Beiträge von Ernalie

    Hat jemand von euch die Hüpfmatte von Jako O? Die sind grad im Angebot und ich überleg für Weihnachten 2 zu holen. Eins fürs Kinderzimmer eine fürs Wohnzimmer, die dann auch als Hundematte genutzt werden kann. Wenns doch zu viele Interessenkonflikte damit gibt, kann die zweite dann ja auch ins Kinderzimmer. Hätte gern was zum Hüpfen, was nicht ganz so Blöd ist, wie ein Trampolin im Wohnzimmer :thinking_face: .

    Wir haben die seit meine Tochter ein Jahr alt ist und ist definitiv von allen angeschafften Dingen das, was am konstantesten und längsten sehr ausgiebig genutzt wird. Ich kanns nur absolut empfehlen! Achso, meine Tochter wird jetzt 4.

    Das ist sehr interessant, das wusste ich in dem Ausmaß nicht. Aus meiner Beobachtung ist der Adrenalinabbau immer mit dem Beginn des nächsten Tages abgeschlossen gewesen. Wenn es mal sehr stressige Situationen gibt (z.B. Tierarztbesuch, irgendein Erlebnis auf der Straße) macht sich das meist schnell im Kot bemerkbar, ist dann aber auch gefühlt schnell wieder ok.

    Dazu muss man vielleicht auch bedenken, dass Stress nicht immer sofort erkennbar ist. Solche Anzeichen wie Veränderungen des Kots sind dann schon die äußersten Anzeichen, bei denen es dann wirklich schon "brennt". Wenn das sich wieder normalisiert, muss ja nicht der Stresshormonabbau vollständig sein.

    Ich war neulich mit meinem 5 Monate alten Junghund im Zoo. Nach dem Tag gabs hier erstmal mehrere Tage Sparflamme. Austoben auf dem Spaziergang ja. Aber insgesamt reizarme Umgebungen, kein besonderes Training, keine neuen Situationen. Für Junghunde sind ja viele Dinge, die wir selbst überhaupt nicht als stressig einstufen würden, total neu und daher auch mit vielen Reizen versehen.

    Wenn du "Adrenalinabbau Hund" googlest, findest du einige interessante Artikel darüber.

    Jupp. Hier ist von Seiten der Hunde viel Toleranz dem Kind gegenüber, aber kein Interesse geschweigedenn Zuneigung.

    Ich finde das vollkommen in Ordnung. Lena hat das Kind auch toleriert, aber kein Interesse gehabt. Mehr Anspruch hab ich da gar nicht.

    Vielleicht mag das auch helikopternd Kind UND Hund gegenüber klingen, aber ich erlaube meiner Tochter nicht, sich zum Hund ins Körbchen zu legen. Obwohl Karla meine Tochter wirklich sehr gern hat. Und ich bekomme auch tatsächlich kurz Schnappatmung, wenn ich Bilder sehe, wo Kinder Hunden in ihrem "SafeSpace" derartig nahe kommen.

    Wenn du einen Hund erziehen willst/eine gute Orientierung erreichen willst - wie willst du das machen, wenn der Hund total unabhängig ist und sich denkt: "Spielzeug? Super, liegt eh rum. Futter? Ist ständig im Napf und Leckerchen krieg ich fürs Atmen obendrauf. Und wenn der Mensch nicht gleich was rausrückt, such ich mir was vom Boden. Lob/Aufmerksamkeit? Krieg ich eh ständig von allen Menschen. Und wenn mal nicht, dann schieb ich Frust

    Also bisher hatten alle meine Hunde Spielzeug rumliegen und Futter gab's im Napf. Alle waren sehr unterschiedlich in ihrem Energielevel und in ihrer Kooperationsbereitschaft. Aber keiner von denen hielt sich für den König der Welt. 🤷🏼‍♀️

    Ich persönlich ziehe ein harmonisches Zusammenleben mit meinem Hund vor und reglementiere ihn nicht in jeder Sekunde seines Daseins. Der kann ruhig auch Mal eigene Entscheidungen treffen in einem gewissen Rahmen. Zu einer guten Orientierung am Menschen führen noch andere Aspekte als den Hund dauernd zu beschränken. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass einige Hunde darauf gegenteilig reagieren.

    Naja, die übliche Balance zwischen Über- und Unterlastung.

    Ich kenne dieses "nicht aufhören können" vor allem von Hunden, die überreizt sind. Dazu sollte man bedenken, dass Adrenalinabbau bei Hunden deutlich langsamer funktioniert als bei Menschen. Wenn der Hund heute was super aufregendes erlebt, kann der Abbau der entsprechenden Stresshormone eine Woche oder länger dauern.

    Ich will damit nicht sagen, dass es so sein muss. Aber vielleicht ist das nochmal was, über das ihr nachdenken könnt? Ein anderer Ansatz?

    Manche Hunde sind auch einfach sehr reizoffen und denen tut externe Regulation gut. Manchmal reguliert sich das dann mit dem Erwachsenwerden.

    Das heißt du hast sie einfach machen lassen?

    Ja. Sie spielt dann auch Mal ne Weile damit. Aber es war hier noch nie der Fall, dass sie nicht von alleine aufgehört hat und zur Ruhe kam.

    Sie hat hier von Anfang an immer alle Spielsachen zur Verfügung gehabt. Nur quietschzeug hab ich nie gekauft.

    Was machst du denn so mit Barry am Tag? Und wie sah sein Welpenleben aus?

    Ich habe keine Mühe mit Erklärungen. Werde ich gefragt, sage ich einfach, dass Hunde es nicht immer mögen, von unbekannten Menschen angefasst zu werden.

    Das können Kinder auch lernen zu akzeptieren, ohne dass man ihnen direkt Angst machen muss. Wenn Kindern immer erzählt wird, dass alle Hunde beißen, bekommen die womöglich auch noch ein ziemlich schräges Bild von Hunden.

    schürt das direkt Angst wenn ein Hund halt nicht angefasst werden soll weil er beißt?

    Ich hab hier ja n zuckersüßen Zwerghund wo alle direkt Herzen in den Augen haben und angrabbeln wollen. Wenn ich mir vortstelle da immer erstmal ellen lang zu erklären welches Trauma er hat und mit den Eltern zu Diskutieren, warum er deswegen nicht berührt werden soll, dann komme ich ja gar nicht mehr voran draußen :D

    Keine Ahnung, irgendwie scheinen die Leute bei euch anders zu sein als bei uns. Ich werde auch relativ oft gefragt, ob Kind xy mal streicheln darf. Schon alleine, weil ich oft mein Kind mit Hund von der Kita abhole. Ich habe einen mittelgroßen Wuschelhund, der total freundlich ist.

    Wenn ich "Lieber nicht, Hunde mögen es nicht immer von Menschen angefasst zu werden, die sie nicht kennen" sage, hat da noch NIE jemand diskutiert. 🤔

    Ich spare mir jede Mühe für Erklärungen wieso , weshalb, warum mein Hund jetzt gerade nicht angefasst werden soll. Einfach ein "der beißt" und gut ist, ob der nun wirklich beißt oder nicht ist ja total egal.

    Ich habe keine Mühe mit Erklärungen. Werde ich gefragt, sage ich einfach, dass Hunde es nicht immer mögen, von unbekannten Menschen angefasst zu werden.

    Das können Kinder auch lernen zu akzeptieren, ohne dass man ihnen direkt Angst machen muss. Wenn Kindern immer erzählt wird, dass alle Hunde beißen, bekommen die womöglich auch noch ein ziemlich schräges Bild von Hunden.