Beiträge von Lenti

    Ist oft nicht so hilfreich, Dinge aus dem Kontext zu reißen. Nur einen Satz davor bezog ich mich auf die Kommentare die sagten, ich hab das auch durch und ich habs alleine hinbekommen. Außerdem bezog ich das (für mich) auf die 66 Tage.

    War (und ist immernoch) für mich aus deinem Beitrag nicht rauszulesen, sonst hätt ich ihn tatsächlich anders verstanden bzw gewusst, wo die Monate herkommen. :smile:

    Dass man zum Screening geht, heisst ja aber auch, dass man Leidensdruck hat, also aus dem Lot ist. :denker: Zumindest wär mir nicht bekannt, dass man so einen Termin wahrnimmt, um (überspitzt) ne nette Kaffegesellschaft zu haben. Naja, interessantes Thema, aber OT. :tropf: Können gern via PN weitersinnieren.


    Erstmal wäre spannend, wie TE auf die verschiedenen Interpretationen und Tipps antwortet.:nicken:

    für Monate aushalten.

    Meines Wissens sind es grade 2 Tage.

    Und doch, es stimmt psychisch etwas nicht, wenn man therapeutische Hilfe braucht. Sonst bräuchte man sie ja nicht.

    Werfe ich es jemandem vor, wenn er psychisch grad nicht im Lot ist? Keinesfalls. Weiss nicht, wo ihr die Abwertung rauslest (bei mir oder anderen), 2025 sollte ja nun wirklich bei jedem angekommen sein, dass Therapie kein Stigma ist.

    Mir dürft ihr das jedenfalls gern unterstellen, dass ich Therapie positiv Gegenüber steh.

    Finde nur die Ferndiagnosen mutig und denke, mit den hier teils gegebenen Tipps für den Alltag könnte die TE ggf.mehr anfangen.

    Das Gleiche könnte man über einen Ehemann oder Kinder sagen. xD Schätze, weil es zwar _auch_ Phasen gibt, in denen es sich scheisse schwierig anfühlt, aber weil man gleichzeitig weiss: diese Zeiten gehen auch wieder und insgesamt ist es eine Bereicherung.

    Nein.
    Wenn man zu Beginn einer Beziehung solche Gefühle gegen einen potentiellen Partner hat, geht man die Beziehung gar nicht erst ein und bei einem Kind schrillen da heutzutage alle Alarmglocken und selbst der größte Pfuscher in der hintersten Dorfpraxis denkt die Diagnose Wochenbettdepression in den Mund.
    Wir sprechen hier nicht, von einer bestehenden Bindung bei der es mal Höhen und Tiefen gibt, wir befinden uns in der Kennenlernphase.

    Wenn die TE schon von psychischer Ausnahmesituation und körperlichen Symptomen schreibt, klingt das nach etwas Tiefergehenden, als dem so modernen Welpenblues und da dann den Tipp zu geben, man solle nur bisserl abwarten, das ginge schon vorbei finde ich absolut fahrlässig. Keiner würde bei einer körperlichen Erkrankung, die einen derart lahm legt, wie die TE es beschreibt, dazu raten, erstmal zwei Monate abzuwarten, ob das von allein besser wird. Da würd jeder gleich zur nächsten Sprechstunde raten.
    Daher auch von ir ganz klar der Rat, da mal deutlich zu hinterfragen, was da dahintersteckt, dass dich das Thema Welpe gerade so enorm aus der Bahn wirft. Da helfen ein paar aufmunternde Worte und Geschichten davon, dass es bei anderen von einem auf den anderen Tag einfach wieder gut war, nicht.

    Ich glaube, wir lesen TEs Text sehr verschieden.

    Und naja, doch, auch am Anfang einer Beziehung sind grosse Momente der Verunsicherung (und damit Überforderung und Angst) normal.

    Da die TE auf Fayes Beitrag ein "Danke" gesendet hat,

    Edit; Irrtum meinerseits. Ich lass den Absatz mal samt Korrektur stehen. ...gehe ich davon aus, dass sie wirklich im Grundproblem eher fachlich/zeitlich usw. herausgefordert ist. Wär ich auch, in ihrer Situation mit Kind und allem.

    Als hier meine wirklich easy Rumänin einzog, gab es auch eine Zeit, in der ich es sehr dunkel gesehen hab, geheult usw. Eben auch, weil Vorstellung und Realität aneinander gerasselt sind. Nicht mal doll, aber es hat gereicht für Gedankenkarussell undCo.

    Kaum stand der Schlachtplan mit Trainerin, da ging es aufwärts. Weil man das Gefühl hat, die Kontrolle zurück zu erhalten. Weil man nicht mehr das Gefühl hat, zu versagen. Weil man nicht mehr allein mit dem Problem und der Verantwortung ist.

    Und ich denke, wenn all dies Gute bei der TE (noch) nicht eingetreten ist, weil ein Plan halt noch fehlt, muss dies nicht im Umkehrschluss gleich zwingend ein Hinweis auf psy. Probleme sein. Die TE wird am besten wissen, was ihr hilft.

    Von aussen schwer zu sagen. Aber selbst wenn: auf den Therapie-Platz würde die Userin vmtl länger warten, als sie es in der neuen Situation einigermassen aushält.

    Zumal einem ja auch aus..willmasagen..fachlicher, zeitlicher oder emotionaler Überforderung das Herz schwer werden kann. Was man wiederum mit Plänen, wie man damit fachlich/zeitlich/.. zukünftig umgehen wird, eigentlich gut beheben kann, wodurch man dann wieder mit sich und der Situation im Reinen ist.

    Wissen wir ja alles nicht, was davon zutrifft.