Beiträge von WorkingDogs

    Hier hätte ich was von vor genau zehn Jahren, da haben wir, nur als Beispiel, den berühmten NABU-Sechser im Lotto:

    https://rp-online.de/nrw/staedte/ke…9vfDN8uGmQcQxvc

    Für wie kompetent soll man da eine Organisation halten ,die inzwischen in einer grandiosen Kehrtwende erklärt, Wölfe tagsüber im Menschennähe und in Ortschaften wären "völlig normal"?

    Hätten sie offen zugegeben, was Sache ist ,nämlich, dass das, was wir tun ,ein weltweit beispielloses Freilandexperiment ist und daher schlicht und ergreifend niemand wissen kann, wie es weitergeht, wäre ihnen mein Respekt auch weiterhin gewiß gewesen. Aber so eher nicht.

    Die Naturschutzorganisationen sind nicht heiliger als Andere. Man hat mit dem Wolf irre viele Gelder generieren können und natürlich seine Agenda gefahren. Dort geht es genauso um Geld und Macht wie anderswo.

    Natürlich wird das jetzt nicht mehr so kommuniziert. Vor 10 Jahren wurde es das aber. Ich bin aufgrund einer solchen Kommunikation aus einem der großen Naturschutzorganisationen ausgetreten.

    Dies ist ein Thread über den Wolf, nicht über die Unfallgefahr beim Auto fahren. Keine Ahnung, was es nun mit Panik zu tun hat, weil man sich hier zum Wolf austauscht und nicht darüber, wie häufig jemand an Botulismus verstirbt.

    Wir haben hier zum einen im Forum ja ein paar sehr visierte User was Merle angeht, zum anderen finde ich auch "Die Genetik der Fellfarben beim Hund" sehr informativ. Die meisten Quellen sind auf Englisch: https://merle-sine-insertion-from-mc-mh.webnode.page/

    Ich will gar nicht abstreiten, dass es nicht mal sinnvoll war, pauschal sehr vorsichtig mit Merle zu sein. Als man eben noch nicht so weit war. Das muss der normale Hundehalter auch gar nicht verstehen, aber die Verbände und Züchter würde ich schon in der Pflicht sehen, sich da mit den Experten an einen Tisch zu begeben und die Zuchtordnungen zu modernisieren. Dort lässt es sich noch am besten steuern.

    Aber man ist bei Merle einfach auch so weit in der Forschung, dass es in Bezug auf den Genpool ein verschenktes Potenzial ist, an alten Strategien festzuhalten. Und es ist ja nun mal da. In manchen Populationen auch sehr verbreitet und präsent.

    Ich halte es in der Zucht generell für schlecht, eindämmen zu wollen, womit manche Menschen nicht umgehen können. Es wird immer Menschen geben die gedankenlos vermehren. Wenn es kein Merle ist, dann trifft es halt was anderes. Der Schaden für die Populationen wäre für mich ein viel zu hoher Preis.

    Das Ding ist, dass man mit falschen Fakten, wie dass Merle X Merle immer Qualzucht sei, die Bereitschaft überhaupt etwas zu testen nicht grade erhöht.

    Und genauso sind Zuchtbuchöffnungen nicht pauschal gut und sinnvoll.

    Wie müsste man die den anpassen?

    Also Merle mit nicht Merle paaren scheint für mich als Laie immer noch eine sichere Bank zu sein.

    Und ich hatte hier mal nachgefragt und bei den gängigen Merle-Rassen hiess es mal hier im Thread/Forum, dass ausreichend nicht Merle Hunde vorhanden wären.

    Das Merle-Allele konsequent testen. Auch bei Hunden, die optisch nicht Merle sind (weil sie es trotzdem sein können) und Verpaarungen zulassen, welche zu einem unbedenklichen Merle-Allel führen.

    Und diese zwei Allele kann man mit 100% Sicherheit in Kombi ausschliessen.


    Hat ja auch keiner gesagt das jeder Doppelmerlehund was hat. Wie gesagt die Literatur die ich kenne sagt 25%. Ergo jeder 4 Welpe.

    Vielleicht ist das auch veraltet :ka: .

    Ja, du kannst das ja testen. Und das müsste man auch dann, wenn man Double Merle konsequent verbieten möchte, da es Merle-Formen gibt, die man optisch gar nicht sehen kann (Cryptic Merle).

    Das Ding ist einfach, dass es keinen Sinn ergibt an etwas festzuhalten, was den Genpool künstlich klein hält. Das hat vielleicht Sinn gemacht, als man noch nicht testen konnte. Aber Zucht sollte flexibel genug sein, mit der Zeit bzw. der Wissenschaft zu wachsen.