Beiträge von Waldbube

    Das unterstreicht eigentlich genau das, was ich selber beobachtet und auch vermutet habe.

    Mit dem BC könnte ich keine 48h Fährte meistern. Aber dafür scheint er ja doch ein ganz guter allrounder zu sein. Jedenfalls ist das bei deinem ja auch erblich bedingt, da du ihn nicht explizit dafür trainiert hast?

    Eigentlich hat auch jeder Hunde noch bestimmte Jagdtriebe und Instinkte in sich. Man könnte also jeden Hund für die Jagd irgenwie erziehen/nutzen.

    Ein Jagdhund ist und wird der BC dadurch nicht, das ist klar. Aber als nützlicher Begleithund sollte der bestimmt taugen.

    Spätestens beim Wort Hasenfährte war mir klar, dass der TE keinen Jagdschein hat.

    Ein einzelnes Wort reicht aus? Schwach...

    Der Begriff Hasenfährte wird häufig von Brackenführern genutzt, bin ich zwar nicht. Aber willst du jetzt ernsthaft über solche Dinge diskutieren?

    Dafür ist mir meine Zeit zu Schade.

    Bin weg für heute und schaue nächste Woche nochmal rein! Bis dann.

    Das habe ich mir auch gedacht.

    Viele Jagdhunde, auch die von anderen Förstern, kommen einfach viel zu selten zur Jagd. Bewegungsjagden finden 1 mal im Jahr statt. Zur Nachsuche gibt es einen Schweißhundeführer. Schwarzwild wird an der Kirrung ohne Hund geschossen etc.

    Danke für deine Einschätzung. Ich sollte definitiv schauen zu was der BC in der Lage ist und zu was nicht. Als Begleithund der eventuell das ein oder andere näher kommende Reh anzeigt wenn ich auf dem Hochsitz sitze, sollte es reichen. Wenn ich mehr benötige und merke, es bringt nichts mit dem BC, dann wird es halt noch einen Jagdhund geben, oder ich verlasse mich auf andere Hundeführer.

    Ich sollte wohl einfach von dem Gedanken mit der Brauchbarkeitsprüfung weg kommen. Zumal das mit der Zulassung alles sowieso sehr schwammig ist.

    Ich werde es wirklich nochmal überdenken. Das Hauptproblem zurzeit liegt für mich einfach darin, dass man sich mit so einem Hund bei anderen Jägern und Kollegen unbeliebt machen kann und unnötig (negativ) hervorsticht.

    Einem BC das Jagen beizubringen, daran zweifel ich nicht.

    Bei mir hat es zum Glück auch noch ein wenig Zeit. In etwa 2 Jahren möchte ich mir endgültig einen Hund anschaffen. Vielleicht lerne ich bis dahin ja auch noch den idealen Jagdhund kennen. Bisher hat mich aber leider keiner überzeugt. Von daher sind solche Hinweise auch immer sehr hilfreich bei meiner Entscheidung!

    Bisher gefallen mir vor allem ESS, KLM und DL.

    Auch wenn Ironie war... wenn es tatsächlich klappt, melde ich mich hier.

    Sheltie-Power

    Wie ein Hund wird, ist neben den Genen auch die Erziehung!

    Du hast es nicht ganz verstanden. Man stößt irgendwann einfach an die Grenzen mit dem Gehorsam.

    Einen ausgebildeten Jagdhund kann man nicht einfach so frei (im Revier) laufen lassen. Jedenfalls ist mir noch keiner untergekommen. Und selbst wenn... dann wirds mit der Abrufbarkeit auf der Fährte nichts.

    Das ist ja kein Erziehungsproblem, sondern der Rasse eben so angewölft. Ich habe wie gesagt noch keinen Jagdhund erlebt, der so gut hört wie mein BC.

    Hier mal ein Beispiel aus dem Wild und Hund Forum und ein paar Aussagen zur Rückrufbarkeit:

    https://forum.wildundhund.de/threads/rueckr…triever.134683/

    "Meine Solojäger kann ich hinter einem aufstehenden Hasen nicht abrufen, das ist so und erfordert damit beim Freilaufen die entsprechende Umsicht oder eben die Leine."

    "im Oktober letzten Jahres habe ich mit meiner Labrador Retriever Hündin ( wird Ende März 2 Jahre ) die Jagdgebrauchsprüfung mit Erfolg abgelegt. Ich habe jetzt folgendes Problem: Der Hund läst sich beim Freilauf, wenn sie auf einer Hasen, Fasanen oder Rehspur ist, nicht mehr zurückrufen oder zurückpfeifen. Sie macht dann absolut ihr Ding, so dass ich langsam am verzweifeln bin. Mit welchen Maßnahmen kann ich ihr das wieder austreiben?"

    "Gibt natürlich immer Helden, die etwas anderes erzählen, die haben dann aber keine/ kaum Hasen, keinen passionierten Hund, gerade ein unterstütztes Einzelgespräch mit ihrem Hund gehabt oder gehören tatsächlich zu der seeehr kleinen Gruppe der Hundeführer, die in der Lage waren, ihrem Hund das beizubringen."

    "Mag bei einem Retriever gehen, ein passionierter Jagdhund zeigt dir einen Finger, wenn Du ihn in der Situation mit Futter ködern willst um ihn zurück zu rufen."

    "Bei der Überschrift "Rückruf Stöberhund" dachte ich spontan an einen Produktionsfehler, den ich wenig erklärlich empfand. Ich hole meinen Wachtel nach der Jagd irgendwo ab, da "Rückrufe am Stöberhund" schlichtweg nicht funktionieren."

    usw.....


    kamue

    Vielleicht kannst du es bestätigen?

    Bist du dazu in der Lage deinen Hund immer abzurufen? Auch wenn er auf einer Hasenfährte ist? Kannst du ihn immer ohne Leine laufen lassen (ohne alles 30 Sekunden Halt/Stopp/Bleib/etc. sagen zu müssen)?

    Du als Border Collie Halterin solltest du das doch wissen/kennen?

    Woher soll ich wissen, wo Du all Deine Border Collies bisher gekauft hast?

    Deine Aussage:

    Aber bei der Ausbildung für die Jagd darf der Aufwand extrem viel höher sein als mit einem dafür tauglichen Hund. Das ist schräg.

    Meine Antwort:

    Du als Border Collie Halterin solltest das doch wissen/kennen?

    Border Collies sind meine Lieblingsrasse und jeder andere Hund würde mich einfach nicht glücklich machen.

    ---> Darum darf der Aufwand extrem viel höher sein. Weil ich eben einfach keine andere Hunderasse haben möchte

    und was du wissen/kennen solltest ist, dass BC einem jeden anderen Hund vermiesen, weil keiner daran kommt was ein BC leistet.

    Was ja auch schräg ist: Der Alltagsgehorsam soll bitte easy und ohne Aufwand zu trainieren sein. (Wobei ich mich hier frage, welchen Border Collie Du bisher kennengelernt hast. Gibt ja verschiedene Zuchtrichtungen. Das macht im Alltag ja auch einen ordentlichen Unterschied.) Aber bei der Ausbildung für die Jagd darf der Aufwand extrem viel höher sein als mit einem dafür tauglichen Hund. Das ist schräg.

    Du als Border Collie Halterin solltest du das doch wissen/kennen?

    Border Collies sind meine Lieblingsrasse und jeder andere Hund würde mich einfach nicht glücklich machen.

    Welche Zuchtrichtung genau? Das weiß ich nicht. Jedenfalls keine reine Showlinie und keine reine Gebrauchshundelinie.

    Ab und an habe ich so lustige Anrufe. Von Leuten, die Jagdhund(-Mix) xy mal eben für ihre Schafe trainieren wollen. Am lustigsten war mal einer, der seine entlaufenen niemals mit Hunden gearbeiteten Kamerunschafe (=Schafe, die einen sehr schlechten Herdenverband haben, sich bei Stress streuen und für erfahrene Hunde nicht einfach zu arbeiten sind) mit seinem Foxterrier wieder einfangen wollte. Er wollte dafür drei mal zum Training zu mir kommen und dann sollte das ja wohl klappen ... Ich habe echt gedacht, dass ist ein Verarschungsanruf, aber der meinte das tatsächlich ernst.

    Es ist schon immer erheiternd, wenn die Leute sich den für ihren Job am Vieh falschen Hütehund kaufen und sie ernüchtert feststellen müssen, dass der ganze Trainingsaufwand ganz schön hoch ist, um ein mittelmäßiges Ergebnis zu erreichen und im Zweifel vom Hund stehen gelassen zu werden. Die Geschichten enden in der Regel zu 100% so, dass entweder der passende Hund einzieht oder man sich mit Futtereimer und festeingezäunten Flächen arrangiert.

    Lustig ist bei solchen Ideen ja immer, dass Leute, die noch NIE einen Hund in dem Job ausgebildet haben diesen revolutionären Weg gehen wollen. Komischerweise machen das die erfahrenen, die einen unpassenden Hund womöglich trainingstechnisch hinbiegen könnten, genau nicht. Warum wohl? :lol:

    Meine Border Collies finden Beschäftigungen, die in den jagdlichen Bereich gehen wirklich witzig und machen das auch motiviert. Aber ihre Passion ist das nicht. Meine Cooma sollte mal ne Ente apportieren und hat fast gekotzt. Das könnte ich dem Spitz noch eher beibiegen ... Mmh, das bringt mich auf Ideen ... :thinking_face: Der Spitz wird jetzt der Jagdhund und diese BCs, die müssen jetzt mal das Wachen lernen. Schließlich hat Waldbube gesagt, dass die das können!

    Das Thema ist wirklich eine erheiternde Abwechslung zur Buchhaltung, an der ich grad sitze.

    Wer bist du eigentlich?

    Ist ein wenig unglaubwürdig, dass jemand der 42.000 Beiträge verfasst und immer online ist (und dafür offensichtlich genug freie Zeit hat), gleichzeitig noch Border Collies an Schafen ausbildet.

    Eine Webseite müsstest du als Ausbilder(in?) ja haben.