Zitat
Ich habe mir nun schon überlegt, ob ich mir erst einmal einen anderen Ort zum Gassigehen aussuchen soll, um den Kontakt mit den bekannten Rüden an der Leine zu unterbinden. Man trifft ja hier immer auf die Gleichen. Es kommt mir nämlich so vor, als ob sich die Leinenbegegnungen immer negativer auf ihn auswirken. So nach der Art: "Ach da hinten kommt schon wieder...!" - und dann gehts los.
Kann es auch sein, dass Du diejenige bist, die so denkt
"Oh Gott, gleich gibts wieder Stunk" - und dass ihr beide
da irgendwie in einem Kreislauf gefangen seid ?
Ich frage das, weil ich das bei mir beobachtet habe.
Auch ich habe eine Leinenzicke und ich schnappte immer schon
nach Luft, wenn ich andere entgegenkommen sah und das übertrug sich
auf meinen Hund, die meine Erwartungen natürlich erfüllen "wollte".
Mein Mann, der viel "unbedarfter" mit Nelly spazierengeht,
berichtet mir fast nie von solchen Situtationen (und er wäre da wirklich ehrlich)
Ich glaube, daß das Ende der Leine (also Du) nicht ganz unschuldig
an der Sache bist.
Und ja, ich bin eine Befürworterin von erst mal Gras drüber wachsen lassen und ein paar ruhige Spaziergänge ohne ständige Provokation
in fremder Umgebung zu machen.
Die andere Umgebung wird ihm vielleicht gut tun und ihn dort nicht
so als Platzhirsch auftreten lassen.
So kommt ihr beide erst mal zur Ruhe und habt schöne Erlebnisse
auf einem Spaziergang und dann könnt ihr das
"Projekt : Mir ist der andere schnuppe" noch einmal angehen.
Tief durchatmen
und ganz ruhig bleiben.
;-)
Schöne Grüße
von
Christine
;-)