Beiträge von Shiri

    Als Kind fand ich es toll, jetzt als Erwachsene nicht mehr so. Bei uns sieht man aber sehr selten Kinder alleine mit Hund.

    Ich werde nie vergessen, wir hatten bei uns in der Nähe ein Afghanen Weibchen, sehr lieb und brav, einziges Manko, sie wollte immer Autos hinterher. Die Besitzerin hat ihren Hund aber immer wieder an uns und andere Kinder für Spaziergänge ausgeliehen. Wir haben unseren Spaß gehabt und meist Schokolade bekommen. Wenn ich da heute drüber nachdenke, wird mir echt übel. Es ist aber nie was passiert, wir haben sehr gut aufgepasst. Wäre sie losgerannt, null Chance sie zu halten.

    Erstmal Glückwunsch und viel Freude mit der kleinen Maus.

    Bin kein Profi, antworte dir aber gerne wie ich es sehe, bzw. wie wir es gemacht haben

    Es ergeben sich quasi diese 6 Fragen:

    • Andere Menschen und Hunde beobachten lassen und das belohnen? Würde ich so machen, einfach ruhig beobachten lassen, wenn sie sich zu euch orientiert belohnen, du kannst auch ruhig mit ihr reden währen sie beobachtet, alleine das ist schon eine positive Verstärkung durch euch.
    • Wie davon abhalten, dass sie zu fremden Menschen hinrennt, wenn sie uns am Pipi-Spot zu nahe kommen? Leckereien funktionieren nicht immer. Bin da glaube ich nicht ganz Forumskonform, ich habe meine öfter zu Fremden gehen lassen, wenn es für beide Seiten OK war. Mach ich auch jetzt noch. Wichtig ist und war für mich aber immer wichtig, das es für Mensch und Hund OK ist.
    • Vom Pipi-Spot öfter (immer?) zurücklaufen lassen? Würde ich mal austesten, lass sie selbst gehen, wenn du merkst es wird ihr zu viel, trag sie. Würde ich auch davon abhängig machen wie viel los ist, sind sehr viele Menschen unterwegs, trag sie. Prinzipiell muss sie esaber schon lernen.
    • Wie oft zur Wiese fahren? Auch austesten, so 3x die Woche würde ich schon probieren, da kann sie in ihrem Tempo die Welt entdecken und Spaß haben.
    • Sie will draußen alles ins Maul nehmen (kein Problem), aber manche Dinge auch fressen (Stöcken, irgendwelches Ekel glibber Zeug aufm Gullidecken), was kann man da machen? Hat meine auch gemacht, auch Steine gefressen, Katzenkot und überhaupt alles was sie gefunden hat. Es wird irgendwann besser, wir haben aber im Welpenkurs sehr schnell das Signal Aus und Nein gelernt, klappt auch relativ bald. Unfälle wird es aber sicher immer wieder geben.
    • Nicht mehr mit den Händen spielen, sondern wenn dann mit Spielzeug, ist das richtig? Wir haben erst relativ spät angefangen mit den Händen zu spielen, die erste Zeit haben wir mit Spielzeug gerangelt. Wenn sie zu fest gebissen hat, haben wir das Spiel unterbrochen, ohne schimpfen ohne Hektik. Auch jetzt noch, wenn sie zu wild wird, einfach Hand still halten, dann hört sie auf und wartet das ich wieder beginne, oder eben nicht.

    Ansonsten, habt Geduld, hört auf euer Bauchgefühl, genießt die Welpenzeit, die geht viel zu schnell vorbei. Vielleicht habt ihr auch die Möglichkeit für Kontakt mit sozialen erwachsenen Hunden, das ist Gold wert.

    Wenn ich mich übrigens in diversen Foren umschaue, auf Instagram gucke oder mich einfach mal mit anderen Hundehaltern abseits des Internets unterhalte, darf ich feststellen, dass mit uns gar nicht so viel verkehrt ist und dass einige Junghunde dieses Übersprungsverhalten zeigen bzw. gezeigt haben.

    Mit euch ist gar nix verkehrt, so sollte das hier aber auch nie rüberkommen. Geschriebenes ist immer bisschen schwierig, man kann da leicht etwas falsch verstehen, oder sich Dinge zu Herzen nehmen die so nicht gemeint waren. Kenn ich von mir selbst.

    Übersprungsverhalten ist ja immer unterschiedlich, wir hatten das Glück das nicht unsere Hände, sondern ihre Plüschtiere dran glauben mussten. Wir haben einige beerdigt, mittlerweile werden diese geliebt und nicht mehr ausgeweidet.

    Ihr macht das schon, nimm mit was euch hilft, blende aus was dich stört, oder für euch nicht der richtige Weg ist.

    Naja, er ist halt noch nicht erwachsen, das braucht noch ein bisschen. Eine Wanderung könnt ihr aber schon machen, gönnt ihm dann die nächsten Tage aber Ruhe, ohne Training.

    Vergiss aber auch schnell die Gedanken "wir haben so viel falsch gemacht", beide Seiten lernen gerade, das ist doch in Ordnung. Ich habe meinen zweiten Hund und mache ganz sicher viele Fehler. Ihr werdet euren Weg finden, das DF kann da auch eine große Hilfe sein. Die letzte Entscheidung liegt aber immer noch bei euch, auch was die Ideen eines Trainers betrifft, den ihr habt den Hund immer bei euch und seht Dinge die sonst niemand sieht.

    Ich geb jetzt auch noch meinen Senf dazu, auch wenn du schon sehr viel gehört hast.

    Ich kann dich sehr gut verstehen, das Internet ist super, aber auch Fluch zugleich, man liest so viel, möchte alles richtig machen und nur das Beste für den Hund.

    Man wird nervös gemacht mit, was er jetzt nicht lernt, lernt er nimmer. Man wird zugeschüttet mit, meiner kann aber schon xxx Kommandos, deiner nicht?

    Vergiss das alles, ihr habt alle Zeit der Welt. Rückruf und Nein, das waren für mich die wichtigsten Kommandos, die wurden zwischendurch immer wieder eingebaut, einfach im Alltag.

    Ein Tagesablauf, wenn ich nicht eingreife, wäre bei meiner Hündin (zumindest bei Schönwetter), im Garten gammeln, bissi graben, bissi Spaziergänger beobachten, bissi den Nachbarshund beobachten, kurz mal schauen ob es nicht schon Zeit fürs Fressen ist.

    Hätte sie dann hin und wieder noch ein paar Spielgefährten, wäre alles super für sie.

    Eingezogen ist unsere Hündin mit 4 Monaten, 2 voneinander unabhängige Trainerinnen haben mir als erstes gesagt, der Hund braucht 19-20 Stunden Ruhe. Mag übertrieben klingen, wir sind auch sicher nicht auf diese Zeit gekommen, aber mir hat es enorm viel Stress genommen.

    Ich habe kapiert, Hunde lernen ihr Leben lang, ich muss sie nicht „ständig“ beschäftigen, nicht jeden Tag trainieren. Als ich ruhiger geworden bin, ist auch sie ruhiger geworden.

    Boxen mag ich nicht, finde diesen Trend irgendwie komisch, ist aber meine persönliche Meinung. Welpenauslauf ist wieder eine andere Geschichte, hatten wir aber auch nicht.

    30 min. Spaziergang war mehr als genug, da hatte sie schon so viele Eindrücke gesammelt, das sie sich zu Hause erstmal ihr Plüschtier um die Ohren gehaut hat und ein paar mal im Kreis gefetzt ist.

    Die Gradwanderung zwischen zu viel und zu wenig, ist schwer, gerade für Ersthundehalter, hör auf dein Bauchgefühl, das wird schon.

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    Ich möchte euch das Foto nicht vorenthalten, wenn ich lese der Hund frisst viel Gras, werde ich immer nervös. Das ist der verstopfte Magenausgang, die roten Stellen Entzündungen.

    Das war vor ziemlich genau einem Jahr, als es richtig schlimm wurde.

    Gras kann helfen, aber zu viel und zu lange Halme kann Hund dann nicht mehr verarbeiten. Bitte passt auf und unterbindet es wenn es zu viel wird.

    Im Moment schlafen wir auf der Couch... und schlafen eher gar nicht. Habe 15kg abgenommen. Wenn es ihr nicht gut geht, geht es mir auch nicht gut.

    Ich versteh dich gut, aber es ist wichtig das auch du versuchst zur Ruhe zu kommen, du brauchst deine Kraft. Aber ja, man schaut auf jedes Zucken, Schlecken usw., da die Balance zu finden ist schwer.

    Ulmenrinde steht bei uns auch auf dem Speiseplan, ca. 30 min. vor dem Futter, trau mich auch nicht aufhören damit.

    Es wird schon werden, ich halte euch die Daumen.

    Wow, wann schläfst du:yawning_face:

    Mehrere Mahlzeiten sind gut, aber muss es in der Nacht so viel sein?

    Ich füttere 3 Hauptmahlzeiten und vor dem schlafen gehen um ca. 10 Uhr, bekommt sie noch ein Stück Zwieback.

    Könnt ihr vielleicht eine oder zwei Mahlzeiten fleischlos füttern, also vielleicht den Kürbis mit zB Haferflocken, oder Kartoffel.

    Bitte versteh meine Beiträge nicht als - probier das unbedingt aus und teste wild herum, bitte nur mit Rücksprache deiner TÄ. Denn was bei einem Hund hilft, muss nicht bei einem anderen helfen.