Ich kann total nachvollziehen, dass diese Sportarten eine schwierige Außenwirkung haben. Die Frage ist doch aber, in wie fern das alleine irgendeine Regulierung begründet. Viele Sportarten haben auf Außenstehende nicht die Wirkung, die Sportler erwarten. Ich kann zum Beispiel auch null verstehen, wie man Mountainbike oder Ski fahren toll finden kann, ich sehe da auch nur was theoretisch alles passieren kann. Aber das rechtfertigt nun mal nicht pauschal, dass ich mich da einmischen darf. und ehrlich gesagt möchte ich das auch überhaupt nicht. Also, ich kann auch das Interesse daran so etwas regulieren zu wollen nur bedingt nachvollziehen.
Anhand von Kampfsportarten wie MMA, K1 etc. wird das vielleicht deutlicher: Das sind ausgesprochen faire Sportarten mit sehr klaren Regeln. Für Leute, die sich damit nicht auseinandersetzen, sieht es aber nicht schön aus, wenn jemand in seinem Blut liegt und weiter auf ihn (oder sie) eingedroschen wird. Ich kann verstehen, wenn man sich für ein Verbot solcher Sportarten ausspricht, weil man - vielleicht aus Empathie, vielleicht auch aus eigenen Ängsten heraus - selbst fürchtet, auf der Straße in eine vergleichbare Lage zu kommen.