Beiträge von Little Cow

    Bei uns ist es aktuell schwierig. Allergiefutter geht überhaupt nicht, er verweigert es auch mittlerweile. Kein Fleisch oder Gemüse bzw Kohlehydrate was Proteine hat wird vertragen. Wenn ich für ihn koche schmatzt er sehr viel. Auch Ulmenrinde schafft keine Abhilfe.

    Letzte Woche waren wir nochmal beim TA und haben ein großes Blutbild machen lassen. Alles tip top. Nur der Nierenfrühwarnwert war etwas erhöht, das kontrollieren wir im neuen Jahr nochmal. Das war vor einem Jahr aber auch schon so.

    Die TA hat mir jetzt angeboten ihm dauerhaft Kortison zu geben damit er vernünftig fressen kann und Ruhe in das Ganze kommt. Sie sagte auch das dauerhaftes Kortison lebensverkürzend ist aber lieber ein Leben ohne Beschwerden als so wie jetzt.

    Ich habe gerade das Gefühl du beschreibst meinen Hund ☺️

    Ich weiss, nicht sehr hilfreich, aber das musste mal raus.

    Bei so einer Geschichte bleibt leider nur ausprobieren.

    Bei uns ist es so, wenn Ohrenentzündungen auftreten liegt es zu 98% am Futter. Ich lasse dann etwas weg was ich vermute was es ausgelöst hat und nach einem Tag mit etwas spülen sind die Ohren wieder okay. Auch an den Ölen kann es liegen, ja. Unserer verträgt ausschließlich Rapsöl. Und ausschließlich ein Vitaminpulver vom Futtermedicus. Die von Reavet oder Napfcheck sind alle durchgefallen. Also auch daran kann es liegen.

    Ich würde ehrlich gesagt mal die Ziege weglassen. Stattdessen für 2-3 Tage Erbsen, Kichererbsen zB dazugeben und die Ohren mal beobachten.

    Auf der Seite vom Futtermedicus gibt es Rezepte und Tabellen anhand derer man sehen kann wieviel dein Hund benötigt von welcher Komponente. Das geht dann nach dem Gewicht. Also wieviel Hirse, Gemüse, etc.

    Dem stimme ich zu, das wird mit Sicherheit sogar so sein.

    Ihr werdet es genau wissen wenn der Hund eingezogen ist ☺️🌼

    Ich habe jetzt nicht alles komplett gelesen möchte mich aber auf deinen Eingangspost beziehen.

    Ich falle hier jetzt aus der Reihe wahrscheinlich aber ich würde es nicht nochmal machen. Ich habe zwar nur ein Kind und bin ebenfalls immer daheim, aber die Veränderung ist in meinen Augen enorm und mit Welpe viel mehr.

    Den meisten Hunden reicht es nicht „nur“ spazieren zugehen. Die wollen rassetypische Auslastung zB. Wenn Probleme auftreten wie Leinenpöbeln, nicht alleine sein können oder whatever, Krankheiten, sieht das alles schnell anders aus. Unserer ist zB extrem starker Futtermittelallergiker. Ein Tierarzt ist da nicht drauf gekommen (genauer gesagt 3). Ich hab alles alleine gemacht und muss für ihn kochen. Ich MUSS! Er verträgt nichts anderes. Die Tierarztkosten sind extrem seit 2022. Wenn man ein Montagsmodell hat guckt man ganz schnell in die Röhre.

    Ich weiss, das klingt alles ernüchternd und natürlich lieben wir unseren Hund und ich würde alles für ihn tun. Aber das ist eben die andere Seite und ich kenne mittlerweile kaum noch einen Hund der keine Baustelle hat. Freunde, Familie, hier haben sie wirklich alle einen. Und von Aggressionen bis Epilepsie, Futter (wir), Hausstauballergie (da wird dann das ganze Haus mal eben Allergikerfreundlich gemacht) sind nur ein paar Sachen davon. Plus die extreme Abhängigkeit.

    Das sind Dinge, die muss man eben wollen und sich bewusst sein. Nur mit kuscheln und spazierengehen ist es eben nicht getan.

    Viel Erfolg bei der Entscheidungshilfe weiterhin!