Bzw. das gerade Tierschutzhunde ein Päckchen mitbringen, das für Anfänger oft nicht leicht zu wuppen ist.
Meine Tierschutzhunde waren für mich nicht schwierig. Meine Maus war von Anfang an (sie war geschätzt 1,5 Jahre alt) sooooo lieb. Klar gab es Meinungsverschiedenheiten, aber tatsächlich muss sie irgendwann mal jemand gut erzogen haben oder aber sie war einfach so.
Mein Rüde war 6 Monate alt und ein typischer Jungspund mit Pfeffer im A.... Das einzige, was echt furchtbar war, war, dass ihn die Vorbesitzer zum PET-Flaschen-Junkie gemacht hatten. Zeit seines Lebens durfte er keine bekommen - der schoss sich regelrecht ab beim Zerknautschen und Kaputtbeissen der Flasche.
Beide kamen aus dem Tierheim (Auslandsvermittlung war damals noch nicht so vertreten). Kennenlernen bestand aus: im Zwinger angucken, halbe Stunde auf dem Tierheimgelände rumlaufen, mitnehmen.
Wenn die Chemie stimmt und nicht gerade eine Rasse mitmixte, die schwierig zu Mitarbeit zu motivieren ist, sollte das zu schaffen sein. Rede mit den Leuten, die den Hund schon länger kennen und frag nach den Problemstellen. Und entscheide für Dich, was für Dich tragbar ist und was nicht - am besten deutlich vor dem Hundebesuch.