Beiträge von walkman

    Was die Verkehrssicherheit mit überschrittenem Gewicht angeht: Das größte Problem dabei ist m. E. nicht allein, dass die Kisten statt 3,5t dann 3,8t wiegen.

    Viel wichtiger ist, dass ab 3,5t andere Geschwindigkeitsgrenzen gelten.

    Ah, das finde ich interessant! Wir fahren ja off. gute 4t, also gilt das für uns eh.

    Aber es ist tatsächlich so, dass du, falls du überladen mit einem 3,5 Tonner erwischt wirst, nicht nur die Überladung angekreidet bekommst, sondern auch, dass du damit dann z.B. 130 kmh auf der Autobahn gefahren bist?

    Nein.

    Wenn du z. B. ein 3,45t Wohnmobil hast und du fährst überladen 120 km/h auf einer Strecke, auf der du mit einem Fahrzeug <3,5r keine Geschwindigkeitsbegrenzung hast, dann zahlst du für die Überladung, und nicht dafür, dass du mit einem schweren Fahrzeug schneller fährst, als ein Fahrzeug mit dem zugelassenen Mehrgewicht fahren dürfte.

    Nach dem gleichen Prinzip gilt ja auch dein Führerschein für dein überladenes Fahrzeug noch. Es gibt immer wieder in Foren / Facebookgruppen Gerüchte, dass es "Fahren ohne Führerschein" wäre, wenn du mit einem normalen B-Führerschein ein Auto mit zGG <3,5t überladen fährst, ist es nicht.

    Nein, aber teste die Reichweite vor dem Kauf auf jeden Fall unter Realbedingungen.

    Wie willst du das denn testen? Kritisch ist ja der Winter, aber man kann ja schlecht zum Autohaus gehen und sagen, man will mal eben 300 km Probefahrt mit Autobahn machen. An sich gibt's ja genug Berichte im Internet. So zum Vergleich. Mein Auto ist mit 311 km angegeben, im Winter mit kurzer Autobahnstrecke sind es ca. 200 km. So würde ich bei allen E-Autos kalkulieren. Für uns ist das im Alltag völlig ausreichend. Wir fahren aber nur wenig Langstrecken, die über 200 km sind.

    Nach Allem, was ich bisher über das Fahrzeug gelesen habe, soll die Reichweite auch im Sommer deutlich unter den Herstellerangaben liegen. Ich würde so ein Ding dann mal ein paar Tage mieten.

    Was die Verkehrssicherheit mit überschrittenem Gewicht angeht: Das größte Problem dabei ist m. E. nicht allein, dass die Kisten statt 3,5t dann 3,8t wiegen.

    Viel wichtiger ist, dass ab 3,5t andere Geschwindigkeitsgrenzen gelten. Fährt man mit 3,8t genauso, wie es viele mit 3,45t tun, dann sind die mit z. B. 130 km/h auf der Autobahn, obwohl sie max. 100 fahren dürften, oder mit 100 (eher 110) km/h auf der Landstraße, wo man bei >3,5t nur noch 80 fahren darf. (Alles bezogen auf Deutschland)

    Dieser Geschwindigkeitsunterschied macht im Gefahrenfall einen extremen Unterschied.

    ... starrt Bolle auf den Boden unter mir, damit er, wenn etwas runterfällt, als Erster reagieren kann.


    Ich finde das schlau von Bolle.

    Sieht aber ungewohnt aus und hab ich noch nie bei einem anderen Hund gesehen. Machen eure Hunde das auch? Ich hatte mich gefragt, ob das vielleicht so ein Hüti-Ding ist. Es hat ja mehr was von Lauern als von Betteln.

    Dieses "nach unten vor meine Füße Starren" nenne ich hier den "rumänischen-Tierheimhunde-ich-hatte-eine-schwere-Kindheit-Drama-Blick".

    Dass er da nach Essen sucht, hätte ich beim meinem gar nicht gedacht. :D

    Fahr mit deinem aktuellen Auto mal auf die Waage (Bauhof, Kieswerk, Raiffeisenmarkt etc.), du wirst dich vermutlich erschrecken.

    Ich würde behaupten, dass mindestens jeder zweite Kastenwagen, der mit 3 Personen plus Hund beladen ist und Fahrräder mitnimmt, überladen ist, Tendenz eher 99% :) Die 75 kg für den Fahrer sind übrigens Standard, das haben sich nicht die Händler ausgedacht.

    Das in Anzeigen angegebene Leergewicht der Fahrzeuge ist in der Regel ohne das real eingebaute Zubehör. Kauft man ein Neufahrzeug, wird das Zubehör beim Konfigurator schon mit addiert. Bei Gebrauchtwagen machen sich die Händler diese "Mühe" nicht (weil die Karren dann oft nicht mehr fahren dürften, sobald jemand eine Dose Cola mitnimmt). Das ist inwzischen schon etwas besser als früher, bis vor einiger Zeit wusste man nicht einmal beim Neuwagen, was der am Ende für ein Gewicht auf die Waage bringt.

    Aktuell rückt das Thema 4,2t fahren mit neuerem B-Führerschein auch näher (EU hat entschieden, muss jetzt noch in deutsches Recht, kann dauern). Nach meiner Erfahrung kann man es aber nicht am Gewicht festmachen, ob man mit einem Fahrzeug >3,5t zurechtkommt. Da spielen aus meiner Sicht eher Breite, Höhe, Übersichtlichkeit, Assistenzsysteme usw. eine Rolle. Und das kann man auch sehr gut üben, der ADAC hat das Rangieren in seinen Seminaren mit drin :)

    Zum Thema Klo (als Mann): Es gibt inzwischen sogar Parkplätze, auf denen man nur mit Klo und Abwassertank stehen darf. Keine Ahnung ob das kontrolliert wird. Ich kann aber gut nachvollziehen, wenn der Mann ein Klo will. Das ist für mich eigentlich das absolute Highlight beim autarken unterwegs sein. Man muss nicht auf Raststättenklos, man hat Zeit für sein Business... :D

    Ich habe ca. 600 kg Zuladung (darin alle Personen, Wasser etc.): Menschen, Hund und voller Wassertank, keine Fahrräder: Schon ist die Hälfte davon weg.

    (Und 600 kg mögliche Zuladung zu haben ist unter 3,5t im Grunde unmöglich, außer beim leeren Transporter / Pickup + Dachzelt.)

    Ist das ohne Account sichtbar?

    Mann wehrt sich erfolgreich und erstaunlich wenig gewaltsam gegen aggressiven Pitbull. Man sieht übrigens ganz deutlich, dass er BJJ (Kampfsport, bisschen wie Judo) macht und ihn das rettet.

    https://www.reddit.com/r/interestinga…_attack_mexico/

    Hier kommt eine Zusammenfassung und Bewertung, ich finde das Video nicht schön anzusehen, wenn auch lehrreich.

    Spoiler anzeigen

    Erfolgreich UND gewaltarm würde ich das nicht nennen. Von Weitem kann man darüber gut philosophieren, aber für mich zeigt das Video, dass in der Situation nur Gewalt funktioniert hat.

    Der Anfang mit dem Gegenstand ist sinnvoll und hält den Hund auf Distanz, dann versucht er, ihn durch die Tür zu bringen und gibt dabei den Schutz durch den Gegenstand auf, wodurch der Hund sofort angreift.

    Dann ringt er ihn nieder, hat dabei den Fang des Hundes lange Zeit an seinen empfindlichsten Stellen (erst Oberschenkel, dann Hals/Gesicht), würgt den Hund aber nicht. Dann führt er ihn an Ohr und Halsband wieder durch die Tür und beim Loslassen setzt der Hund wieder nach. Das wird mit Tritten ohne Wirkung beantwortet.

    Dann ringt er ihn wieder nieder, würgt dabei offensichtlich, der Hund ist leblos, er wirft ihn durch die Tür und schließt sie, was aus dem Hund wird, ist unklar.

    Und zu guter Letzt geht er nochmal durch die Tür, wozu auch immer.

    Vor allem sind viele Wohnmobilstellplätze auch enger vom Platz her als Campingplätze. Eben weil man da nicht campen soll,sondern halt stehen und dann drin was machen.

    Wir hatten ein ganz tolles Erlebnis in Dänemark auf unserer Rückreise von Norwegen. Wohnmobil Stellplatz angefahren und es waren nur noch zwei Plätze frei. Die Plätze selbst waren wirklich eng. Also unser Kastenwagen hat da gerade so hingepasst von der Breite. Wir sind schlafen gegangen und ich hör dann irgendwas neben uns parken. Hab Mal geschaut,weil die Leute sich auch recht laut unterhalten haben. War das ein Auto mit klassischem Dachzelt, was so zur Seite aufgeklappt wird. Das Gefährt war damit breiter als unser Kastenwagen und ist uns und dem Camper auf der anderen Seite ziemlich auf die Pelle gerückt. Ich glaube der auf der anderen Seite hätte wegen der Leiter nicht Mal seine Fahrertür auf bekommen.

    Die beiden hatten dann auch noch ein kreischendes Kleinkind dabei und son Dachzelt bringt akustisch nicht besonders viel.

    Die Nacht war kurz und wir sind ohne Frühstück losgefahren,weil ich nur noch weg wollte.

    Aber das fand ich schon ziemlich hart. Sich mit nem Dachzelt auf'n Stellplatz zu stellen. Und ja es war ein reiner Stellplatz auf Kies.

    Kenn ich: Es hat mal einer so neben mir geparkt, dass ich nicht mehr hätte aussteigen können. Zufällig (wirklich zufällig!) habe ich meine Tür genau in dem Moment versucht zu öffnen, als der Typ dran vorbeiging. Die uneabsichtigte nonverbale Botschaft hat er immerhin verstanden.

    Nach meinem Gefühl verhalten die Leute sich auf einem Wohnmobilstellplatz generell asozialer, vielleicht weil es dort eher anonym und distanziert wirkt.