Ja, solange man mehr als die Hälfte des Scheins hat, ist das an sich kein Problem.
Beiträge von Stilles Wasser
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Na eben nicht beantragen, sondern nur ein 'Achtung wir kommen'-Bescheid sagen, aber ist ja trotzdem ein Aufwand, der dahinter steckt. Besuch ist ja mit Aussteigen verbunden, Durchreise ohne Pipipause ist also legitim.
Ach so, habe das inzwischen übrigens nachgelesen. Laut neuem Hundegesetz musst du sogar die Durchreise anmelden (vorübergehender Aufenthalt = Durchreise muss angemeldet werden):
Zitat§8 (4) Absatz 3 gilt nicht, soweit es sich um Hunde handelt, die nach den Vorschriften eines anderen Landes gehalten werden dürfen, wenn die Halterin oder der Halter sich nur vorübergehend in der Freien Hansestadt Bremen aufhält. Ein vorübergehender Aufenthalt liegt insbesondere vor, wenn die Halterin oder der Halter sich auf der Durchreise befindet oder sich nicht länger als einen Tag in Bremen aufhält. Der vorübergehende Aufenthalt ist der zuständigen Ortspolizeibehörde vor Aufenthaltsbeginn anzuzeigen. Dabei sind die voraussichtliche Dauer des Aufenthalts, der Aufenthaltsort sowie Name und Kontaktdaten der Halterin oder des Halters anzugeben.
Außerdem ist eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben (was durchaus sinnvoll ist und in vielen anderen Bundesländern ja auch so geregelt wird) … auch für Touristen:
Zitat§6 (2) Hunde, die außerhalb des Geltungsbereichs dieses Gesetzes gehalten werden, dürfen in der Freien Hansestadt Bremen nur geführt werden, wenn für sie eine Haftpflichtversicherung nach Absatz 1 Satz 1 besteht.
Das finde ich auch hart … Menschen oder Tiere ausdauernd anbellen ist eine Ordnungswidrigkeit … ein Wachhund am Zaun? Der Leinenpöbler bei Hundebegnung? Hmm …
Zitat§2 Allgemeine Pflichten
(4) Wer Hunde führt, hat zu verhindern, dass das Tier
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Personen oder Tiere ausdauernd anbellt, sie anspringt, anfällt oder sonst nicht unerheblich beunruhigt und
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Ich verstehe nicht, warum Du eine Hund hast wenn Du diese Verbote so feierst?
Hundefreie Innenstände klingt doch auch klasse, so wäre die Statistik auf jeden Fall auf 0.Ich habe ein Hundehalteverbot doch nichtmal erwähnt und bin da auch strikt dagegen. Wie du ja sagst, bin ich selbst Hundehalter.
Mich haben nur die Zahlen, auf die ich zufällig gestoßen bin, überrascht. Und wenn es nur jede Woche in einer (Groß-)Stadt ein Biss ist, der ärztlich versorgt werden muss, finde ich das persönlich einfach erschreckend.
Besonders eine Rasse die ganz gerne mal Babys angreift. Also ist man bewusst ein Risiko eingegangen für seine Mitmenschen, weil man es wollte.
Ja und deswegen passe ich besonders bei Kindern noch mehr auf. Weil ich mir meiner Verantwortung bewusst bin.
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Am besten nen neuen Führerschein machen bei jedem Autokauf.
Würde die Zahl der Verkehrsunfälle vermutlich sogar reduzieren. Alleine schon deshalb, weil viele das aufgrund von Kosten/Aufwand gar nicht machen würden und stattdessen lieber das Auto stehen lassen. ABER autofreie Innenstädte werden ja auch schon länger immer wieder diskutiert, das Autoverbot kommt irgendwann.
(Leipzig ist da wohl recht weit vorne mit dabei … autofreie Innenstädte - Umwelt/Klimaschutz)
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150 Vorfälle, nicht 50.
Ich hab jetzt nicht nachgerechnet, ob deine Prozentzahl stimmt.
Ich finde, da nur ein Bruchteil von Bissverletzungen jemals gemeldet wird, das ist viel.
Abgesehen davon geht es mir auch mehr um die absoluten Zahlen, nicht runtergerechnet auf die gesamte Hundepopulation oder sonstiges.
150 verletzte Menschen (offiziell gemeldet) in einem der kleinen Stadtstaaten Bundesländer finde ich einfach viel. Und jeder Verletzte ist einer zu viel.
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Naja, die Dunkelziffer ist sicher noch viel höher ... gerade wenn es von den eigenen Hunden kommt, meldet man das eher nicht. Oder wenn es nur irgendwelche Kleinigkeiten sind und der andere Halter einen so angefleht hat, ihn doch bitte bitte nicht anzuzeigen.
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Das neue Hundegesetz von Bremen enthält generell noch ein paar interessante Punkte, aber das gehört eigentlich nicht hierher. Dafür finde ich diese Aussage doch sehr erschreckend:
ZitatInnensenator Ulrich Mäurer: "Hunde sind für viele Menschen nicht nur treue Begleiter, sondern auch Familienmitglieder. Die Haltung eines Hundes bringt jedoch auch eine große Verantwortung mit sich. In den meisten Fällen gehen Hundehalterinnen und Hundehalter dieser Verpflichtung verantwortungsvoll nach. Doch leider gibt es auch Situationen, in denen Hunde nicht angemessen gehalten oder erzogen werden. Dies kann zu einer Gefährdung von Mensch und Tier führen." Allein in den Jahren 2021 bis 2023 wurden in Bremen insgesamt 150 Beißvorfälle registriert, bei denen Personen verletzt wurden.
Innerhalb von 3 Jahren (2021/22/23) gab es 150 Beißvorfälle, bei denen Menschen verletzt wurden? Da sind ja dann die ganzen Vorfälle mit Fremdhunden oder Wildtieren noch gar nicht dabei. Finde ich schon echt viel.
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„Dem Hund wurden ein Maulkorb und eine Leine angelegt. Anschließend wurde er in ein Tierheim gebracht.“
Das steht aber zumindest im letzten Absatz von Hektorine s Pressebericht. -
Aggressiver Hund lässt eigene Familie nicht mehr aus Hotelzimmer
Laut Artikel war der Grund dafür, dass der Hund vor die Zimmertür gekotzt und diesen Kotz-Haufen vehement verteidigt hat.
Der Familienvater hat schließlich die Polizei um Hilfe gerufen. Die kam zu der hilflosen Familie in das Münchener Nobelhotel und befreite sie.



Der Hund wurde ins TH gebracht? Direkt eingezogen oder von der Familie verstoßen?
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Ja, war als Witz gedacht, hätte vielleicht noch einen weiteren Smiley zwischen den Part und die Frage packen sollen.
Naja, wird langsam ziemlich OT. Vielleicht machen wir besser einen extra Thread für das neue Hundegesetz in Bremen auf.