Beiträge von WorkingDogs

    Auch Tierhalter haben noch ein normales Leben. Zumindest die meisten. Haben mit der Inflation und steigenden Zinsen zu kämpfen, sind von der Energiekrise betroffen oder der Materialknappheit. Und das sind nicht alles Millionäre die nicht wissen wohin mit ihrem Geld.

    Außerdem: diese Zäune dürfen oft nicht errichtet werden. Gesetzlich! Genauso wie Hunde gerne mal ein Problem sind.

    Wenn Menschen zu schaden kommen, wird das genauso egal sein. Ist halt so, sieht man doch beim Vorfall mit dem Bären.

    Diese riesigen „Tierfreunde“ sind nämlich häufig ganz, ganz eklig mit Menschen. Sieht man doch auch, wenn denen nur das Vieh leid tut, aber nicht der Tierhalter dahinter. Der kriegt nur Hass ab.

    Diese selbsternannten Tierschützer kennen keine Empathie. Und machen so, so viel kaputt. Das ist unfassbar.

    Und dann auch noch danach Krähen, dass es in anderen Ländern doch auch funktioniert. Ja, da haben die Menschen nicht so einen massiven Dachschaden, der Wolf kein Podest und es wird reguliert.

    In unserer Klinik ruft man in den Notdienstzeiten vorher an. Es gibt natürlich Notfälle, da ist es völlig klar, dass es ein Notfall ist. Wie bei einer Magendrehung. Da würde ich die Klinik telefonisch informieren, dass ich auf dem Weg bin. Wenn ich mir nicht sicher bin, dann rufe ich einmal vorher an und bekomme dann gesagt, ob wir vorbei kommen sollen, oder ob das bis Montag warten kann. Reguläre Tierärzte haben in einem Gesundheitszentrum hier sogar am Wochenende offen, aber ohne Spezialisten.

    In der Woche gibt es abends einen kostenlose Telefonsprechstunde, da hab ich mich auch schon mal gemeldet, wenn es Kleinigkeiten sind bei denen man sich unsicher war.

    Man ist doch selbst auch froh, wenn etwas bis Montag warten kann. Das ein oder andere Mal konnten wir das Wochenende auch schon überbrücken, weil wir noch Schmerzmittel daheim hätten und der Tierarzt in dem Falle auch erstmal nicht anderes verschrieben hätte.

    Unser Haustierarzt ist ganz einfacher Landtierarzt, macht überwiegend Nutztiere. Dahin fahren wir für Kleinkram, Impfen, Parasitenschutz und so. Dort gibt es auch nur eine offene Sprechstunde.

    Ranghohe Pferde geben niederer gestellten Pferden ja auch kein Futter ab.

    Solche Aussagen finde ich immer so blödsinnig. Ranghohe Pferde verlangen auch nicht, dass das andere Pferd auf den Hänger geht, sich Anbinden lässt, sich reiten lässt, beim Hufschmied brav ist oder, oder, oder.

    Wir trainieren ja bewusst Dinge miteinander. Das was in der Herde miteinander abgeht hat doch ganz andere Ziele..

    Ich kenne den Aufbau auch bei Jagdhunden rückwärts. Also erstmal das freudige festhalten und abgeben, später kommt dann erst die Strecke dazu. Belohnt wird der Hund natürlich mit Futter oder Beute und nicht bloß stimmlich mit "Lob".

    Vorstellen könnte ich mir, dass man auch viel zu wenig kleinschrittig bestätigt (in diesem Fall beschränkt man sich ja auch sehr stark überhaupt zu belohnen) und der Hund deshalb halb fahrig wird. Ein so junger Hund ist ja noch im Aufbau und die Basics sollten wirklich sitzen und immer wieder wiederholt werden. Der Hund muss gerne halten, präsentieren und abgeben, dann kommt der später auch zielstrebig und schnell rein - eben wegen der hohen Erwartungshaltung. Und die Abgabe wurde 1000ende Male bestätigt.

    Genauso beim "langweiligen" Grundgehorsam. Eine hohe Erwartungshaltung ist nicht das Problem, sondern das, was man als Mensch draus macht. Klare Regeln, Gehorsam erarbeite ich im Alltag (Rufen heißt kommen, abgehauen wird nicht, usw.). Und dann darf der Gehorsam ganz viel Spaß machen. Viele Kekse bei der Leinenführigkeit, viel Action, Spaß und Spannung, dazu klare Regeln.

    Vielleicht hat man das Problem auch schon im Alltag entstehen lassen? Dem Welpen alles abgenommen und dahingehend sehr beschränkt, sodass das Abgeben von Beute direkt negativ belegt wurde und der Hund nun im Konflikt ist?

    miamaus2013 seit Januar :) Mit Hier, Klein machen, Anlocken und viel loben wenn er kommt. Man solls ohne Leckerli trainieren. Gonzo bringt mir auch alles gerne, nur gezielter Apport geht nicht.

    Unser Trainer meint kein Sport der ihn zu sehr hochpusht. Sonst kann man die Dummyarbeit vergessen später.

    Ich würde das gerne nochmal aufgreifen.

    Du hast einen jungen Hund, der darf Gas geben und der muss noch gar nicht gezielt bringen, sondern vor allem sollte er gerne Bringen. Das ist einer der ersten Schritte. In keinem Sport kann man überdrehte Hunde brauchen.

    Natürlich bringt er dir etwas, was einen Wert hat, nicht gerne, wenn das ganze mit Stress und Negativ belegt ist. Und so klingt es irgendwie an. Der Sport ist vor allem Ruhe, Ruhe, Ruhe, der Hund soll Technisch korrekt arbeiten, aber wo bleibt der Spaß? Der Spaß am Bringen. Der Spaß für den Hund scheint beendet, wenn er bei dir ist. So verstärkt man auch das Kreise ziehen - das macht nämlich spaß.

    Bevor ich mich hinhocke und den Hund locke (das wird so ja nie ein schöner, schneller und freudiger Apport), würde ich den Hund mit einer Leine absichern und unterbinden, dass er mit dem Dummy seine Kreise zieht. Auf der anderen Seite aber mega feiern, wenn er freudig kommt. Belohnen, Belohnen, Belohnen. Spiel, Spaß, Futter - das muss richtig geil sein für den Hund.

    Es gibt ja auch massig Übungen für ein freudiges Bringen. Wenn für eine Zweitmeinung kein anderer Trainer infrage kommt, dann gibt es im Dummybereich wunderbare Literatur mit Übungsanleitungen.

    Man muss bei Arbeitshunden nicht lernen, wie man sie deckelt, sondern wie man die Energie kanalisiert. Den Hund nie hochdrehen zu lassen führt langfristig zu mehr Problemen als es löst.

    die benutzen aber nicht die Originalen Austi alpin schnallen. Die lassen sich alles selbst produzieren, soweit ich weiß.

    Edit, nur falls das so rüber kommen sollte, ich will sie keinesfalls schlecht reden. Ich wollte auch lange ein Halsband von denen, und würde ich nicht selbst nähen, würde ich mir auch eines kaufen.

    Ahhh, okay. Da ich die einfach selber nähe, bin ich da nicht so drin. Hab es auch nicht als schlechtmachen aufgefasst :-) . Ich war bei meinem ersten Halsband aber auch beeindruckt, wie schnell man doch sehr hohe Materialkosten hat und konnte dann die Preise besser nachvollziehen.

    Kommt drauf an, was man möchte. Ich habe breite Halsbänder mit Austri Alpin Verschlüssen. Ich nähe die selber, aber da kommt man auch auf gute 45-50€ Materialkosten. Und je nach Verarbeitung kostet das ganz schön Zeit pro Halsband. Die hohen Preise für solche Halsbänder kann ich total verstehen, wenn man das beruflich macht. Allein die Schnallen liegen oft bei über 30€ (mit Ring).

    Gibt es verschiedene Hersteller. Md-textil, Tecdox, diverse Shops auf Instagram.