Beiträge von Frufolino

    Dass sie überhaupt einen Pneumothorax hatte war erst spät aufgefallen. Anfangs wurde seitlich geröngt und man hat nur gesehen, dass das Herz nicht an der richtigen Stelle war sondern leicht erhoben. Die Tierärztin vermutete eine Lungenentzündung, allerdings schlug das Antibiotikum nicht an. Ich war zu der Zeit dann mit dem Hund bei meiner Mutter, weshalb ich zu anderen Tierärzten musste und die haben gar nicht geröngt sondern auf irgendein Herzproblem behandelt. In der Klinik wurde dann endlich von oben geröngt und dann ziemlich zügig ein MRT gemacht (dafür musste sie aber in Narkose gelegt werden). Da zeigte sich dann, dass die Lunge eben an diesen beiden Lappen sehr vernarbt war. Lt. TA ist es wohl eine eher seltene Bindegewebsschwäche die bei nordischen und sehr schlanken Hunderassen auftritt.

    Das war wirklich eine ziemliche Odyssee! Ich denke aber das ist schon der Worst-Case der passieren kann und nicht die Regel!

    Könnt ihr mir Thermo-Leggings empfehlen? Taugen da die einfachen von Tchibo? Ich hatte gestern abend eine leicht gefütterte Schneehose drüber (war den ganzen Tag draußen und total durchgefroren) und dadurch nach dem Laufen nicht so große Probleme wie sonst wieder warm zu werden. Mehr Wärme an den Beinen als eine durchschnittliche Laufleggings wäre also cool!

    Ich meine, dass Oona von Frufolino vor einigen Jahren einen Pneumothorax hatte.

    Das ist richtig! Bei meiner Hündin war eine bullöses Lungenemphysem der Auslöser und sie ist auch mehrere Wochen mit kollabierter Lunge herumgelaufen ohne dass es sich merklich besserte. Bei leichteren Fällen kann es wohl schon vorkommen, dass sie sich einfach so wieder erholen. Das würde ich euch sehr sehr wünschen!

    Bei meiner Hündin gab es leider anzeichen, dass sich schon mehrere Bullae gebildet hatten, gerissen waren und wieder zu gewachsen sind, sodass der behandelnde Tierarzt damals dazu riet, die betroffenen Lungenlappen zu entfernen. Sie war damals 7 und in einem guten Allgemeinzustand und die Prognose stand gut, dass sie danach wieder ein recht normales leben führen kann (ist jetzt 5 Jahre her und ja, sie führt ein vollkommen normales Hundeleben. Ist im Sommer etwas schwächer und Hustet nach Sprints oder Aufregung, aber nichts dramatisches). Die OP war schon sehr aufwändig und sie musste auch eine Woche in der Klinik bleiben und etwa 2 Monate später waren wieder normale Spaziergänge möglich.

    Ich habe damals gemerkt, dass meine Haustierärzte damit sehr überfordert waren (überhaupt eine Diagnose zu stellen) und war dann mit meiner Hündin in der Tierklinik in Hofheim. Falls das für dich eine Option ist und du dich noch nicht ausreichend informiert fühlst, kann ich dir gerne mal den Namen des damals behandelnden Tierarztes raussuchen. Operiert wurde meine Hündin allerdings von einer externen Ärztin, weil die OP eher selten ist und diese Ärztin sie schon ein paar mal gemacht hatte. Auch hier kann ich mal nachschauen, wer da war und ob man da Kontakt aufbauen kann.

    Viel Glück für deinen Hund und dich, ich drücke sehr doll die Daumen, dass es "einfach so" wieder heilt und ihr noch ein paar gesunde Jährchen miteinander habt :)

    Ich würde behaupten mein Hund ist etwa 80% abrufbar und trotzdem darf sie frei laufen. Sie ist 12, ziemlich langsam geworden und sollte sie doch losstürmen ohne dass ich rechtzeitig abbrechen kann, halte ich die Gefahr hier für ziemlich gering dass sie a) auf eine Straße läuft oder b) Wild tatsächlich bekommt.

    Von daher vermutlich etwas abseits des Foren-Mainstreams, diesem Hund werde ich ohnehin keinen 100%igen Gehorsam einbläuen können. Sie läuft jetzt seit über einem Jahr frei (früher 100% Schleppleine, weil jagdlich interessierter als jetzt, schneller und und sehr sehr reaktiv bei Menschen) und ist mir 3x abgezischt. 1x Anfängerfehler, 1x wirklich dummer Zufall, einmal hätte ich eher anleinen müssen. Passiert ist dabei nichts (2x wars nur eine Spur, 1x sind halt echt direkt vor uns Rehe aufgetaucht) einfach weil die Umgebung das hergibt.