Nach 3 Wochen Campingküche oder Essen gehen, habe ich sooo Lust auf Wocheneinkäufe und -pläne. Deshalb hab ich auch direkt einen aufgestellt. Es gibt:
Kürbis-Spinat-Lasagne
Gemüsesuppe mit Kartoffeln und Ei
Kartoffelsalat mit Bratwürstchen
(Koche ja immer für 2 Tage), 2x gibt es noch Pizza.
Und weil ich in den letzten Wochen so viele hochverarbeitete Süßigkeiten gefuttert habe, steige ich jetzt wieder auf selber backen um. Werde morgen vermutlich noch Apfelküchlein mit Streuseln und Schoko-Banane-Walnuss-Brownies backen :)
Das Losfahren an und für sich fand ich nur aufregend. Ich dachte früher halt einfach, das alles sei viel aufwändiger und unschaffbarer als es tatsächlich ist. Wir fahren aber auch nur so 16km/h im Schnitt, das sind dann lange Fahrtage aber schon wirklich gut machbar.
Heute war unser vorletzter Tag und er fing echt doof an, weil es beim Zelte abbauen erstmal regnete und echt kalt war. Der Regen mit seinem treuen Begleiter Gegenwind hatte uns dann bis mittags fest im Griff und ich hatte echt gar keine Lust mehr. Ab 1 kam dann aber endlich die Sonne durch und wir konnten bei strahlendem Sonnenschein durch die Dünen Hollands radeln. Jetzt haben wir einen Campingplatz in den Dünen und werden zur Feier des Tages vermutlich mal die Campingplatz-Bar aufsuchen während die Wäsche wäscht.
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Und da meine Schuhe seit gestern komplett durchgeweicht sind, wurde heute kurzerhand in Neoprensocken und Schlappis gefahren (und eingekauft. Und in die Bar gehts gleich auch so, nur mit schicken Stricksocken )
Ich bin ehrlich, ich ziehe so dermaßen den Hut vor euch.
Klasse und auch krass 👍
Das ist eigentlich gar nicht nötig, es fühlt sich zumindest nicht an als würden wir was besonders krasses machen liegt vielleicht auch daran, dass man den ganzen Tag andere Bikepacker sieht und dass wir auch sehr selten über unsere Komfortzone gehen. Für Notfälle (Gewitter, Wind, keine Lust mehr, etc. haben wir ja Erwachsenengeld mit dem wir jederzeit Strecken überbrücken könnten. Aber ja, Freunde sagen mir das jetzt auch häufiger aber wie gesagt: es fühlt sich ja trotzdem noch gemütlich an :)
Und es war sehr gut letztes Jahr die Fahrt durch Deutschland zu machen. Das war gut zum Einstimmen weil es einfach keine Sprachbarriere gab und weil die Strecke super easy war. Ich würde solche Urlaube nach wie vor jedem Empfehlen, der nicht gut in Ruhe entspannen kann sondern dafür gleichmäßige Bewegung braucht. Seit dem zweiten Tag hab ich keinen Tinnitus mehr und bin absolut entspannt. Vielleicht fühlt es sich deshalb noch etwas mehr nach Urlaub statt nach große Leistun an :)
Boa wir haben heute die 1000km überschritten und sind mit 103km auch unsere längste Tour gefahren. Die Niederlande sind aus der richtigen Richtung (und Süd nach Nord scheint die richtige Richtung zu sein) einfach genial. Zum Teil haben wir die Wahl zwischen 3 Radwegen (Strand, Düne, Straße), neben der Autobahn waren die Wege auch einfach mal so breit wie ein Autobahnstreifen. Über die Brücken die die Inseln verbinden hatten wir jeweils unsere eigenen Fahrstreifen und überhaupt, auch der Eurovelo 12 ist super empfehlenswert und gut ausgeschildert. Dabei muss man nur wissen, dass er einem ganz gerne Attraktionen und schöne Ecken zeigen will, die viel Zeit rauben machen.
Aber nochmal zurück zu heute: wir sind 3 Stunden im strömenden Regen gefahren, meine Jacke war durch, meine Neoprensocken in den Schuhen waren durch, meine Hose war durch. Ich glaube für sowas brauche ich nächstes Jahr was besseres. Heute haben wir uns dann zum Mittagessen einfach in der Fußgängerzone umgezogen und waren stilecht in Badelatschen im Restaurant.
Heute waren wir schon wieder essen und das war das Beste was ich auf der ganzen Reise gegessen habe! Ein Sandwich mit Gemüse in Teryaki-Soße, frittierten Austernpilzen, Salat, rote Bete Chips und Kreuzkümmel-Popcorn ( das mache ich nach!!)
Hier gabs heute mittelmäßige Cannelloni mit Spinat-Ricotta-Füllung und heute Abend noch ein bisschen Gurke, Paprika, Käse und Senf (und kiloweise Süßkram )
Hat hier jemand Erfahrung mit (ehrenamtlichen) Deutschkursen/Treffen/Cafés etc.? Muss man in irgendeiner Weise didaktisch qualifiziert sein? Ich habe einen B.A. Germanistik, also ganz weit weg davon bin ich nicht, aber eben keinerlei didaktische Erfahrung. Ich würde gerne auch erstmal ein bisschen reinschnuppern wollen, ob sowas sehr über meine Komfortzone hinausgeht und das nicht direkt professionell machen oder so. Irgendeine Idee wie man da rangehen kann? Ich habe eine Seite für ehrenamtliches Engagement in meiner Stadt gefunden, das allermeiste ist allerdings über kirchliche Träger organisiert und darauf habe ich keine allzu große Lust. Und ich tippe darauf, dass man bei einer VHS wieder etwas professioneller an die Thematik gehen muss?