Nur, weil das Thema interessant ist, muss man ja nicht in einen Hundeforum mitdiskutieren. Da wird eh nichts entschieden oder bewegt. Das passiert an anderer Stelle.
Beiträge von WorkingDogs
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Das wird ja immer gerne gesagt.
Ganz ehrlich: Wenn Leute einen Verein gründen, dann tun sie doch genau das: Sie werfen sich selbst in einen gemeinsamen Topf. Das ist es doch, was ein Verband, ein Verein IST. Man bekennt sich zum gemeinsamen Ziel und reglementiert sich selbst und gegenseitig. Nur dazu stehen - das kann man nicht? Was für einen sinn hat Zucht im Verein, wenn man dort nicht alle zusammen beurteilen kann? Wenn eh jeder seinen Stiefel macht?
Das Argument: "Es sind Einzelfälle, die darf man nicht in einen Topf werfen" fällt mir immer extrem in dem Kontext auf. Sobald es um Schäferhunde geht... da gibt es offensichtlich sehr sehr viel Einzelfälle. Die schrägen Rücken und Watschel-Beine, die komischen ausstellungen - auch nur Einzelfälle.
Als nächstes kommt: "du hast doch davon keine Ahnung" (was immer auch bedeutet: Stell keine Fragen, Antworten kriegst du eh nicht) und "Das sind Stammtischparolen".
Und die nächste Eskalationsstufe ist dann: "jetzt kommt gleich wieder Ostblut etc." - völlig egal, ob irgendjemand das Wort in den Mund genommen hat.
Und dann traut sich eh keiner mehr, was zu schreiben.
Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie das in den Vereinen zugeht. Da wundert mich dann auch nichts mehr.
Wow, das sind ja mal krass viele Vorwürfe und Vorurteile. Sehr höflich und respektvoll, so macht diskutieren und sich austauschen doch Freude.

Bei solchen Rundumschlägen braucht man sich doch gar nicht wundern, dass viele Rassehundehalter und -züchter in solchen Threads gar nicht mitdiskutieren.
Inhaltlich werde ich mich zu einem solchen Post nicht äußern, auf ein solches Niveau kann ich gut und gerne verzichten.
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Gut, dass ich einen Hund nicht dafür kaufe, um mich moralisch zu erhöhen.
Einfach nicht mit solchen Leuten diskutieren.
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Passiert ist es ja trotzdem, wenn auch nicht politisch korrekt. Das ist ja das, was für den Thread relevant ist.
Wobei ich nun nicht finde, dass sich methodisch beides ausschließt. Also auf der einen Seiten engere Verpaarungen zu machen und auf der anderen Seite einzukreuzen oder Outcross zu ziehen. Individuell halt.
Geschmäckle hat es natürlich, wenn man über etwas herzieht und es dann hinter selber macht. Erlebt man ja leider bei unterschiedlichen Züchtern immer wieder, sobald es die eigenen Hunde betrifft. Aber da bin ich jetzt nicht so im Thema bei speziell diesem Fall.
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Das ist bisher aber nur ein Plan oder wird das bereits umgesetzt? Also abgesehen von den Hunden wie Jaeger. Da wurde es mWn verheimlicht und waere in DK kein DNA-Abgleich gemacht worden, waere es nicht rausgekommen. So sind die Papiere jetzt ungueltig.
Uebringens finde ich bei diesem Verein das Gerede bzgl. 'Wir muessen weg von Inzucht' interessant. Zumindest wenn man bedenkt, dass der Raiser (Leiter fuer Ausbildung und Zucht) da 2020 eine Mutter-Sohn-Verpaarung gemacht hat und damit nicht nur gegen die eigene ZO, sondern auch gegen die ZO des VDH und gegen FCI-Statuten verstossen hat. Jaja angebliche Sondergenehmigung. Der VDH meinte da auf Nachfrage was anderes.
Also, ich wollte den Verein jetzt nicht wertend als positivbeispiel hinstellen.
Ich denke aber schon, dass man auch dort nicht alle Züchter in einen Topf schmeißen darf. Wie in jedem RZV.
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Was Begleithundeeigenschaften angeht, bin ich zum Beispiel auch ein Fan von Ausstellungen. Dort sieht man schon sehr viel! Wie cool gehen die Hunde mit den Reizen, Menschen und Hunden um? Auch innerhalb einer Rasse kann man so gute Kontakte finden zu Züchtern, wo einem die Hunde gefallen.
Man sollte es halt nicht optisch übertreiben, aber ich denke mit starken Ausstellungsverboten erzeugt man nicht nur gutes. Ich kenne dich einige Show-Hunde und Linien die einfach super cool sind und perfekte Familienhunde.
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Beim Deutschen Schäferhund ist es so, dass der SV getrennte Zuchtbücher führt für die Haarvarianten. Im RSV2000 werden die Varietäten gekreuzt und es erfolgen auch Fremdeinkreuzungen.
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A) wie kommen die Gebrauchs-/Arbeitsrassen aus einem genetischen Minipool raus
Ja, aber woher nehmt ihr denn immer dieses Wissen? Ich meine das nicht böse, aber wie will man das denn beurteilen oder gar noch beratschlagen, wenn man null Berührungspunkte hat?
Gebrauch- und Arbeitsrassen haben mit die größten Populationen weltweit. Es gibt Gebrauchskreuzungen, Zucht ohne geschlossene Zuchtbücher, es finden bereits Einkreuzungen statt.
Schuster bleib bei deinen Leisten.
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Also, wenn ich keinen Teampartner zum starten hätte, dann würde ich auf jeden fall vorher hinfahren um zu sehen, mit welche Team ich dort starten darf und ob ich das will.
Anders ist es, wenn ich sowieso einen Teampartner habe und man gemeinsam startet.
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Das ist doch auch ok, der Großteil kauft sowieso gar keine Rassehunde, sondern Mischlinge oder aus dem Tierschutz und beschäftigt sich mit sowas nicht.
Mir persönlich ist egal, wie sich die Begleithundezucht organisiert und Schwerpunkte setzt um seine Ziele zu erreichen.