Ausstellungen, bei manchen Rassen eben "je grotesker umso besser".

    Wow, heute ist der Thread ja mal endlich richtig ehrlich.

    Menschen, die einen nicht-jagenden Hund halten wollen, sollen kein Tier(!) halten dürfen?

    Immer wieder gut, etwas völlig aus dem Kontext zu reißen, über das gesamte Geschriebene nicht nachzudenken, aber rumheulen. Gut gemacht, aber auf diesem Nivea kann man halt nicht diskutieren.

    Und ich schätze gerade die Vielfalt an Hunden, auch wenn ich zugeben muss, ich mag nicht alle davon.

    ich meinte damit jetzt nicht die Vielfalt der Rassen, sondern Rassen, die bereits an die Wand gefahren wurden, deren Erhalt oder Rückzuchtversuche ja damit gerechtfertigt werden, daß sie so einmalig wären und man keinen Ersatz bei gesunden Rassen finden würde.

    Ja ich gebe zu, ich tu mich total schwer, mich in dieses "ich will genau diese Rasse und sonst gar nichts" hineinzuversetzen. Was ich durchaus nachvollziehen kann, ist der Arbeitshund, der Hund, der ganz gezielt Aufgaben verrichten können muß.

    Aber für Privatleute, die einfach nur einen Hund möchten - und dann oft ja nichtmal definieren können, was sie eigentlich erwarten und selbst bieten können, aber einen Haufen Wünsche und Ansprüche haben - ne, dafür muß man nicht weiter rumexperimentieren an eh schon kaputten Rassen.

    Ich hatte ja diverse Mixe und auch Rasse - ehrlich, ich kann Dir sagen, sie waren einfach Hund. Wie Hunde halt so sind. Keine Spezialisten. Durchschnitt. Mal kurzhaarig, mal langhaarig, groß, klein, agil, zierlich. Sie alle haben meinen Wunsch nach: Ich will einen Hund - zu 100% erfüllt. In gesunden Körpern.

    Ich finde, diese Ansprüche bei der Hundeauswahl: Soll nicht jagen, soll eher gemütlich sein, das liest sich für mich immer so, ich möchte einen Hund, der sich bitte nicht wie ein Hund verhält. Für viele dieser Menschen wäre es sinnvoller, sich gar kein Tier anzuschaffen.

    Ich finde es auch krank, daß mit aller Gewalt versucht wird, ein Lebewesen zurechtzuzüchten, damit auch ja jeder Hansel seinen Hund haben kann. Es braucht nicht jeder einen Hund. Man muß nicht jede Rasse erhalten. Man muß nicht alle Wünsche erfüllt bekommen, wenn man ein Lebewesen aufnehmen möchte.

    Wenn man so unflexibel ist, dann sollte man es sein lassen. Punkt