Beiträge von ChristineR.

    Wie gesagt.

    Ich liebe Mischlinge.

    Aus dem gleichen Grund wie Du.

    Sie unterliegen einfach keiner Norm, keinem Standard.

    Ich mag überhaupt "schräge" originelle Dinge - und würde ich einen Hobbyautobastler
    kennen, dann würde ich mir meine ganz eigene Karre
    basteln lassen - ganz abseits von Din-Normen, verbesserter Aerodynamic, Fahrgefühl, Kurvenlage, etc.
    Mein Auto wäre ein Mischling unter allen Autos
    Ein ganz drolliges. Mit Blümchenmuster. :D

    Übrigens wollte ich mit meinem Posting nicht sagen :
    Nehmt ein Hund aus dem Tierheim. Da hast Du mich missverstanden.

    Ich wollte schlicht und ergreifend nur sagen :

    Es gibt Mischlinge (und schön, daß es sie gibt)
    Es wird sie immer geben. In allen Formen und Farben.
    Sie sind nicht vom aussterben bedroht. Im Gegenteil :
    NIE war der Hundemarkt und im speziellen DER MISCHLINGSMARKT
    so voll wie heutzutage.

    Und AUS DIESEM Grund halte ich es für verwerflich
    NOCH MEHR Mischlingshunde auf den Markt zu "werfen".
    Und aus diesem Grund ist auch
    die "geplante Mischlingsvermehrung" abzulehnen
    (Ganz abgesehen von den ganzen Krankheiten die dadurch entstehen
    und sich verbreiten könnten)

    Man kann der Mischlingszucht eh keinen Einhalt
    gebieten - aber muss man sie noch fördern ?
    (Das wäre ja wie Sand in die Wüste tragen)

    WOFÜR, so frage ich DICH sollen
    NOCHMEHR Mischlinge gut sein
    auf diesem bereits überübersättigten Markt ?
    Nenne mir EINEN EINZIGEN Plausiblen Grund.
    NUR EINEN.

    Denn noch mehr Mischlingshunde bedeutet noch mehr Tierheimhunde
    (Die Zahl der Rassehunde im Tierheim ist doch gegen die Mischlinge
    verschwindend klein - ausserdem gehen diese meist als erste wieder weg)
    Das ist schon deshalb so, weil ein "ordentlicher" Rassehundzüchter (bitte
    nicht immer die schwarzen Schafe erwähnen) ,
    das Leben seiner Schützlinge von der Geburt bis hin zum Tod
    begleitet (er wird immer Bescheid wissen wollen wo sie sind - und sich
    ein Mitspracherecht oder ein Rücknahmerecht bei einer Weitervermittlung
    geben lassen)

    Wie gesagt.
    Das ist nicht pro oder contra Mischlinge.
    Sondern contra kunterbuntemkeineAhnungaberkommtbestimmtwaslustigesdabei
    rausundirgendjemandwirdsschonnehmen-und ausserdemkannmaneinfachnichtgenughaben-Vermehrern.

    Schöne Grüße
    von
    Christine

    Und nun bin ich gespannt auf Deine Antwort :
    WOZU NOCH MEHR MISCHLINGE, WENN DOCH DER MARKT
    SCHON TOTAL ÜBERSÄTTIGT IST ;-)
    UND WEM IST DAMIT GEDIENT ?
    DEN MISCHLINGEN ?

    Zur oben genannten Antwort, der Alltagstauglichkeit
    möchte ich noch hinzufügen :

    Hunde sind seit ihrer Domestikation Begleiter und Arbeiter für den Menschen. Hunderassen wurden nach ganz bestimmten Anforderungen unter Ausnutzung der natürlichen Anlagen gezüchtet. Der Hund war ein reiner Gebrauchshund.

    Die jeweilige Anforderung und Arbeitsaufgabe, z.B. Verwendung zur Jagd, zum Apportieren, Hüten , Bewachen von Hab und Gut, usw. bestimmte die erwünschten Charaktereigenschaften und Rassemerkmale für die Zucht.

    Der Familienhund war erstmal nicht eingeplant und auch nicht vorstellbar.

    Heute überwiegt immer mehr der Wunsch nach einem Familienhund und Begleiter in der Freizeit.

    Meine Meinung nun :

    Der "Wunsch" für seinen Herrn zu Arbeiten ist im Hund aber noch da.

    Ich persönlich glaube, daß ein "arbeitsloser" Familienhund - einer
    dem man nur das Fressen hinstellt und ihn ansonsten gewähren läßt
    wie ein arbeitswütiger Mensch ist, der arbeitslos ist.
    Er wird "unglücklich" sein nichts zu tun zu haben und stumpfsinnig werden.

    Das hundliche Gehirn will beschäftigt werden - und die ihm gestellten
    Aufgaben wie Sitz, Platz, etc. werden bereitwillig gelernt und arbeitswütig
    ausgeführt, weil es so in ihm "steckt".

    Schöne Grüße
    und ich bin gespannt
    was noch so geantwortet wird

    Christine
    ;-)

    Zitat

    Es geht hier ja allein um ihre Entstehung, immerhin machen Mischlinge einen Großteil der Hundepopulation aus.

    Darf ein Mischling tatsächlich immer nur ein Unfall sein?
    (Ist er also tatsächlich ein Irrtum?)

    Ist es verwerflich einen Mischling zu wollen? Ihn aktiv zu erzeugen?

    Vorneweg : Bin bekennender unanonymer Mischlingsfan ;-)

    Ich stimme mit Silke überein
    und ich finde Deine Fragen sind alle irgendwie schon selbstantwortend.

    Mischlinge werden nie aussterben. Richtig
    Nichts was es nicht schon gibt.
    Blau deckte gelb und heraus kam grün.
    Grün deckte blau und heraus kam blaugrünkariert, gelbgrünkariert und grün mit blau-gelben Streifen.

    Nichts was nicht schon einem Unfall, einem menschlichen Irrtum,
    einer Bierlaune, einer Geldgier, einer Neugier entsprang.

    Die Zeitungen und die Tierheim voll.

    Nein, sorry - ÜBERVOLL

    Fakt ist nunmal - hauptsächlich Mischlinge bevölkern die Tierheime.

    Warum ist hinlänglich bekannt :

    Die Mischlinge wurden einfach so verscherpelt - keiner guckte da so genau
    wo sie hinkommen, Nur wenige inspizieren das neue Heim, die neuen Besitzer genauer.
    Mischlingshunde sind viel öfters Spontankäufe als Rassehunde.
    Du brauchst Dich nur aufmerksam durchs Forum lesen.
    Die meisten "Hilfe - ich habe seit gestern einen Hund, was soll ich tun"
    Postings - sind von Mischlingsbesitzern :rolleyes:

    Der Preis ist oft auch nicht so hoch - so kann man sich auch leichten Herzens wieder von dem "Stück" trennen.
    Das ist so.
    Viele Mischlingskäufer sind so. (Auch wenn Du und ich und noch viele andere hier im Forum einen Mischling auf die gleiche Ebene stellen wie einen Rassehund. Ein Blick in die Tierheime zeigt, dass Mischlinge
    von einer Mehrheit eben doch anders betrachtet wird und der Kauf
    oft ein unüberlegter war)

    So.
    Und nun noch mal zu Deiner Frage, die eigentlich besser lauten sollte :

    Sollten Mischlinge nicht doch lieber Unfälle bleiben ?

    Denn wenn man das nun "professionell" und auf Bestellung macht -
    was ist DANN mit all den Unfällen, die da entsprangen,
    der Dummheit, der Neugier, der Bierlaune, dem Irrtum ?

    Warum noch mehr Steine auf den großen Steinhaufen tragen,
    anstatt lieber Steine VON dem großen Steinhaufen abzutragen ?

    Schöne Grüße
    von
    Christine

    Hallo ?

    Gehts noch ?

    Wenn hier irgendjemand irgendwo einen Troll vermutet,
    dann nutze er/sie bitte den Meldebutton und melde
    dies den Mods.

    Wem ist mit all Euren Aussagen wie reif ihr in welchem Alter
    wart und wer sich mit Bedacht was für Möbel aussucht gedient ?

    Sagt, ist das wirklich so reif wie ihr glaubt ?

    Natascha, Du hast aus dem Forum eine nette Hilfestellung bekommen.
    Eine userin möchte sich mit Dir kurz schließen
    und Dir helfen.

    Bitte nimm per email Kontakt mit ihr auf. Sie kommt aus Deiner Gegend.

    Und die anderen bitte ich einen Gang zurückzuschalten

    Gruß
    Christine

    Damit es ihm gut geht ?

    In der Tat ist 6 Wochen viel viel viel zu früh um von
    der Mutter und den Geschwistern getrennt zu werden.

    Die Frau, bei der Du den Hund geholt hast ist übrigens
    keine Hobbyzüchterin.

    Hobbyzüchter sind im Prinzip alle Züchter, da man ja von
    Zucht nicht leben kann.

    Deine "Züchterin" ist eine Hundevermehrerin.

    Aber das nur am Rande.

    Nun gibts mehrere Möglichkeiten :

    Zurückbringen mit den Worten, Du hast Dich erkundigt
    und 6 Wochen sind zu früh. Das ist tierschutzrelevant

    Behalten und dafür sorgen, daß in den ersten Lebensmonaten
    jemand rund um die Uhr bei Deinem Neuzugang ist.

    So kann man ihn "langsam" ans alleine sein gewöhnen.

    Das was Du da vorhast, tut mir leid, das geht so gar nicht.

    Wie soll ein Baby übers wochenende lernen 6 Stunden lang seine Blase
    kontrollieren und alleine in Deiner Wohnung zu "überstehen".
    Das erzeugt nur Frust bei dem Hundekind (und am Ende bei Dir)

    Das ist das einzige was mir im Moment einfällt.

    Ich hoffe Du verzeihst meine harten und ehrlichen Worte -
    aber denk mal drüber :

    Du scheinst nur einem mit Deinem Kauf eine Freude gemacht zu haben :
    Der "Vermehrerin".
    Aber leider weder Dir noch Deinem Welpi.

    Schöne Grüße
    von
    Christine

    Ganz ehrlich ?

    Also, ich glaube, daß ich tatsächlich meinen Hunden
    ein nahezu perfektes Hundeleben biete.

    Deshalb konnte ich bis heute noch nicht auf deine Frage antworten
    "Wohin mit den Hunden, wenn wir vor ihnen sterben".

    Ohne überheblich sein zu wollen - fällt mir niemand ein, dem ich
    sie ruhigen Gewissens "vererben" könnte.
    Ich finde überall "Mängel", die es bei mir nicht gibt. :rolleyes:

    Hier eine gewisse Gefühlskälte, dort ein übermächtiges Alphaherrchen/frauchen, hier zu wenig Zeit, und dort zu wenig
    Eingehen auf Bedürfnisse und kein Interesse sich weiterzubilden
    u.v.m.

    Vielleicht ein wenig betriebsblind,
    mag sein, ;-)
    aber mit bestem Gewissen gegenüber meinen
    Hunden ausgestattet

    grüßt
    Christine