Ich musste ein bisschen schmunzeln verzeih, aber die Stubenreinheit ist oft nur der Anfang von Herausforderungen die auf frischgebackene Welpeneltern zukommen 😁 ich wünschte mir manchmal diese Zeit zurück, in welcher eine Pfütze im Wohnzimmer mein einziges Problem war. Die Pupertät, erste Läufigkeit, Unsicherheitsphase, Hinterfragen, das berühmte "auspacken" kommt ja alles noch 😇
Natürlich von Rasse zu Rasse und Charakter zu Charakter unterschiedlich. Mit einem Eurasier habt ihr euch wirklich eine tolle Rasse geholt wie ich persönlich finde 🥰
Auch der Doodle war vermutlich "nur" so gehorsam, da er sich erst einmal in der neuen Umgebung einfinden musste bzw. noch nicht abschätzen konnte was da gerade passiert. "Neue" Leute, neue Umgebung - da greift erstmal der Überlebensinstinkt und er klammert sich an alles was er hat, das warst in dem Fall du.
Das beobachtet man bei Tierschutzhunden sehr häufig, welche sich in den ersten Monaten wie die liebsten Hunde der Welt benehmen und mit der Zeit immer sicherer, selbstbewusster und damit auch "ungehorsamer" werden. Sie wissen nun, wo ihr Platz ist, wie der Tagesablauf aussieht, wann (bzw. vor allem dass) es Futter gibt von Person xy und dass ihnen nichts geschieht.
- das nur am Rande :)
Meine Sitterhunde sind bei mir auch immer totale Träumchen und das liegt sicher nicht an meinen Erziehungsqualitäten 😁
Aber wie du schon richtig erkannt hast, die richtige Einstellung verändert sehr sehr vieles, wenn nicht sogar alles. Mit einem gewissen Vertrauensüberschuss bin ich bisher auch sehr gut gefahren, man darf nicht schon mit einem doofen Gefühl an die Sache rangehen - das kann nur schief gehen und Hunde sind da generell extrem sensibel. Sind wir unsicher ueberträgt sich das zwangsläufig.
Ich wünsche euch alles Gute und dass Du und deine Hundedame zu einem tollen Dreamteam werdet ☺️