Beiträge von DieZoey

    Dann würde ich ihn in dem Dingen einfach so liegen lassen. ;)

    Wenn es den Tieren nicht gutgeht, liegen sie ja meistens eher so zusammengekrumpelt und nicht gerade. Dobby wird sich sicherlich von ganz allein so betten, wie es für ihn am angenehmsten ist.

    Es tut mir leid, dass nun so eine Sorgennacht für Euch angebrochen ist.
    Es gibt wohl keine längeren Nächte als diese. :streichel:

    Und mir kommt gerade auch die Milz in den Sinn. Nicht, dass da gerade eine Blutung einsickert.

    Okay, der Bauch war weich beim Tierarzt, aber das war ja eine Momentsaufnahme.

    Auf jeden Fall würde ich die Schleimhäute heute Nacht gut kontrollieren und bei einer Verschlechterung seines Gesamtzustandes einen Notdienst aufsuchen.

    Im Münsterland kenne ich mich leider gar nicht aus bezüglich angesiedelter Tierkliniken, habe aber mal was gefunden und weiß aber nicht, ob's hilft:

    TH 24h dienstbereite Tierkliniken - Herzlich Willkommen im Kleintierzentrum Greven

    Das Kauteil ist bei mir jetzt ja auch eher raus...

    aber der Gedanke, ob er sich vorher irgendwo vertreten/verrutscht oder verstolpert hat, ist immer noch da. Und da könnte eine Bandscheibe dann tatsächlich etwas abbekommen haben.

    Wir hatten neulich auch einen sehr komischen Fall: nachdem Zoey abends vom Sofa gesprungen ist, kam sie plötzlich ganz komisch geduckt daher und hat ihren Kopf nicht mehr gehoben. Dazu hat sie gehustet und geprustet.

    Wir dachen auch an einen Fremdkörper im Hals.

    Gleiches Bild am nächsten Tag: reduzierter Allgemeinzustand, geduckte Haltung, Schleichen und ganz elend.

    Noch am selben Tag durchgeführte Kehlkopfspiegelung (wg. evtl. Fremdkörper) brachte kein Licht ins Dunkel.

    Aber nach Verschlafen der Narkose waren alle Symptome verschwunden. :ka:

    Hm...mir ging als erstes, ehrlich gesagt, auch das Kauteil durch den Kopf, das er vor seiner Verhaltensänderung gefressen hat. Und ob sich da möglicherweise irgendwo etwas komisch verkantet hat, wo es nicht unbedingt einen Hustenreiz auslöset.

    Dann habe mich aber auch noch gefragt, ob möglicherweise auf dem letzten Treppengang vor dem Kauteil auf der Treppe irgendetwas passiert sein könnte, was Ihr nicht bemerkt habt?

    Dass er möglicherweise ausgerutscht ist, sich irgendetwas schmerzhaft verrissen hat und nun die Treppe mit diesem Ereignis verknüpft und meidet?

    Zoey ist vor fünf Jahren einmal ein paar Stufen die Treppe heruntergerutscht. Dieser Vorfall muss sie regelrecht traumatisiert haben, denn seitdem verweigert sie die Treppe und ist sie nie wieder gegangen (trotz professioneller Unterstützung einer Hundetrainerin). Somit müssen wir das Tier seit Jahren die 2 Stockwerke tragen. :( :

    Das ist bei uns jetzt zwar eine ganz extreme Auswirkung...
    aber möglicherweise hat sich der Bub ja unbemerkt vorher auf der Treppe verstolpert?

    Auch ich habe schon häufig erlebt, dass, wenn die Tiere sich so gegen die Medikamente wehren, sie ihnen nicht guttun bzw. die Situation häufig verschlimmern.

    Ich weiß ja nicht, was Ihr als Magenschoner gebt....aber diese werden häufig auch überhaupt nicht vertragen.

    Ich glaube, ich würde es darauf ankommen und die Medikamente versuchsweise einmal weglassen.

    Sollte sich Gios Situation dann wieder verschlimmern, müsste man dann wieder neu überleben ob möglicherweise auch andere Medikamente ausprobiert werden könnten.

    Ich danke Euch allen sssssoooo sehr für Eure offenen und sehr persönlichen Antworten auf meine Frage! :smiling_face_with_hearts:

    Durch Eure Erfahrungen und Euren Umgang mit den Themen, die ein Seniorhund mit sich bringt, kann ich so viele Impulse für mich selbst aufnehmen und meinen Blickwinkel verändern.

    Wir alle können 'nur' unser Bestes tun - und darüber hinaus liegt vieles nicht mehr in unserer Hand.

    Im Rhythmus des Lebens mitschwingen und sich nicht dagegen sträuben wird wohl meine zukünftige Lebensaufgabe werden.

    Dieser Absatz von Mayko (Zitat):

    Jetzt versuche ich mir klarzumachen: Ja, an einem Tag wird er sterben, daß wird schrecklich und da hab ich echt Angst vor. Aber an all den anderen Tagen bis dahin nicht, also versuche ich mir diese kostbare Zeit nicht selbst durch zerdenken kaputt zu machen. Meistens klappt das mittlerweile.

    hat es für mich so sehr auf den (wunden) Punkt gebracht.

    Ich bin ja nun beruflich bedingt in der Tierarztpraxis stetig mit alten (und kranken) Hunden zusammen. Das hilft mir schon in der Hinsicht, dass ich weiß, dass ich so wahnsinnig Glück habe, dass unsere Mädels für ihr Alter noch sooo fit sind.
    Aber gleichzeitig erzählen wir den Kunden immer, dass es wichtig ist, dass die Sorgen und wehmütigkeit keine überhand nehmen soll. Hunde sind so eng an uns gebunden und merken so vieles, wie wir sind. Machen wir uns Sorgen, sorgen sich unsere Hunde mit, das verstärkt wieder die Symptome und man macht sich noch mehr Sorgen. Ein schwieriger Kreislauf.

    Ich bin sehr froh, liebe Lara, dass Du diesen Aspekt hier aufgezeigt hast. Genau das denke ich mir auch immer, wenn mein Sorgenkarussell allzu wild kreiselt, dass meinem Hund dann ja auch ganz schwindlig wird.

    Verstandesmäßig weiß ich ja, wie es für alle das Beste wäre...
    wäre da nur nicht das komplizierte Ding mit der Theorie und der Praxis. :skeptisch2:

    Beeblebrox 16 Jahre ist solch ein stolzes Alter - vielen Dank für Deine Beschreibungen, wie Ihr reingewachsen seid in Eure Aufgabe, den älter werdenden Hund gut zu betreuen und gleichzeitig zu akzeptieren, dass das Leben endlich ist und dankbar seid für die verbleibende Zeit.

    Sollte Zoey jemals dieses Alter erreichen, werde auch ich sicherlich gelassener mit den Umständen umgehen können. Doch gerade in ihrem jetzigen Alter (sie wird in 4 Monaten 13 Jahre alt), schwingt immer die Sorge mit, irgendetwas zu übersehen, was ihr Leben möglicherweise unnötig beenden könnte, wenn man es nicht herausfindet.

    Ich glaube, dass mich genau dieser Gedanke derzeit wohl am meisten umtreibt. :???: