Beiträge von Shiri

    Es tut mir schrecklich leid, wir hier wissen genau wie du dich gerade fühlst. Ich kann dir auch gar keine tröstenden Worte schreiben, denn gerade jetzt gibt es nichts was dich tröstet.

    Du hast ihr aber ein schönes Leben geschenkt und ihr den letzten Liebesdienst erwiesen.

    Ich hoffe du hast Familie oder Freunde die dir durch diese schwere Zeit helfen können.

    Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie deine Trainerin heute reagiert und wie die weiter machen möchte.

    Sie hat die Anmerkungen gut angenommen und fand es plausibel. Von 100 auf 0 „runterfrusten“ lassen findet sie nicht so gut (also z.B. einfach in seinen neuen Bereich setzen und dann bellen lassen - denn das würde passieren, wenn wir das jetzt einfach machen), aber wir arbeiten nun an einer positiven Verknüpfung des Bereichs und falls er mal wieder gar nicht runterkommt, bekommt er jetzt eine ruhige „Aufgabe“ - z.B. auf der Decke liegen während aus dieser zufällig ein paar Leckerli sprießen. 😄 Haben es heute mal getestet, als er am Frühabend etwas aufgedreht ist und es hat erstaunlich gut funktioniert, nach ca 6-7 Minuten hat er sich beruhigt.

    Sicherlich wird das jetzt auch nicht DIE Lösung für viele hier sein, aber so wie sie es erklärt hat, hat es für uns Sinn ergeben und ich fand es schön, dass sie offen für unsere Kritik war.

    Finde ich gut, das Vorgehen und auch das die Trainerin so reagiert hat.:applaus:

    Ich halte auch nix von, da muss er durch, ist für alle nur Stress. Alles in Ruhe gemeinsam erarbeiten :nicken:

    Als Kind fand ich es toll, jetzt als Erwachsene nicht mehr so. Bei uns sieht man aber sehr selten Kinder alleine mit Hund.

    Ich werde nie vergessen, wir hatten bei uns in der Nähe ein Afghanen Weibchen, sehr lieb und brav, einziges Manko, sie wollte immer Autos hinterher. Die Besitzerin hat ihren Hund aber immer wieder an uns und andere Kinder für Spaziergänge ausgeliehen. Wir haben unseren Spaß gehabt und meist Schokolade bekommen. Wenn ich da heute drüber nachdenke, wird mir echt übel. Es ist aber nie was passiert, wir haben sehr gut aufgepasst. Wäre sie losgerannt, null Chance sie zu halten.

    Erstmal Glückwunsch und viel Freude mit der kleinen Maus.

    Bin kein Profi, antworte dir aber gerne wie ich es sehe, bzw. wie wir es gemacht haben

    Es ergeben sich quasi diese 6 Fragen:

    • Andere Menschen und Hunde beobachten lassen und das belohnen? Würde ich so machen, einfach ruhig beobachten lassen, wenn sie sich zu euch orientiert belohnen, du kannst auch ruhig mit ihr reden währen sie beobachtet, alleine das ist schon eine positive Verstärkung durch euch.
    • Wie davon abhalten, dass sie zu fremden Menschen hinrennt, wenn sie uns am Pipi-Spot zu nahe kommen? Leckereien funktionieren nicht immer. Bin da glaube ich nicht ganz Forumskonform, ich habe meine öfter zu Fremden gehen lassen, wenn es für beide Seiten OK war. Mach ich auch jetzt noch. Wichtig ist und war für mich aber immer wichtig, das es für Mensch und Hund OK ist.
    • Vom Pipi-Spot öfter (immer?) zurücklaufen lassen? Würde ich mal austesten, lass sie selbst gehen, wenn du merkst es wird ihr zu viel, trag sie. Würde ich auch davon abhängig machen wie viel los ist, sind sehr viele Menschen unterwegs, trag sie. Prinzipiell muss sie esaber schon lernen.
    • Wie oft zur Wiese fahren? Auch austesten, so 3x die Woche würde ich schon probieren, da kann sie in ihrem Tempo die Welt entdecken und Spaß haben.
    • Sie will draußen alles ins Maul nehmen (kein Problem), aber manche Dinge auch fressen (Stöcken, irgendwelches Ekel glibber Zeug aufm Gullidecken), was kann man da machen? Hat meine auch gemacht, auch Steine gefressen, Katzenkot und überhaupt alles was sie gefunden hat. Es wird irgendwann besser, wir haben aber im Welpenkurs sehr schnell das Signal Aus und Nein gelernt, klappt auch relativ bald. Unfälle wird es aber sicher immer wieder geben.
    • Nicht mehr mit den Händen spielen, sondern wenn dann mit Spielzeug, ist das richtig? Wir haben erst relativ spät angefangen mit den Händen zu spielen, die erste Zeit haben wir mit Spielzeug gerangelt. Wenn sie zu fest gebissen hat, haben wir das Spiel unterbrochen, ohne schimpfen ohne Hektik. Auch jetzt noch, wenn sie zu wild wird, einfach Hand still halten, dann hört sie auf und wartet das ich wieder beginne, oder eben nicht.

    Ansonsten, habt Geduld, hört auf euer Bauchgefühl, genießt die Welpenzeit, die geht viel zu schnell vorbei. Vielleicht habt ihr auch die Möglichkeit für Kontakt mit sozialen erwachsenen Hunden, das ist Gold wert.

    Wenn ich mich übrigens in diversen Foren umschaue, auf Instagram gucke oder mich einfach mal mit anderen Hundehaltern abseits des Internets unterhalte, darf ich feststellen, dass mit uns gar nicht so viel verkehrt ist und dass einige Junghunde dieses Übersprungsverhalten zeigen bzw. gezeigt haben.

    Mit euch ist gar nix verkehrt, so sollte das hier aber auch nie rüberkommen. Geschriebenes ist immer bisschen schwierig, man kann da leicht etwas falsch verstehen, oder sich Dinge zu Herzen nehmen die so nicht gemeint waren. Kenn ich von mir selbst.

    Übersprungsverhalten ist ja immer unterschiedlich, wir hatten das Glück das nicht unsere Hände, sondern ihre Plüschtiere dran glauben mussten. Wir haben einige beerdigt, mittlerweile werden diese geliebt und nicht mehr ausgeweidet.

    Ihr macht das schon, nimm mit was euch hilft, blende aus was dich stört, oder für euch nicht der richtige Weg ist.