Wir reden leider von weit aus mehr als 50 kg Übergewicht.
Ich schaffe es schon eine Stunde zu gehen, vielleicht sogar durchgehend, aber in einem Schneckentempo. Da komme ich vielleicht auf 1,5 bis 2 km in der Zeit. Wenn ich zügig gehe brauche ich schon mehrere Pausen.
Wenn Du einen Hund hast, der frei laufen kann, d.h. der Gehorsam sehr gut ist, dann ist das nicht so schlimm. Aber bis dahin ist es ein weiter Weg und in der Zeit, bis diese Zuverlässigkeit erreicht ist, muss der Hund sich auch ordentlich bewegen können.
Kleine Runden sehe ich jetzt nicht als Problem, aber wenn jeder Hund richtig große Runden braucht weiß ich nicht wie ich das schaffen soll. Aber Welpen brauchen ja nicht so viel schreibt ihr. Vielleicht kann ich ja Kondition aufbauen wenn der Hund da ist. Du solltest tatsächlich sofort damit anfangen, Kondition aufzubauen. Das wird ein langer und steiniger Weg, aber wenn der Hund da ist, braucht er Dich MIT Kondition und zwar ab der ersten Stunde.
Große Runden sind unterschiedlich je nach Hund und dessen Kondition und Alter und Gesundheitszustand. Ein lauffreudiger Hund wird sehr schnell mit 2km nicht zufrieden sein. Eine mittelgroße Runde ist hier bei mir ca. 4km, d.h. eine Stunde schnellen Schrittes - mit kleinen Stops dazwischen, in denen wir Kleinkram üben, sind wir gut 1,5 Stunden unterwegs. Und meine Hunde sind mittelgroß und keine "Sportler", aber schon aktiv.
Die Atemprobleme hängen mit meinem Übergewicht zusammen. Ich schleppe einfach einen Haufen extra Gewicht mit mir rum, was meiner Lunge nicht gefällt. Ich komme einfach super schnell aus der Puste, dazu der hohe Blutdruck und die Gefahr besteht, dass ich zu Boden gehe, wenn ich mich überanstrenge.
Das ist ein Grund mehr, jetzt anzufangen mit der Konditionssteigerung. Denn wenn Du draußen umkippst, weil Du gerade mal mit Deinem Hund ne Runde spielst, wer kümmert sich dann darum. dass der Hund bei Dir bleibt und nicht vom nächsten Auto überfahren wird?
Über das Finanzielle mag ich nicht mehr reden. Ich bin nicht komplett verarmt, keine Sorge. Ich habe schon ein wenig Geld auf der Seite. Klar, 5000 € sind nicht möglich, aber 1000 € würde ich schon schaffen. Aber ich werde mich über Versicherungen erkundigen.
Prima.
Dogsharing usw. ist in der Theorie ja eine wirklich tolle Idee, aber ich weiß dass es mir das Herz brechen würde, wenn ich den Hund dann lieb habe und ihn immer wieder zurückgeben muss. Ich glaube ich bin nicht der Mensch dafür.
Es könnte genauso passieren, dass Du auch mal erleichtert bist, dass Du nun "frei hast". Gerade in den Anfangszeiten des Konditionsaufbaus wirst Du ziemlich geschafft sein und wenn Du dann total fertig auf der Couch sitzt und nur noch froh bist, dass Du jetzt mal sitzen kannst, musst Du schon wieder aufstehen, denn der Hund hat kein Wasser mehr oder es ist schon wieder Gassigeh-Zeit oder es ist Futterzeit für den Hund oder der Welpe knabbert Kabel an oder Deine Schuhe oder findet die Tapete hochinteressant. Und dann musst Du nachts auch noch mal hoch, weil der Welpe unruhig wird und jetzt sofort raus muss.
Wenn Du das ein paar Tage mitgemacht hast, bist Du echt froh, wenn Du mal ein paar Stunden für Dich hast.
Aber im Tierheim habe ich heute angerufen und dort kann ich ein paar Seminare besuchen, die einen auf das Gassigehen vorbereiten sollen und dann dürfte ich starten. Mal gucken, für den Anfang ja nicht schlecht und nicht so vertraut mit dem Hund wie beim Dogsharing.
Das ist wirklich super. Die Seminare helfen Dir, die Hunde zu verstehen und geben Dir Do's und Dont's mit. Und Du hast dort die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Hunden Bekanntschaft zu schließen. Hunde sind alle unterschiedliche Persönlichkeiten. Ich hab hier 2 Wurfbrüder, die total unterschiedlich sind. Das wird soooo spannend werden. Und wer weiß, vielleicht findest Du dort zufällig genau DEN Hund (oder er Dich).
Bitte nicht weiter zu Katzen raten. Ich glaube schon dass es auch ganz nette Tierchen sind, aber ich bin einfach null Katzenmensch. Außerdem binden sich Katzen ja niemals so an den Menschen wie Hunde. Katzen können gut auf Menschen verzichten, während der Hund einen ja quasi anhimmelt.