Beiträge von Stilles Wasser

    Versuch doch einfach mal selbst um 18 Uhr das letzte Mal auf Klo zu gehen und dann erst morgens um 7:30. Ich meine das übrigens ernst.

    OT: Gut, das ist für mich kein Problem. Der Körper passt sich an, unter widrigen Bedingungen (reales Beispiel: ohne sanitäre Anlage, das nächste WC an einer Tankstelle kilometerweit entfernt) gehe ich auch nur alle 2-3 Tage groß (ABER passe auch meine Ernährung an, das erleichtert das ungemein).

    Die Abstände nachts finde ich für den Hund aber auch viel zu groß.

    Gehe auch so zwischen 6-7 Uhr die erste Runde (ca. 60 min) ... dann gibt's Frühstück gegen 8-10 Uhr ... große Runde (90-120 min) nachmittags vielleicht so 14 Uhr ... Abendessen irgendwie so 18-20 Uhr und halt davor oder danach noch ne kleine Runde (30-60 min) ... und eben vor dem Schlafengehen ca. 23 Uhr nochmal kurz vor die Tür nur zum Lösen.

    Wenn manche hier ihn jetzt für ein Monster halten, nur zu.

    Als Monster würde ich auch die anderen Hunde aus den Vorfällen auf den ganzen Seiten nicht bezeichnen, Hunde sind eben Hunde und sowas kann vorkommen. Deinen deswegen schon 10x nicht.

    Aber diese quasi subjektive/emotionale Sicht muss man nochmal von der juristischen Sicht unterscheiden. Da ist ein gefährlicher Hund eben ganz klar definiert und wird dann so eingestuft mit allen Konsequenzen für Hund und Halter.

    Und das ist es glaube ich, was hier zuletzt bei der Sache mit den drei Hunden und eigene HH etwas aufeinandergeprallt ist. Diejenigen, die das einfach nur per Definition gesehen haben und diejenigen, die das so aus persönlicher Sicht betrachtet haben. Ich würde sagen, manche haben aneinander vorbeigeschrieben. :winking_face:

    Halsband habe ich bislang noch gar keines, soll ja auch möglichst gut passen. Aber Geschirr + 3 m Leine passt für mich so ganz gut und Freilauf wäre in den ersten paar Tagen des Kennenlernens sowieso undenkbar.

    TroFu oder so „harte Hundekekse“ wie die Wolfsblut Cracker nimmt meiner meistens auch nicht, lässt sie fallen und hat kein Interesse. Dafür wurde er wohl zu sehr verwöhnt.

    Bei Spaziergängen bin ich auch sehr anspruchslos, er darf fast alles. Er läuft von sich aus meistens da, wo Fußweg oder besser noch Grünfläche ist. Darf schnüffeln, wenn er will oder stehenbleiben und die Gegend beobachten (wenn es mir zu lange wird, spreche ich ihn an und sage „Komm!“ oder „Weiter!“ und habe dann auch meist seine Aufmerksamkeit). Er frisst unterwegs keinen Müll und zieht auch nicht stärker (außer wenn er andere Hunde sieht oder sich sein Jagdtrieb zeigt, also bei losfliegenden Vögeln oder Rascheln im Unterholz, dann springt er oft in die Leine).

    Ebent!

    Hünd san halt Hünd und so lange es meinen/andere und/oder mi nedda beißt, ist es egal.

    Wenn nur der Halter selbst was abkriegt, ist es allein dessen Thema.

    Rein vom bereits zitierten Hundegesetz wird da eben kein Unterschied zwischen Mensch (Fremder) und Mensch (Halter) gemacht, ergo folgt eine Einstufung/Untersuchung des ganzen (ist ja offensichtlich bekannt geworden durch Krankenhaus/Presse oder so).

    Du hast den Hund gestern zu dir genommen und gestern war auch die Bahnfahrt? Dann würde ich das erst einmal als "wenig repräsentativ" einordnen. Lernt euch in Ruhe kennen, baut eine Beziehung auf... Und dann schau dir das Thema wieder an. Ich halte es für gut möglich, dass der Hund einfach mit der Gesamtsituation überfordert war und du (noch) kein Mensch bist, der ihm in dem Moment Sicherheit geben konnte.

    Ja, er kennt mich noch nicht so lange und muss erstmal eine Bindung zu mir aufbauen. Ich glaube, es fällt ihm einfach schwer, abzuschalten … er möchte immer was sehen, legt sich dann in den Gang und beobachtet das Treiben im Zug. Wobei da zwischen den Stationen wenig passiert und er aus den Fenstern auch nicht viel sieht, wird zu früh dunkel.

    Vielen Dank auch für den Input, werde das dann nach und nach so probieren mit dem TroFu. Klappt auch so ganz gut, dass er nach der Fütterung langsam zur Ruhe kommt.

    Guten Abend,

    habe heute erstmal probeweise einen knapp 11 Monate alten Husky aufgenommen. Er ist wirklich zum Verlieben, aber natürlich auch voller Energie und muss gewiss noch einiges lernen (und vor allem müssen wir auch erstmal eine gemeinsame Beziehung aufbauen).

    Wie der Titel schon sagt, suche ich zum Thema Bahnfahren nach Tipps und Tricks bzw. Erfahrungen, wie man das am besten trainieren kann. Auf Spaziergängen blüht er richtig auf, aber wir mussten vorhin auch eine kurze Strecke mit dem Zug zurücklegen und das war nicht so einfach (laut HH kennt er Zugfahren zwar schon, aber da kommt ja jetzt auch vieles zusammen, seine vertraute Bezugsperson fehlt usw.) ... er hat nicht durchgehend, aber immer wieder mal huskytypisch geheult. Das kommt bei Mitreisenden und Personal wahrscheinlich nicht so gut an und so ist der Hund auch nicht entspannt, das würde ich gerne ändern (geht natürlich nicht von heute auf morgen, ist auch klar).

    Vielen Dank schonmal für eure Vorschläge und Erfahrungsberichte! :dog_face:

    Vermutlich bin ich die Einzige, die schreibt, was sie denkt - mir tut der Hund unendlich leid.

    Die Kleine wird deinen Mann ganz sicher nicht absichtlich wecken, sondern weil sie (aus ihrer Sicht) schlimmen Hunger hat.

    Und dafür wird sie angeschrieen.

    Ich an deiner Stelle würde die Situation (Mann alleine mit Hund) schnellstmöglich beenden.

    Irish Terrier Ich denke darauf bezieht sich das. Um den Mann und Hund nicht alleine zu lassen, müsste sie ihren Job aufgeben usw.