Beiträge von Bananenbroetchen38

    Hallo ihr Lieben,

    ich reihe mich hier mal ein.:upside_down_face:

    Bei meiner Hündin fiel im Juli die Diagnose PD. Ihr knickte im Sommer immer wieder die Hüfte zur Seite, es sah immer so aus, als würde ihr die Kraft ausgehen. Da hab ich Emma dann auf den Kopf stellen lassen und sämtliche Untersuchungen machen lassen. Die Neurologin schloss dann aber relativ schnell nach MRT und Liquoruntersuchung auf PD.

    Zuerst hab' ich das ehrlich gesagt nicht "geglaubt". Es sieht bei Emma eben nicht aus, wie die auf den Videos, die man so findet. Sie ist voll ansprechbar, knickt aber halt weg. So hab ich mich erstmal gegen die Gabe von Medikamenten entschieden. Allerdings hab ich auf Rat der Neurologin das Futter umgestellt auf glutenfreies TroFu mit Fisch und seitdem geht's Emma besser. Allerdings kam die Besserung auch zeitgleich mit dem Sinken der Temperaturen. Vielleicht ist Hitze ein Auslöser bei ihr, das werde ich wohl erst immer Sommer erfahren.

    Kann mir jemand sagen wo man drauf achten muss wenn der Hund (10J.) zu Gallensludge neigt? Oder kann jemand auch ein gutes Trockenfutter empfehlen? Ich füttere im Moment Care Plain von Vet Concept.

    Falls du dazu noch eine Antwort brauchst :smiling_face:

    Meine Hündin hat Probleme mit der Galle, neigt zu Gallenstau und -entzündungen. Unsere Tierärztin hat uns damals empfohlen Gastrointestinal zu füttern. Also leicht verdaulich + moderater Fettgehalt. Wir haben dann lange von Animonda das Intestinal TroFu gefüttert, damit hatten wir gar keine Probleme mehr.

    Bin dann wegen Mais in der Zutatenliste umgestiegen und haben seitdem bisschen rumprobiert. Hab Folgendes beobachten können:

    Zu hoher Fleischanteil geht bei ihr gar nicht. Haben LupoVet IBD gefüttert, ist leicht verdaulich mit wenig Eiweißgehalt durch Ziegenfleisch, aber das hat trotzdem wieder zu einer extremen Verschlechterung der Symptomatik geführt.

    Außerdem ist ein zu geringer Fettgehalt auch wieder schlecht gewesen, davon hatte die morgens ständig dieses "Nüchternbrechen".


    Ich weiß nicht, ob man bei Gallensludge ähnlich/gleich füttern sollte, aber das sind mal so unsere Erfahrungswerte. Momentan sind wir beim Wolfsblut Intestinal, aber das werde ich wohl auch nicht für immer geben, da sie bis zu vier mal am Tag Output hat. :thinking_face:

    Hallo ihr Lieben,

    ich geb' mal Updates und frag gleichzeitig mal wieder um Rat.

    Wir haben nun sämtliche Untersuchen gemacht und noch immer gibt es keine Diagnose, noch nicht mal einen Verdacht. Ich liste mal auf: Blutbilder (großes Blutbild, Blutchemie, gastrointestinales Blutbild, Hormonwerte), eine Sammelkotuntersuchung, ein Röntgen vom Brustkorb, Ultraschall der Milz, Galle und vom Herz, Kurzzeit- sowie Langzeit-EKG, Liquoruntersuchung und MRT von Kopf und Wirbelsäule.

    Ich glaub das war erstmal alles. Nochmal zur Symptomatik: Bei Belastung (auch nur kurz) kippte ihr die Hüfte manchmal zur Seite weg, weil ihr die Kraft fehlte. Wir hatten nun länger keinen solchen "Schwächeanfall" mehr, aber ich geh auch nur noch maximal 30 Minuten Gassi. Grundsätzlich hab ich das Gefühl, dass sie schneller müde ist.

    EIC hab ich angesprochen, damit konnte meine Tierärztin ehrlich gesagt wenig anfangen. Bei einem Mischling lässt sich das wohl auch nicht testen. Sämtliche Mängel, wie z.B. B12, sind durch das letzte Blutbild auch ausgeschlossen. Ich werde nun auf den Rat der Praxis zwei Wochen Novalgin geben und beobachten, ob sich was tut. Ich bin nicht überzeugt, aber ich hab sonst keine Perspektive.

    Jetzt wollte ich mal fragen, ob hier jemand eine gute Tragemöglichkeit für einen 19kg Hund kennt. Ich würde mich gern wieder an größere Runden trauen, aber mir bleibt die Sorge, dass ich wieder mitten im Wald stehe und Emma tragen muss. Gibt es noch Rucksäcke für diese Gewichtsklasse? Oder wär ein klappbarer Bollerwagen doch besser?

    Ich würd mich sehr über Erfahrungsberichte freuen! :smiling_face:

    Hallo, noch gibt's nix neues.

    Ich suche verzweifelt nach einem schnellen Termin für den 24h-EKG, aber das ist nicht so einfach. Mit einer mobilen Kardiologin hab ich Kontakt, die meldet sich heute oder morgen noch und hat mir zumindest für die kommende Woche einen Termin versprochen.

    Außerdem, was mich furchtbar nervt: Die meisten Kliniken, die ich angerufen hab, verlangen vorher noch einen Vorstellungstermin. Ich versteh das ja irgendwo, aber die liegen alle nicht in unmittelbarer Nähe (mind. 1h Fahrt) und dann muss ich ja wieder auf einen Termin fürs EKG warten. Wir haben schon einige Tierarztbesuche hinter uns und mein Hund wird mit jedem mal gestresster.

    Vielen Dank schon mal für eure ganzen Antworten! Da fühlt man sich wenigstens nicht so alleine :hugging_face:

    Nochmal ein paar Nachfragen, bevor ich am Montag die Klinik mit Fragen löchere: EIC bzw. beim Border BCC ist angeboren. Ist das dann realistisch, dass das mit fast 5 Jahren zum ersten Mal auftritt?

    Und für Border Collies gibt es noch keinen Test?

    Ansonsten irgendein massives Schmerzgeschehen Richtung Rücken, Hüfte?

    Das war eigentlich auch mein erster Gedanke, weils auch so plötzlich kommt. Das haben aber zwei Tierärzte unabhängig voneinander ausgeschlossen. Sie haben zwar "nur" ausgiebig abgetastet, aber die Beschreibung passt wohl auch einfach nicht. Emma verhält sich auch sonst normal, springt zB ohne Zögern ins Auto und *würde* ja auch liebend gern Sport machen.

    Aber falls sie nochmal in Narkose muss, würde ich gern die Hüfte röntgen lassen. Ich will ihr das nur erstmal ersparen, wenn möglich. Beim MRT am Mittwoch war die Maus fast 4h in Narkose.

    Absolut! Ich würde das Herz zusätzlich noch schallen lassen. Vorzugsweise von einem Kardiologen.

    Und bis dahin würde ich jegliche stärkere Belastung v. Allem in der Hitze unterlassen.

    Herzultraschall wurde doch schon gemacht oder nicht? War das beim Kardiologen? Oder normalem TA?

    Ja, das Herz wurde geschallt. Das war auch extra beim Kardiologen und während dem Schallen wurde auch ein EKG gemacht. Deshalb hatte ich die Herzthematik erstmal zur Seite geschoben, bis ich vom 24h-EKG gehört habe. Da könnte ich ja vielleicht auch gezielt so einen leichten Anfall provozieren?

    Hallo ihr Lieben,

    leider muss ich den Thread nochmal öffnen und wieder nach Rat fragen.

    Der geschilderte Vorfall blieb erstmal eine Ausnahme. Emma war wieder normal, konnte spielen und rennen - war belastbar. Seit ca. 2 Wochen ist aber nichts mehr wie vorher. Beim Gassigehen ist ihr die Hinterhand weggeknickt. Sie ist nicht umgefallen, war aber wohl kurz davor. Seither passiert das fast täglich, auch nach nur 5 Minuten Gassi. Ich kann diese "Schwächeanfälle" nur schwer erklären. Es fängt immer damit an, dass sie hechelt. Dann fängt sie an zu taumeln bis ihr die Hinterhand zur Seite fällt. Ich stoppe sie dann immer, wir bleiben sitzen oder ich trage sie direkt nachhause. Das Problem ist nicht nur das Taumeln. Ich bin mir relativ (!) sicher, dass sie eben wieder komplett umfallen würde, wenn ich weiterlaufe und nicht stoppe (ja, sie würde und möchte eigentlich weiterlaufen). Ich trau mich aber gar nicht das zu provozieren... Zuhause ist sie wieder völlig normal. Generell scheint das alles nur bei Hitze/Belastung aufzutreten, sie ist sonst top fit.

    Einen Hitzschlag schließen ich und diverse Tierärzte aus. Bei 26 Grad und 5min Schritttempo kippt ein 5 Jahre alter Hund nicht um.

    Wir waren beim Neuro-spezialisten. Blut, Liquoruntersuchung und MRT sind unauffällig. Herzultraschall mit EKG übrigens ebenfalls.

    Die Neurologin schließt Epilepsie aus, da Emma bei den Anfällen ansprechbar ist und sogar Leckerlis nehmen würde. Sie geht von paroxysmaler Dyskinesie aus. Die Behandlung läuft wohl ähnlich wie bei Epilepsie ab, wir haben ein Notfallmedikament und leichte Antiepileptika bekommen - ich hab die Tabletten noch NICHT gegeben. Mein Bauchgefühl sagt nach langer Recherche auch einfach, dass es was anderes sein muss. Die Bewegungsabläufe passen vielleicht schon, aber es macht für mich keinen Sinn, dass ich die Anfälle durch Ruhe abbrechen kann.

    Ich möchte eigentlich noch ein 24h-EKG machen lassen, um alles am Herzen auszuschließen. Haltet ihr das für sinnvoll?

    Vielleicht hat ja sonst noch jemand Ideen, ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Ich traue mich gar nicht mehr wirklich mit ihr raus, es belastet mich extrem. Der Gedanke, dass mein sportlicher Alltagsbegleiter plötzlich so eingeschränkt ist, ist ganz bitter.