Genauso wie in der Diskussion über Strafe oft darauf hingewiesen wird, dass korrekt eingesetzte Strafe für den Hund fairer ist, als wenn man den Hund im Unklaren lässt, so verstehe ich es auch hier, dass korrekt eingesetztes positives Training vom Halter gewisses Knowhow erfordert.
Das stellt weder jemanden als zu blöd hin noch, dass Fehler nicht erlaubt sind.
Zu sagen, dass Gebrauchshundlern das Wissen fehlt es richtig zu machen ist eine ganz andere Aussage als zu sagen, dass es positiv vielleicht auch geklappt hätte, wenn man sich nicht verschätzt hätte.
Ist schon ein ziemlicher Rundumschlag, bei einer solchen Aussage erwarte ich jemanden, der extrem viel Erfahrung im Ausbildungsbereich vorzuweisen hat. Es wäre nicht der erste wirklich bereichernde Trainer, den ich auf einem solchen Weg gefunden hätte. Warum soll man da also nicht nachhaken dürfen?
Wenn man sich von der Frage nach praktischer Erfahrung angegriffen fühlt, dann kann ich aber auch nicht helfen. Hundetraining ist doch etwas praktisches, ist doch nichts dabei nach Hundetyp und Prüfungen zu fragen.