Lysaya Ich sage lediglich, dass es nicht ganz einfach ist, die benötigte Info zu finden. Schau, die z.B. von Dir verlinkte Seite ist keine offizielle Ländervertretung, es ist lediglich eine Sammlung von Infos. Auf den ersten Blick total praktisch und wahrscheinlich würde ich mich (wobei, nein, nach den gemachten Erfahrungen würde mir dies nicht als Entscheidungsgrundlage reichen) auch darauf verlassen und meine Reiseplanung entsprechend organisieren. ABER: wenn Du unten das gelbe Feld liest, steht da:
"Bitte beachte: Alle Einreisebestimmungen werden von uns so gewissenhaft wie möglich recherchiert. Leider können sich Bestimmungen aber trotzdem ändern, ohne dass wir es erfahren. Daher kontrolliere bitte immer zur Sicherheit – besonders wenn es um die Einreise von bestimmten Hunderassen geht – vor Reiseantritt auch noch (Online) die offiziellen Infos der zuständigen Botschaft, die Dein Urlaubsland in Ö, D oder der Schweiz vertritt. Um ganz sicherzugehen, dass alles problemlos ablaufen wird."
Hier wird also offiziell auf die montenegrinische Botschaft in Deutschland als ultimative Auskunftsinstanz verwiesen. Aber soweit ich sehe, haben die keinen eigenen Internetauftritt...
Insofern hat
@Lockenwolf schon recht, die ausschlaggebende Info wäre auf der Seite der Deutschen Botschaft zu suchen. Aber dort liegt der Schwerpunkt auf montenegrischer Arbeitskraft für Deutschland. Nein Leute, es ist nicht so einfach... Und dann finde ich es nicht so abstrus, sich als Nicht-Muttersprachler auf die Auskunft seines Tierarztes zu verlassen. Der / die kennt einem und den Hund ja, und ist dadurch doch eine Art Vertrauensperson.
Das sind jetzt alles Haarspaltereien und retten hier auch nichts mehr. Der Hund wurde beschlagnahmt, jetzt mahlen erst Mal die Amtsmühlen und dies hoffentlich kurz und speditiv.
Was sehr, sehr, sehr frustrierend an der ganzen Geschichte ist: vom rechtlichen Standpunkt aus gesehen, scheint hier alles ziemlich klar und eindeutig zu sein. Vorschriften nicht beachtet, Pech gehabt. Wie kann man nur so blöd sein, sich nicht an die Gesetze zu halten.
Aber hey, wenn man direkt vor Ort, an den Grenzen, auf der Strasse, im Alltag mitkriegt, wie "hier" das echte Leben läuft, dann könnte man echt verzweifeln. Dann möchte man all die schönen Vorschriften und Regelungen in die Tonne kloppen, es wird ja doch alles tagtäglich unterlaufen. Und der Gearschte ist dann der Depp, der sich mit viel Aufwand und Mühe an die Vorschriften hält. Also Anarchie und Chaos, Faustrecht und der Stärkere, oder der mit der grössten Klappe / dem fettesten Geldbeutel hat immer recht und bestimmt wo's lang geht? Natürlich ist das nicht die Lösung, aber ganz ehrlich? Ich sehe keine...
edit: username verwechselt und korrigiert, sorry