Beiträge von Maevan

    Eben, es lohnt sich nicht (für uns), also machen wir es nicht es nicht mehr und es gibt eben eine Mietwohnung weniger. Die eine Wohnung macht keinen Unterschied, in Summe vieler vielleicht schon

    Mir ist schon klar, dass das ein Stück weit provokativ ist, zu sagen, warum kauft man nicht. Auch, dass es nicht für alle geht. Aber ich glaube , es könnte viel mehr kaufen als es tatsächlich tun. Es gibt auch viele, die sagen, Kaufen lohnt sich nicht bei den Preisen, mieten ist billiger. Man will flexibel bleiben, man will die Arbeit/Aufwand nicht (etwas kaputt, Vermieter anrufen, fertig...), will keine Verantwortung, man will keine Finanzierung über so hohe Summen... Gleichzeitig beschwert man sich aber über die viel zu hohen Mieten.

    Aber warum sollte ich mein Geld Wildfremden schenken?? Warum soll ich für mein 6-stelliges Investment keine Rendite sehen wollen? Nur ruhig schlafen ist da bei weitem nicht genug (für mich), ein solches Risiko geht man sinnvollerweise nur ein, wenn da was bei rumkommt.

    Aber eine Diskussion führt zu nichts, wenn manche der Meinung sind, man darf mit Vermietung Geld verdienen und andere, die das Gegenteil sagen.

    Also ... ich weiß ja nicht, aber ich arbeite bei einer deutschen Großbank, und wenn du hier einen Kredit für eine Baufi willst oder für den Kauf einer Eigentumswohnung, dann erwartet man da grds entweder einen guten Batzen Eigenkapitel (20-30 % der Kaufsumme wäre schon nett) oder zumindest einen Betrag, der die Kaufnebenkosten abdeckt. Das macht ja auch gewiss Sinn, aber je nach Immobilie (die ja dann auch zum Teil gut Geld kosten) sind das dann auch entsprechende Kosten, die man "mal eben" so haben muss. In Zeiten von Inflation, finanzieller Unsicherheit, außenpolitischen Themen... auch nicht gerade etwas, das man als "gegeben" voraussetzen kann oder darf. Klar kannste auch versuchen, ohne Eigenkapital zu starten, dann schlagen aber die Zinsen gleich doppelt zu - und auch hier hast du als Selbstständiger oder mit kleinem Einkommen eher geringe Chancen. "Warum kauft man nicht" ist daher nicht nur ein Stück weit provozierend, sondern eben auch "nicht einfach". Ist sicher eine Abwägungssache, ob sich Mieten oder Kaufen lohnt, aber das als Lösungsalternative anzubringen ist halt purer Hohn.

    Und niemand hat hier gesagt, dass man mit Vermietung kein Geld verdienen darf, das ist jetzt auch von dir höchst dramatisch dargestellt, aber wenn ich hier zum Teil Preise von 35-45 EUR pro Quadratmeter sehe, dann frage ich mich schon, wie "der Markt das regelt". Bezahlbarer (!) Wohnraum sollte schon irgendwie machbar sein, ich glaube keiner geht hier davon aus, für ein paar Groschen und ein Ei wohnen zu dürfen und glaube auch, dass sich viele Vermieter nicht unbedingt in den Schlaf weinen weil sie Geldsorgen haben. Ich bin mir sicher, dass man auch ohne 40 EUR pro Quadratmeter durchaus gute Rendite für sein Investment erzielen kann. Man muss es halt nur wollen, nicht wahr? Bei einigen klappt es.

    Bei uns wohnt ja auch ein Großpudel, jetzt knapp über 7 Monate alt. Bin da ganz bei den anderen: was du später nicht willst, das kannst du jetzt schon als Verbot einführen, das ist eindeutig fairer, als Dinge erst erlauben und dann später verbieten (war bei uns zB beim Thema Anspringen so. Klar ist das als Welpe süß und knufflig, aber ein erwachsener Pudel, der eh schon ne eingebaute Sprungfeder hat und an Menschen hochspringt, das ist dann nicht mehr so lustig. Und klar klappt das in dem Alter alles noch nicht 100% aber der Hund versteht grds schon, was nicht gewünscht ist).

    Zum Rest; Merlin folgt mir hier auch noch ab und zu irgendwo hin, aber es kommt 1. immer drauf an, wohin ich gehe (Küche ist er fast immer am Start, es könnt ja was geben...), und 2. wie er Lust hat. Wenn er eh träge und gemütlich rumliegt, dann hebt er manchmal nur noch den Kopf. Abends bleibt er deutlich öfter liegen als Vormittags. Manchmal allerdings kommt er dann nach, guckt, was ich mache und geht auch wieder, weil langweilig. Ich habe das nie unterbunden als er ein Welpe war und es ist mit dem Alter und der Gewöhnung, als auch der Tatsache, dass wirklich nix interessantes passiert, auch stetig zurückgegangen. Ich hab mir da tatsächlich auch nie groß Gedanken drüber gemacht, ich glaube, manche Dinge "zerdenken" wir doch ganz gern, besonders als Anfänger, weil man ja auch nix falsch machen will. Pudel neigen halt zum Teil zum Kontroletti-tum, ich sag manchmal spaßeshalber, dass ich ihn demnächst zum Ordnungsamt schicke, dann kann er ungehemmt überprüfen, ob auch ALLES seine Richtigkeit überall hat!


    Richtig und wichtig ist, den Hund auch echt einfach mal links liegen lassen. Die Welt dreht sich ja nicht um ihn und das ist auch für dich dann deutlich entspannter.

    An der kurzen Leine dürfen die beiden beim Gassi mal rechts, mal links, aber eben nicht ziehen. Wenn uns etwas entgegen kommt, wo es eng werden könnte oder so, dann sag ich "rüber" und dann wuselt Emil nach rechts und Luci nach links.

    So hab ich es bisher auch gehandhabt, danke nochmal ❤️ solang er nicht zieht, bin ich fein mit der Seite, und dann eben nach Situation, was bei den besonders „rücksichtsvollen Radfahrern“ hier auch immer nötig ist …

    Was das Slalom draußen angeht: Man sagt in der Psychologie, solange kein Leidensdruck besteht, ist etwas auch kein Problem. Meine Hunde machen an der leine was sie wollen (außer ziehen, das nervt mich) und auch wenn wir zu zweit gehen laufen wir oft im Slalom untereinander durch um die Leinen wieder zu entwirren, was bestimmt lustig aussieht, aber da ich damit wirklich gar kein Problem habe sehe ich auch keinen Grund das zu ändern.

    Das find ich irgendwie ne schöne Einstellung. Danke für all eure Erfahrungen. Grad als Anfänger hinterfragt man sich und die eigenen Herangehensweisen ja doch manchmal wenn man sowas hört. Aber mein Bauchgefühl scheint hier nicht ganz so verkehrt zu sein :D

    Deine Freundin besteht da bei einer Schleppleine drauf?

    Generell mag ich gondeln gar nicht, habe aber auch 5 Hunde. Gäbe ein nettes Leinen-Wirrwarr. Neben mir laufen müssen sie dennoch nicht.

    Ich glaube, Schlepp war nicht direkt genannt, generell "an der Leine", also nehme ich an, auch an der kürzeren, wobei ihre zurzeit auch viel an der Schlepp rennt (hat sie auch bei Fotos immer dran quasi). Schlepp war auch eher für mich, ich nutz die zurzeit auch, wenn wir hier nur eine größere Runde durch die Straßen laufen.

    Bei 5 Hunden kann ich das mit dem Gondeln aber sehr verstehen :D

    Unser Großpudel würde sich auch von jedem das Halsband umlegen lassen. Mitgehen allerdings eher nicht, dazu ist er doch zu misstrauisch.

    Seit Montag hebt Merlin jetzt übrigens auch das Beinchen und seitdem sind offenbar 10339172 Kilo Hormone in den Hund geschossen.
    Andere Hunde sind plötzlich mit neongelbem Schein umgeben. Wir haben das Schleppleinen-Gefängnis betreten, nachdem er mir das

    nun erste Mal zu einer Hündin abgehauen ist. Mal sehen, wann wir es wieder verlassen... :ugly:

    Neuerdings nimmt er auch sein Trockenfutter als kleinen Belohnungsleckerlie nicht mehr und spuckt sie aus, der feine Herr Pudel.

    Bin mir allerdings nicht sicher, obs nicht vllt doch die Eckzähne sind, die noch n Stück wachsen. Hab jetzt mal neue Snackies bestellt.

    Ist ja auch gut möglich, dass die ihm nach 7 Monaten mal ausm Hals raus kommen.

    Achja, ich hab noch eine Frage, speziell bzgl. jetzt mehr Schleppleine: "gondeln" eure Hunde beim Spazierengehen auch? Bzw. dürfen sie es,

    oder müssen sie straight auf einer Seite laufen? Habe da neulich mit meiner Freundin drüber gesprochen, die ja eine Terrier-Hündin im gleichen Alter

    hat. Sie besteht drauf, dass der Hund an der Leine neben ihr laufen soll und nur auf einer Seite. Bisher war mir eigentlich beim Gassi immer egal, wo er tigert, er zieht

    ja auch wirklich gar nicht oder hängt in der Leine, auch nicht an der kurzen 3-Meter. Die Wege in Berlin sind ja auch manchmal nicht besonders vielseitig.

    Fuß-Kommando ist jetzt damit nicht gemeint, sondern eher so das von links nach rechts schnüffeln während dem lockeren Spaziergang.

    Unser Pudel hatte auch so eine Phase - allerdings nicht zu Hause. Dass er zu Hause auch so intensiv sucht, hab ich nie erlebt. Finde daher, dass ein Tierarztbesuch/Futterverträglichkeitentest auch nicht schadet; ist der Kot denn ok soweit? Für Giardien gibt’s mittlerweile auch so Schnelltests, wenn es jetzt vor den Feiertagen eng wird.

    Ansonsten haben wir tatsächlich auch recht früh mit dem Aus begonnen, allein wegen Giftköder und gefährlichem Zeugs in der Stadt. Mittlerweile ist unser Hund 7 Monate alt - und hat trotzdem immer noch mal wieder gern n Taschentuch im Maul wenn er draussen eins findet und schneller sieht als ich :ugly: die werden auch nur zerfetzt und nicht gefressenen, oder bei Aus eben ausgespuckt. Müll lässt er sonst liegen - es geht also vorbei, hätte ich auch nie gedacht xD