Ich denke, dass Qualzucht viel zu normalisiert zu sein scheint. Manche Merkmale sind subtiler als andere. Jetzt mal ganz sachlich ohne jemanden angreifen zu wollen, haben wir sicherlich auch einen gigantischen Gap in der Wahrnehmung der Tiere.
Der Besitzer, der sich den Hund vermutlich aufgrund seiner Optik ausgesucht hat, sieht eben ein niedliches Tier, welches er sehr liebt und welches ihn auch optisch ansprechen wird.
Und der externe Dienstleister ist von dieser sehr extremen Optik vermutlich nicht so angetan, sieht die ganzen Baustellen und belastet sich auch damit, dass man an vielen Dingen gar nichts ändern kann, sondern ja lediglich versucht irgendwo eine Linderung zu schaffen, die aber auch ihre Grenzen hat. Ein Tierarzt kann die Tiere ja nun auch nicht gesund zaubern.
Mir geht es zum Beispiel so, bei Widderkaninchen. Da kommt in der Szene ja auch viel Gegenwind und ganz häufig dieses nicht verstehen wollen und "meine sind aber gesund", und man kennt die Fakten und fragt sich, was nun so schlimm daran wäre, ein Kaninchen ohne Schlappohren zu kaufen oder zu züchten? Das ist ja der absolut einzige Unterschied in dem Fall. Ich stelle mir das sehr zermürbend vor, wenn man das tag täglich hat und damit konfrontiert wird.