Beiträge von WorkingDogs

    Ich fände es erstmal wichtig und fair wenn der Hund realistisch eingeschätzt werden würde.

    Ich lese da nichts von einem Unvermittelbaren,aber sicher ein Hund mit bestimmten Erforderungen.

    Dann ist eine Vermittlung auch gar nicht unmöglich.

    Aber irgendwie ist es doch alles spekuliert,kein Vorwurf

    meine Erfahrung ist, dass das vermitteln sehr schwer ist, wenn man es ehrlich macht.

    Deshalb macht es Sinn, sich mittelfristig zu überlegen, wie man den Hund daheim tierschutzgerecht halten kann und an eine Vermittlung langfristig zu denken.

    Oder man erzählt Mist und hofft auf jemandem, der naiv und ohne Erfahrung ist.

    woher weiß man denn, dass Treib-/Drückjagden weniger Stress für die Tiere bedeuten? Also, wie wurde das denn erforscht/nachgewiesen? Wird das irgendwie durch Adrenalin oder Cortisolspiegel an den geschossenen Tieren nachgewiesen? Oder an den nicht-geschossenen Tieren durch Beobachtung?

    Bei einer Drückjagd wird der Jagddruck nur einmalig erhöht und nicht immer wieder.

    Aber es geht nicht darum, dass sie Tiere wie bekloppt durch den Wald hetzen. So kann man ja gar nicht schießen und das Fleisch soll ebenfalls verwertbar bleiben.

    Ich habe es zweimal gemeldet, nicht angezeigt.

    So ein Verhalten seitens der Jägerschaft geht wirklich gar nicht. Einfach nur zum fremdschämen.

    Wenn man eine Veränderung bewirken möchte, würde es vielleicht noch Sinn machen, sich an die lokale Presse oder den Landkreis zu wenden. Mit dieser Drohung kann man sich ja auch nochmals an die Jägerschaft wenden.

    Es gehört zum Jägersein dazu, dass man mit anderen Menschen rechnen muss. Sei es ein Hundehalter oder ein nächtlicher Kneipengänger auf Heimweg. Da anzufangen, andere Leute zu bedrohen ist unmöglich.

    Leider gibt es solche Menschen.

    Ich kenne auch so ein Negativbeispiel. Findet jeden Hund im Revier blöd, aber der eigene darf alles. Ganz großes Kino, echt unmöglich!

    Nicht? Oder ist das eher deine Bubble?

    Selbstverständlich ist das meine Bubble. Diese Bubble reicht aber dafür, dass die Leute auf ihren „Problemhunden“ sitzen bleiben und es keine Plätze im Tierschutz mehr gibt.

    Und vielen dieser Hunde wäre damit geholfen, wenn man nicht versuchen würde, sie zu verbiegen.

    Hab auch schon überlegt, ob ich einen meiner Zwinger nicht mal als Verwahrungsplatz anbiete und mir bezahlen lasse. Aktuell betreibe ich Tierschutz solcher Hunde ja auf eigene Kosten. Da frage ich mich auch manchmal, warum eigentlich.

    Was braucht man da noch für weitere Details zu den Umständen?!

    Weil man es als Jäger besser machen möchte.

    Aber ich hab als Jäger keinen Einfluss darauf, was zum Beispiel Rettungshundesportler bei ihrer Flächensuche treiben. Da laufen ja auch weitläufig Hunde durch den Wald.

    Wir prüfen unsere Hunde, wir wählen sie bewusst für die jeweilige Jagdart aus. Einen Hund, der Hundebegegnungen mit Aggression löst, den kann ich dabei nicht gebrauchen.

    Sportler müssen ihre Hunde nicht in dem Unfang prüfen, wie es bei uns Pflicht ist.

    Bei uns werden die Wege bei den Jagden abgesperrt so gut es geht.

    Anrufen bei der Kreisjägerschaft und fragen, wie man die Jagden umgehen kann. Sich auffällig kleiden. Anpampen lassen ist ein Unding, da schämt man sich für andere Jäger!

    Aber sich auch über ein Risiko bewusst sein, wie beim Thema Wolf. Auf den Wegen bleiben, Hund im Einflusskreis lassen.

    Naja, ich kenne immerhin 2 Hunde aus dem Bekanntenkreis (nicht über drei Ecken, sondern wirklich bekannt!), die durch gewisse Ausübung von "Jagd" zu Tode gekommen sind.

    Was heißt denn, durch gewisse Ausübung von Jagd? Die Ausübung von Jagd ist sehr gut definiert. Sport zählt beispielsweise nicht dazu.

    Dann geht es hier ja um Gesellschaftsjagden. Nicht darum, ob ein Jäger einen wildernen Hund erschießt oder Unfälle bei Dämmerung am Ansitz.

    Ich bin by the way kein Jagdgegner, fühle mich aber oft extrem unwohl, wenn irgendwo gejagt wird und möchte einfach die Möglichkeit haben, frühzeitig ausweichen zu können.

    Ich hab nicht das Gefühl, dass alle Jäger ihren Finger unter Kontrolle haben.

    Na gut, dass wird schwierig sein. Gejagt wird ja nicht nur in Gesellschaft, sondern es gibt diverse Jagdarten. Da wäre dann das beste, die freie Landschaft weitestgehend zu vermeinen, damit reduziert man das Risiko wohl am besten. Ist sowieso ratsam, wenn man da bedenken hat. Stichwort Wolf.

    ansonsten hilft es wirklich, sich orange zu kleiden. Orange sieht man wirklich gut! Vor allem bei Dämmerung. Gibt auch Westen für Hunde. Damit dürfte man am besten sichtbar sein und das Risiko, dass man versehentlich angeschossen werden könnte nahe 0 reduzieren.