Beiträge von Maevan

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    Warum nochmal wollte ich einen hellen Hund.............

    Bin aber auch ein wenig stolz heute. Wir haben seine beste Freundin getroffen und bisher war ich dann immer einfach Luft während er mit ihr gespielt und die Wiese abgeschnüffelt hat. Heute hat er immer wieder nach mir geguckt und geschaut und war zwischendurch auch mal schön ansprechbar. :smiling_face_with_hearts:

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    (Da war er noch halbwegs weiß, keine Ahung was zwischendrin passiert ist..... )

    Nein du bist sicher nicht für die Erziehung meines Hundes verantwortlich. Und ich verstehe die Ansicht auch. Aber ist es nicht irgendwie "diskriminierend" auf Grund des Aussehens des Hundes zu Urteilen? Nehmen wir an ich treffe dich und deinen Hund in einem Park. Du würdest mich und meinen Hund anders beurteilen als wenn ich vielleicht mit einem Hund anderer Färbung aber gleicher Größe um die Ecke komme. Vielleicht wäre sogar Kontakt gewünscht, weil wir und unsere Hunde sich verstehen. Werden wir nie erfahren, weil ich habe ja einen medienbelasteten Hund. Das finde ich halt traurig. Und wenn alle Menschen so denken und handeln, meinst du nicht, vielleicht trägt es zu dem Problem bei? Klar mein Hund wird sozialisiert, trainiert und hoffentlich ein Schaf im Wolfpelz. Zumindest wird alles daran gesetzt. Aber ich frage mich, ob viele Probleme mit einem anderen Umgang nicht vielleicht was ändern würden... Wenn ein sogenannter Listenhund auf einer Hundewiese genauso gesehen wird wie ein Labbi. Oder auf der Straße von Passanten. Aber viele Menschen meiden. Vielleicht auch zurecht. Aber ich hätte gedacht, dass gerade HH ja auch erkennen, wie sich ein Hund verhält, bevor sie urteilen. Und dann wundert sich jemand, dass der Hund vielleicht irritiert ist, wenn nach Monaten jemand eben keinen Bogen macht. Ganz ehrlich, wenn mich in der Schule jeder Mitschüler gemieden hätte, hätte ich vermutlich seltsam geschaut wenn plötzlich jemand "Hallo" sagt. Und ja doofer Vergleich, nicht vermenschlichen, aber vielleicht verdeutlicht es etwas was ich meine.

    Bitte nimm das nicht als persönliche Kritik oder Angriff!!! Ich finde es fein auch andere Sichtweisen zu sehen und vielleicht dadurch besser zu verstehen...

    Ich reagier kurz drauf, weil du mich jetzt auch angeschrieben hast, aber im Spoiler wegen Offtopic.

    Spoiler anzeigen

    Ich nehm das nicht als Angriff oder Kritik - aber auch wie Murmelchen und Ernalie kann ich dir sagen, dass es bei uns so gut wie keinen Hundekontakt mit Fremdhunden im Alltag gibt. Das hat nichts mit Rasse, Geschlecht oder Phänotyp zu tun, sondern einfach damit, dass ich im Alltag den Hund meist an der Leine führe und da Kontakt mit keinem Hund möchte. Ich wechsel also so gesehen und wenn möglich bei allen Rassen die Straßenseite :tropf: .

    Ich muss allerdings gestehen, dass ich die Straßenseite als Joggerin wechsel, wenn mir ein größerer (!) Hund entgegen kommt. Nicht mal rassespezifisch, sondern einach ab einer bestimmten Größe, ich will einfach nicht, dass der Hund mir ins Gesicht springt, sei es aus Erregung, Begrüßung oder Wachtrieb. Auch das ist nicht rassespezifisch, sondern bezieht sich auf das Wort "größerer". Und damit will ich auch niemanden diskriminieren, ich will die Situation gut handeln, für mich und den Hundehalter, und im Zweifel ist mir meine körperliche Unversehrtheit und auch die meines Gegenübers mehr Wert als das kurze Gefühl von "Meh, nur weil ich Hund XY habe, wird man anders angesehen." Denn das ist genauso wenig persönlich gemeint.

    Davon ab, intopic, gibt es jetzt schon News zu Elmo? Ich hab gelesen, Hasilein meinte, da war nichts auffälliges bei der Autopsie?

    Und so viele HH die bei dem Anblick eines Rottis die Straßenseite wechseln? Ich hoffe echt, dass mein Umfeld mit unserem Rottimix anders umgeht...

    Auf Grund der Medien, Vorurteile, idiotischen HH (die vermutlich die größte Schuld an Vorfällen haben) und vielem mehr - die Menschen sind verunsichert, haben Angst und vieles mehr. Aber da frage ich mich ernsthaft, wie soll ein Hund bestimmter Rassen heute lernen, sich zu verhalten wie ein normaler Hund???

    Wenn der Hund doch auf Grund seines Aussehens vorverurteilt wird und ihm nie Menschen entgegen kommen, weil sie vorher fluchtartig die Wege verlassen, wie soll er wissen, dass er weder aufgeregt noch interessiert sein darf, wenn Monate später plötzlich jemand an ihm vorbei geht? Wir haben uns auf Grund der Listen in NRW sehr genau informiert. Aber auch da kam für mich die Frage auf, wie soll denn der Hund bitte lernen ein Hund zu sein? Ab dem 6. Lebensmonat Maulkorb und Leinenzwang. Klar ist es meine Verantwortung als HH alle Auflagen zu erfüllen und alles zutun für die Junghundebefreiung. Tue ich das nicht, muss der Hund mit 7-24 Monaten Leine- und Maulkorb tragen und dann mit 24 Monaten einen Wesenstest machen und beweisen, dass er sich wie ein Nichtgefährlicher Hund verhält!? Schon allein beim Lesen haben sich mir die Nackenhaare gesträubt. Das kann doch nicht funktionieren... :face_with_rolling_eyes:

    Tut mir Leid, ich bin - weiterhin - NICHT dafür verantwortlich, dass andere Leute ihre Hunde erziehen, oder deren Hunde "lernen können, sich wie ein normaler Hund zu verhalten" nur weil ich einen Hund habe. Den Schuh zieh ich mir nicht an, ich hab doch hier keinen Bildungsauftrag als Hundehalterin, der sich auf andere Hunde bezieht? "Der will nur mal Hallo sagen, sonst macht er X/Y/Z"? Ich denke nicht. Ich bade doch nicht aus, was andere versemmelt haben.

    Was Maulkorb angeht, weiß ich nicht, was das zwangsläufig damit zu tun hat, dass der Hund nicht "Hund sein" kann, wenn ordentlich auftrainiert? In Berlin ist es zB so, dass Listenhunde hier durchaus von der Leinenpflicht befreit werden können - der Maulkorb bleibt aber immer, unter allen Umständen und ohne jegliche Möglichkeit (einzig und allein medizinische Indikation) auf dem Hund. Und wer hält sich dran? Natürlich kein Schwein, wieso auch immer. Erst heut morgen wieder einen Amstaff gesehen, wo der Besitzer den Maulkorb IN DER HAND dabei hatte. Toll. Bringt nur im Zweifel absolut rein gar nichts.

    Mal davon ab muss ich keine Fremden - auch keine Kinder - an meinem Hund haben, die ich eventuell selbst nicht gut kenne/leiden kann/zu denen ich in keiner Beziehung stehe. Wieso auch? Eigene Familie, Kinder aus der Familie, alles fein. Mich interessieren aber andere fremde Menschen, denen ich irgendwo unterwegs begegne, absolut nicht. Kinder eingeschlossen. Die würden mich ja auch nicht interessieren, wenn ich ohne Hund unterwegs bin. :emoticons_look: Bin ja nicht everybodys darling, und mein Hund auch nicht.

    Wir hatten gestern auch eine Situation, wo wir im Park waren, Hund im Freilauf, am anderen Ende kommt ein Vater mit einem Kind, das gerade so laufen kann. Wir gehen ein Stück weiter - der Hund interessiert sich nicht für Fußgänger, schon gar nicht auf gewisse Distanz - und während wir gehen, hör ich hinter mir: "Haaaaaaaaallooooo! Huuuuuuuuhuuuuuu! WUFF WUFF WUFF haaaaaaaallooo komm mal!", vom Kind und Vater abwechselnd gerufen, während die beiden hinter uns her kommen. Der Hund guckt dann natürlich schon mal interessiert hin, die beiden rufen weiter. Ist mir schon klar, dass der Vater dem Zwerg gern zeigen will: Guck mal, netter Hund, süß oder? Aber das ist halt nicht im Ansatz zuende gedacht. Ich hab einen Junghund, der ist überschwänglich, der hüpft, und hätte ich nicht von ihm gefordert, bei mir zu bleiben, wär er vllt doch mal rüber gelaufen und hätte das Kind möglicherweise auch umgerannt. Ist das der Sinn von solchen Aktionen? Im worst case will der Vater dann, dass das Kind lernt, Hunde sind nett, dann wird der Junge doch von nem Hund umgerannt und lernt genau das Gegenteil.

    Ich hab keine Kinder und es ist auch nicht mein Bildungsauftrag, Kindern den Umgang mit Hunden DURCH meinen Hund beizubringen, nur weil ich einen Hund habe. Familie, Freunde, Freunde von Kindern ausgenommen. Die gehören dann zum Leben dazu. Fremde Kinder? Nö.

    Auch die Pudeldame nicht, lockende Menschen findet sie unwürdig. Die werden allenfalls kurz verbellt, wenn sie zu aufdringlich werden. Lilly ignoriert fremde Menschen eh. Gibt schon Menschen, die das doof finden, aber sie akzeptieren es meistens trotzdem.

    Hoffe, Merlin entwickelt sich noch irgendwann in die gleiche Richtung. Zurzeit geht er an Menschen eigentlich gelassen vorbei, es sei denn, jemand lächelt ihn an. Oder gibt ihm mehr Aufmerksamkeit. Dann ist eher: OH MAN DER HAT MICH ANGELÄCHELT, ER HAT GELÄCHELT; HAST DU GESEHEN!? OH MAN OH MAN OH MAN :ugly: , ichsaghallo!? SAGEN WIR HALLO!? Nein? .... nagut, wedelwedelwedel, kurz heimlich nachglotzen wenn die Muddi vorbei ist muss schon drin sein, vllt lächelt er nochmal?

    Aber dann ist zumindest auch gut xD Wenns mit dem freundlichen Vorbeilatschen so bleibt, ist mir auch Recht.

    Mal an alle und völlig offtopic: Habt ihr gute Ideen für Denk-Schnüffel-Köpfchen-Suchspiele? Indoor und gern auch Outdoor? Wir haben mittlerweile die Teebeutel-Suche toll aufgebaut und das macht ihm auch echt eine Menge Spaß, ich hätte gern noch ein weiteres Spiel für die geistige Auslastung, gern mit relativ wenig körperlicher Betätigung. Hab schon überlegt, einen Futterbeutel zu präparieren und ihn an einer Schnur irgendwo drunter zu legen, aber ich glaub fast, das versteht er zu schnell...

    Witzig, wie unterschiedlich das ist. Hier behält jeder seinen Hund bei sich, ich wurde mit Nando noch nie von anderen Hunden belästigt. Tatsächlich finden ihn super viele auch schön, halten aber wie bei SavoirVivre Abstand.

    Leider kommen auch die Freunde von meinem Sohn nicht so, einerseits, weil wir ausserhalb wohnen und es doch ein bissle Strecke ist, andererseits auch wegen Nando. Die haben Angst vor ihm. Dabei mag er Kinder wirklich gern und ich sperre ihn sowieso bei fremden Kindern weg. Er hat auch noch nie ein Kind, außer meine zwei angesprungen. Aber gut, das ist halt so.

    Die Kinder besuchen deinen Sohn nicht, weil sie Angst vor Nando haben? :omg: Krass, das habe ich so auch noch nicht gehört. Als ich so 13 war, hatten wir einen Goldie, der auch manchmal etwas stürmisch war. Aber meine Freunde und die meines jüngeren Bruders hat das nie abgehalten, obwohl sie eigentlich alle aus Haushalten ohne Hunde kamen. Vor allem, weil du ihn ja auch wegsperrst und er ja subjektiv nicht zum Fürchten aussieht. Aber gut, Angst ist ja bekannterweise nicht rational und meine Vermieterin hat sich auch nicht durchringen können, unseren Hund als mikrokleinen Welpen mal zu streicheln, weil sie große Angst vor Hunden hat.

    Bei uns ist es übrigens auch nicht so schlimm wie bei Ben_auch_mal_hier , es hält sich noch die Waage zwischen Leuten die absolut distanzlos mit ihren Hunden sind und denen, die sich angemessen verhalten. Aber hier ist die Hundedichte auch wirklich wirklich hoch. Das könnte für mich etwas weniger sein, aber ich hab ja selbst dazu beigetragen |)

    Ich kenne Briards von meiner Familie - allerdings nur, weil sich ein Teil davon sehr dafür interessiert hat und ich sie auf verschiedene Züchterbesuche begleiten durfte. Die sind schon speziell, besonders die Rüden, kamen mir sehr misstrauisch vor. Der Familienzweig hat sich dann letztendlich auch dagegen entschieden und stattdessen haben Tante und Onkel sowie zwei der Cousinen Wäller. Ich weiß ja nicht wonach ihr genau guckt, aber das sind alles drei wirklich tolle, gelassene, entspannte und trotzdem wachsame Hunde. Die sehen natürlich alle auch anders aus, aber der Hund meiner Tante sieht einem Briar schon sehr ähnlich :tropf:

    Danke.

    Wir suchen garnicht unbedingt einen Rassehund, aber als Rasse würde uns der Briard sehr zusagen.

    Ich kenne nur einen aus meiner Kindheit, sehr wachsam, sehr gehorsam, in sich ruhend, gleichgültig gegenüber Fremden und Hunden, sehr verschmusst und vorsichtig mit Kindern. Echt ein Traum.

    Also das klingt für mich eher wie ein Wäller als wir ein Briard. Aber nun, das Gesamtbild bei Briards ist offensichtlich sehr durchwachsen. An deiner Stelle würde ich mir auch die Wäller mal ansehen, das passt nämlich auf alle die ich bisher kennen lernen durfte. Davon ab denke ich aber auch, dass du dir Zeit lassen solltest - und deinem Teenie ebenfalls :woozy_face:

    Ich kenne Briards von meiner Familie - allerdings nur, weil sich ein Teil davon sehr dafür interessiert hat und ich sie auf verschiedene Züchterbesuche begleiten durfte. Die sind schon speziell, besonders die Rüden, kamen mir sehr misstrauisch vor. Der Familienzweig hat sich dann letztendlich auch dagegen entschieden und stattdessen haben Tante und Onkel sowie zwei der Cousinen Wäller. Ich weiß ja nicht wonach ihr genau guckt, aber das sind alles drei wirklich tolle, gelassene, entspannte und trotzdem wachsame Hunde. Die sehen natürlich alle auch anders aus, aber der Hund meiner Tante sieht einem Briar schon sehr ähnlich :tropf:

    Heut waren wir auch wieder im Freilaufgebiet, er ist ja tendenziell echt ein toller Freilaufhund, bleibt in der Nähe, bleibt auf den Wegen, reagiert auf Rückruf, es sei denn, ein anderer freilaufender Hund geht auf eine Spielaufforderung ein. Dann ist vorbei. Dann kann ich mich auch aufn Kopf stellen und n Rad schlagen. Bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich das am besten handhabe. Schlepp dran und erst wieder Freilauf, wenn Rückruf auch bei Ablenkung sitzt? Hund abholen und anleinen und kommentarlos weiter? :denker:

    Ich würde ihn in so einer Situation schlicht nicht abrufen. Wenn in einem Auslaufgebiet beide Hunde spielen wollen, dann ist das doch ok. Für Lucifer ist das Abrufen aus dem Spiel die Königsdisziplin. Und ich bin ganz ehrlich, je nachdem mit wem er spielt, warte ich erstmal ne Weile ab, bis der erste Dampf raus ist und dann rufe ich. Kommt er, lob ich ihn wie doof, lass ihn wieder los. Ihn ran rufen soll nicht den Charakter von "Nu ist der Spaß vorbei" bekommen.

    Ist er in einem Spiel und ich will das warum auch immer beenden, dann sehe ich ihm ganz gut an, ob RR eine Option ist. Manchmal gehe ich 20m weiter und dann kommt er von allein hinterher, oder ich sammel ihn auch mal ein. Ich weiß, dass er nicht in jeder Situation abrufbar ist, daher rufe ich nur, wenn ich sicher bin er kommt.

    Neee, ich ruf ihn da auch nicht ab, ich weiß genau, es bringt nichts und ich mach mir damit nur den Rückruf kaputt :tropf: deswegen die Frage, was die Alternative ist. Aber so wie du es beschreibst klingt es echt gut! Mit seinen Spielfreunden kommt auch manchmal die obligatorische Pause wo er dann mal kurz ansprechbar ist, mach ich dann meist, bin dann immer froh wenn er es registriert. Aber deine Herangehensweise gefällt mir! Danke!