Lysaya Black Lace ist allerdings kleinbleibender als die Wildform. Außerdem ist der Wuchs ein anderer. Das kann sich natürlich auf die Schutzeigenschaften auswirken. Auch blüht Black Lace nicht so lange.
Beiträge von WorkingDogs
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Einspruch

https://www.naturadb.de/pflanzen/sambucus-nigra-black-lace/
Holunder Black Lace IST die heimische und damit wertvolle Form. (Falls das in meine Richtung geht, weil ich den hier öfter erwähne)
Ich habe den auch im Garten gesetzt. Wohlwissend, dass Holunder heimisch ist. Black Lace ist aber dennoch eine gezüchtete Sorte und keine Wildform. Darum ging es mir. Ich habe mehrere „langweilige“ wilde Holunder im Garten und wollte noch einen Black Lace dazu haben. Dieser wird nicht denselben Nutzen haben wie die Wildformen. Und das war mir auch bewusst.
Ich hab nicht recherchiert. Aber der Unterschied der verschiedenen Vögel oder Wildbienen oder oder, die an den Holunder gehen, wird da sein. Wäre ja mal interessant, das zu vergleichen.
Ich möchte das nochmal hervorheben. Black Lace ist eine heimische Sorte und selbstverständlich nicht die heimische Wildform wird in NaturaDB auch so beschrieben.
Invasive Neophyten gehen hier rigoros. Neophyten ebenfalls. Klar, sind da auch viele Insekten dran. Aber darum geht es ja nicht unbedingt. Es gibt viele heimische Spezialisten wo die Raupen zum Beispiel ganz bestimmte Pflanzen brauchen. Es geht dabei nicht um Generalisten, sondern um Spezialisten und das, was nicht direkt sichtbar ist wie Wildbienen und Schmetterlinge.
Ich hab hier auch noch alte Zypressen stehen. Klar, nisten da auch Vögel drin. Aber nicht, weil die die zypressen so gut finden, sondern weil sie kaum noch Alternativen vorfinden. Das ist etwas sehr, sehr trauriges. Ich setze da schrittweise Ersatzpflanzungen, einen Kahlschlag möchte ich nicht, solange es nicht invasiv ist.
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Schön dass hier wieder ein bisschen was los ist!
Wir sind immer noch fleißig dabei und waren dieses Jahr schon 3 mal los.
Der erste Start war eine normale O3 um zu gucken wie der ist Stand ist.
Danach ging es das erste Mal zur VDH DM, bei der wir mit einer ärgerlichen Null in Ü8 (er hat selbstständig hinter der Pylo gebremst und ich hab die Korrektur vergeigt, der Rest war aber sehr schön..) noch 206 Punkte und Platz 23. bekommen haben.
Und am letzten Wochenende waren wir in Berlin zur SGSV LM Obi und konnten da mit 281 Punkten den Landesmeistertitel erkämpfen
Somit fahren wir im Juni zur SGSV DM in der Hoffnung dort die Quali für die dhv DM zu kriegen.
Im Juli ist dann BSP
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wow, was für eine Leistung. Herzlichen Glückwunsch!!
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Und umgekehrt kann einen das echt so verunsichern - wenn einem eben nicht jemand sagt: dein Hund ist toll, wir kriegen das zusammen hin!
Mein erster Dummytrainer (DRC) sagte mir als allererstes, da war die Große nicht mal n Jahr: puhhhhh, das ist ne Rakete, das wird ein Ritt auf Messers Schneide für dich, das mit ihr hinzukriegen. Ob die jemals ruhig und steady ist...
Heute denke ich: vielen Dank für die Verunsicherung.
Das hat mich nicht weitergebracht, eher im Gegenteil. Ich hab so lange gebraucht, um aus der Verunsicherung rauszukommen und mir/uns was zuzutrauen. Und natürlich ist meine Hündin längst steady, kann sowohl in der Gruppe, mit Schuss als auch am Wasser arbeiten. 
Schubladendenken ist echt Mist.
Sowas ist natürlich genauso Mist. Ich hab auch schon oft erlebt, wie Ersthundehalter vergrault und verunsichert wurden, weil man sich selbst profilieren musste. Die kamen dann gar nicht mehr zum Training, weil es da sowieso nur eine Klatsche nach der nächsten gab. Grade bei talentierten Hunden, die dann bemitleidet wurden, dass sie dort gelandet sind. Absolut unnötig sowas.
Oder der Trainer war unfähig einen Hund von Rasse x zu arbeiten, weil er da selbst nicht flexibel genug war und die Schuld wurde dann dem Team zugeschoben. Gibt es natürlich auch alles und ist genauso Mist.
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Man darf ja ruhig jedem sein Steckenpferd lassen. Natürlich sind Hunderasse, wo der züchterische Fokus auf Begleithund- und Familientauglichkeit liegt unkomplizierter und "vorbildlicher" im Alltag und Familienleben (so sollte es zumindest sein). Dann die Nase zu rümpfe, dass Arbeitshunde Katastrophen sind und da auch noch die Zucht beurteilen zu wollen, finde ich echt arrogant. Man vergleicht Äpfel mit Birnen, der normale Familienhund wird nicht bei widrigsten Umständen Menschenleben retten, eine Herde beschützen oder mit auf Jagd wollen.
Aber ich finde diese Erkenntnis wichtig und würde danach auch immer den Trainer aussuchen, wenn man einen braucht. Oder mich lieber im Verein aufhalten, unter gleichgesinnten.
In der Arbeit fange ich nie mit der Technik an, sondern der Stimmung, Arbeitseinstellung, Fokus, dem Körpergefühl und kitzle die Veranlagungen. Ansonsten arbeite ich im Alltag viel an der Impulskontrolle und Erziehung, sowie dem Gehorsam.
Andersrum gibt es genauso Vereins-Trainer die man meiden sollte. Ich würde auch nicht jeden Hundeführer oder Trainer im Verein oder auf Jagd fragen, wie er bestimmte Dinge im Alltag lösen würde, sondern mich da lieber an einen Profi wenden. Idealerweise jemanden, der Arbeitshunde führt oder erfolgreich geführt hat und Hundetrainer ist mit Hunden, die mir im Alltag zusagen.
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Und ich wünsche dir jemanden, der dir auf die Schulter klopft und sagt: Du hast einen mega geilen Hund!
Das finde ich so, so wichtig! Ich finde es schade, dass viele Hundetrainer Arbeitshunde so madig reden. Das kann nur an mangelnder Praxiserfahrung liegen. Und dann schaut man sich an, was für Hunde diese Trainer bevorzugen und führen und man kommt schnell zu dem Schluss, dass diese Hunde auch nicht bei 40 Grad im Schatten Menschenleben retten würden. Oder bei Minusgraden die Ente aus dem Wasser holen würden. Und selbst dahingebracht haben diese Trainer nicht einen einzigen Hund. Aber theoretisch hatten sie das ja, in ihrer Ausbildung.
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Es ist doch oft eine völlig falsche Erwartungshaltung.
Man möchte unbedingt alles richtig machen, ja keine Fehler machen, hat dabei aber gar keine Ahnung davon, was überhaupt richtig ist. Merkt man auch daran, dass die Leute für jeden Sinn und Unsinn einen Trainer brauchen.
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Meine Hunde waren oft mit andern unterwegs. Familie , Freunde , Bekannte. Gern auch mal 2 Wochen mit ihnen im Urlaub. Alles kein Thema. Ebenso umgekehrt. Im Kern bleiben es immer die selben Hunde. Mmn wird dieses erziehungsdingen überschätzt. Ich mein, wenn z.b nach drei Jahren wieder von vorne begonnen werden muss, wenn ein Hund 3 Tage beim Sitter anders behandelt wurde , dann hat man sich den Falschen Hund für seine Bedürfnisse ausgesucht , weil im Grunde alles nur auf Kante genäht. Okay , kann auch sein , dass manche drauf stehen bzw. Das ein Bedürfnis ist.
Wäre mir persönlich viel zu stressig immer und ewig alles kontrollieren zu müssen.
Mir auch. Ich bin auch einfach sehr dankbar, wenn sich jemand die Mühe macht meine Hunde zu nehmen. Ich würde mir sehr sehr gut überlegen, wegen welcher Dinge ich ein Fass aufmache und ob das wirklich angemessen ist.
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Hier ebenso.
Bei uns findet dieses Jahr wieder das historische Schützenfest statt, und weil man Anwohner-Beschwerden wegen Lärm vermeiden möchte, wurden außerhalb des Dorfs mehrere große Wiesen raspelkurz gemäht und Festzelte für je 200+ Personen aufgebaut.Was bedeutet, dass von jetzt bis Mitte Juni regelmäßig Transportverkehr für Getränke und Essen die Wiesenwege entlangrumpeln wird, dass viele, viele Nächte lang laut Musik gespielt wird, dass Betrunkene, wie man so schön sagt, „aus Gründen“ in den umliegenden Hecken verschwinden werden, dass die historische Kanone (ja, so’n riesiges Teil auf Rollen, das tatsächlich mal Kanonenkugeln abschießen konnte
) durch die Gegend gerollt und mit Schreckschuss-Patronen gezündet wird, dass die Kutschenparade und der Feuerwehrumzug durch die Landschaft führen, usw. usf. 
… aber würden meine Hunde ohne Leine auf einem Feldweg stehen, wäre das verboten.
Es fällt mir aktuell etwas schwer, da ruhig und freundlich zu bleiben, wenn mir dann beim Spaziergang oder in der Zeitung jemand was zur Leinenpflicht in der BuS oder dem Schutz der Bodenbrüter erzählen möchte.Das gleiche mit den ganzen Festivals die ja mittlerweile riesengroß sind. Oder unserer intensiven Landwirtschaft. Aber Hauptsache dem Hundehalter ein schlechtes Gewissen machen. Wenn jemand wirklich jagende Hunde hat, ja, dann gehören die an die Leine. Ganzjährig. Aber dieser Generalverdacht nervt. Zumal es hier genug Halter gibt, die dann in die Naturschutzgebiete fahren, wo sie keiner sieht. Oft die einzigen Ort, wo Kulturflüchter noch etwas Raum haben. Manche Arten stört man da wirklich extrem beim brüten durch die bloße Anwesenheit.
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Heut früh hab ich einen Hasen in 300 Meter Entfernung gesehen. Der kam dann langsam auf uns zu und ist dann 15 Meter vor uns doch noch ins Gebüsch. Da frag ich mich schon, ob die Instinkte noch alle Intakt sind

Der ist wegen seiner Instinkte so
