Und dann ist der Zwinger nicht sicher, jemand vergisst das Tor zu schließen oder oder oder.
Und schon spaziert so ein "Schätzchen" frei herum (oder mehrere, wie im Beispiel mit den Kangals) und beißen kleine Hunde tot oder wenden sich gegen Menschen.
Und, mal ganz ehrlich, wer nimmt sie denn, die angeblich wieder Geradegebogenen? Die immer unter Vollkontrolle und Überwachung stehen müssen, wo man nie weiß, ob sie sich nicht neue Trigger suchen...
Tierheime können nicht dafür da sein, nur noch auffällige Hunde zu verwahren.
Kompetente Privatpersonen genauso wenig.
Mir persönlich ist meine Hundehalterzeit auch zu schade, um sich um das zu kümmern, was andere verbockt haben (die dann fein raus sind).
Ich hab für mich beschlossen, dass ich künftig nur noch dabei helfe, beim Verwahren zu helfen. Berate gerne über Zwinger, Maulkörbe, Leinen, aber nehme solche Hund nicht auf.
Das Label Problemhund fängt für viele aber schon weitaus früher an, als dass der Hund wirklich auffällig ist. Zählt für viele auch einfach, wenn man sich die falsche Rasse geholt hat, unbedingt den Arbeitshund brauchte (die brauchen doch nur viel Balliwerfen und Radfahren, dann passt das schon) und die denen halt auf den Zeiger gehen, weil sie ein hohes Temperament haben und unerzogen sind mit dem, was dazugehört (fehlende Leinenführigkeit, Impulkontrolle, Pöbeln, kreischen, etc.).
Bei den schweren Fällen kann man von mir aus auch einschläfern. Wahrscheinlich artet das dann aber ziemlich aus. Der Hundehandel geht fröhlich weiter und wenn es halt schief ging oder der Hund nervt, dann wird er halt weggespritzt.
Die meisten Abgaben bei uns in der Gegend sind aber keine Schwerverbrecher.