Ich rede nicht von Welpen oder Junghunden.
Aber im Normalfall sollte das,Thema in Menschen beissen, weil ichs kann oder grad gefrustet bin, mit allerspätestens 6/7 Monaten durch sein.
Und ich finde, es ist ein Unterschied, ob ein Halbstarker mal probehalber knappst, oder ob dein Hund dich ernsthaft angeht und beschädigend beisst mit Biss und Gegenbiss und mit Blut.
Kaya ist ja nicht gerade aggressiv nach vorne gerichtet, aber wir rangeln gern mal und da "beisst" sie auch. Es ist Spielbeissen und das höchste sind mal leichte Zahnabdrücke auf der Haut. Sie kann sehr gut dosieren, wie die meisten Hunde.
Wenn dein Hund also herzhaft zubeisst, dann will er dir in dem Moment richtig weh tun. Und da kann man beim erwachsenen Hund schon mal die Vertrauensfrage stellen, finde ich. Und sollte natürlich auch sich und den Umgang mit dem Hund mal kritisch hinterfragen.
Vielleicht führe ich einfach ganz andere Hunde. Nein, das Thema ist nicht mit 6/7 Monaten komplett durch. Ich bewege mich in der Blase der Gebrauchs- und Jagdgebrauchshunde. Auf welcher Basis nimmst du die Erfahrung, dass man dann den Umgang mit dem Hund kritisch hinterfragen sollte?
Viele Hunde haben den „Mumm“ auch erst mit dem erwachsen werden.
Ich verstehe jeden der sagt, dass ihn ein solcher Hund überfordert. Aber es dem Tier übel zu nehmen und eine Vertrauensfrage zu stelle, das finde ich wirklich merkwürdig.