Alles anzeigenNormalerweise kennen sich Züchter untereinander. Ich kann mit vorstellen, wenn ihr eure Gründe schildert, hilft euch die Züchterin dabei, einen Welpen ein Jahr später zu bekommen.
Ansonsten - wenn ihr das gerne machen wollt, dann macht.
Ihr seid zu zweit, habt Betreuungsoptionen, könnt einen Hund mit zur Arbeit nehmen, habt ideale Voraussetzungen, der Ersthund zeigt sich bisher unkompliziert im Wesen, beides sind jetzt keine "schwierigen" Rassen, ihr habt Erfahrung - ich weiß jetzt nicht, warum das alles rauschend in die Hose gehen sollte.
Zumal nun wirklich nicht jeder Hund in der Pubertät total schwierig wird. Die meisten sind halt bissel übermütig - aber sooo ein Schreckgespenst ist die Pubertät nun auch nicht.
(Mal abgesehen davon, dass es hart ist, in der Pubertät des Rüden eine läufige Hündin im Haushalt zu haben. Aber intaktes Pärchen wäre eh einfach nicht mein Fall. Von daher, wenn Rüde, würde ich 1 Jahr warten und die Hündin kastrieren lassen. Kein Tipp, sondern was ich persönlich machen würde. Muss jeder für sich entscheiden).
Auch wenn der Kooiker ein aktiverer Hund ist, das heisst jetzt nicht, dass man dafür viele Stunden extra Zeit am Tag braucht. Ich habe auch einen Hund einer aktiven Rasse - d.h. dass der gerne die Gelegenheit nutzt, sich richtig zu bewegen (z.B, am Rad), aber den Rest des Tages pennt der genauso. Von dem sehe und höre ich nix zuhause. Hundeplatz 1-2 mal die Woche ist jetzt auch kein Thema wenn da Ruby nicht mitkann. Es wird eh so laufen, dass einer von euch den Sport macht, dann geht z.B. dein Freund auf den Platz mit dem Kooiker, und du machst ne ruhige Schüffelrunde mit Ruby.
Wenn ihr Radfahren wollt, kommt halt Ruby in ein Körbchen oder Anhänger, und der Kooiker läuft.
Hättet ihr einen alten Hund und einen jungen, wäre die Lage ja ähnlich.
Beide Hunde profitieren sehr davon, wenn sie ihre klare Hauptbezugsperson haben, und wenn man sich einzeln mit den Hunden beschäftigt. Beide sollten lernen, alleine unterwegs, auch mal ganz alleine zuhause zu sein, oder einzeln fremdbetreut zu werden. Es ist gerade NICHT sinnvoll, immer alles zusammen mit beiden Hunden zu machen. Sonst schafft man eine Abhängigkeit der Hunde voneinander, die auch Nachteile hat.
Alleine schafft man das oft nicht, aber zu zweit ist das doch super.
Ja, es gibt Nachteile, wenn man annähernd gleichaltrige Hunde hat. Es gibt aber auch genauso viele Nachteile, wenn man einen alten und einen jungen hat. Wenn ihr grundsätzlich 2 Hunde wollt, und das jetzt DIE Gelegenheit ist, dann macht - und löst die Probleme wenn und FALLS sie überhaupt kommen.
Danke Dir für deine nette und aufmunternde Antwort ☺️
Das bedeutet mir natürlich ebenso viel, wie die Kritik, da es mir zeigt dass ich nicht komplett verblendet bin.
Natürlich muss man immer beide Seiten betrachten. Genau wissen, kann man es im voraus sowieso nie...
Aber so wie du es beschreibst Stelle ich es mir als Idealfall vor. Klingt absolut nach einem Leben wie ich es mir wünsche ☺️ ich habe richtig Lust darauf zwei unterschiedliche Hunde zu haben. Natürlich gehört dazu aber auch viel Arbeit.
Dass beides keine schwierigen Rassen sind macht uns eben auch Mut :) ginge es jetzt um einen DSH und einen Kangal (als Bspw) sähe das gaaanz anders aus.
Aber gerade Bulldoggen werden ja auch oft als Anfängerhunde angepriesen (leider, aufgrund der Qualzuchtmerkmale) und ich muss sagen, bisher kenne ich auch nur sehr unkomplizierte Vertreter dieser Rasse. Klar sind es manchmal Stinkstiefel und ein Will to Please ist auch nicht da, aber kein Vergleich zu einer Rasse die vieeeel mehr Management und Auslastung benötigt. Das Kooikerhondje soll dafür ja sehr gelehrig sein mit der richtigen Mischung aus Konsequenz und Liebe (und das hat mein Partner definitiv drauf).
Auch kommt Ruby sehr leicht zur Ruhe was ich total schätze, da gibt's ja auch ganz andere Kaliber.
Danke Dir und euch natürlich auch alles Gute weiterhin!