aber das war mir eben doch noch wichtig, richtig zu stellen, dass er nicht per se ein Problem mit Artgenossen hat!
Das freut mich ehrlich zu hören! Jetzt nach den Bildern und den Erzählungen kann ich aus menschlicher Perspektive auch nochmal mehr nachvollziehen warum es so ein hin- und her gibt bzw. es von hier aus so rüberkommt. Er ist ja nicht die "übliche Vollkatastrophe Problemhund" die man sofort klischeehaft vor Augen hat sondern ihr teilt anscheinend sehr sehr schöne und viele friedliche Momente mit ihm und NATÜRLICH machen die Hoffnung und lassen die Beziehung wachsen. Aber ich finde gerade das macht es so "gefährlich"... wenn man nach nem guten Tag gleich fröhlich alles vom Hund reißt was ihn sichern könnte. Mauli und Leine weg und zack, die nächste Attacke mit der "ja niemand gerechnet hat". Ich kann das Gefühl sehr gut nachvollziehen weil ich auch so nen ambivalenten Rüden hatte der 3 Tage die Woche ein Lamm war und am 4. Tag hing er dir im Gesicht.
(bzw es ist gefährlich wenn man den Hund nicht richtig lesen kann und er bspw immer nur wegen Glück und weniger wegen Verstand nur kurz vorm Ausrasten ist und ihr die Situation im Nachhinein aber als "oh wow er ist so ruhig und so lieb" bewertet)
Es ist schwer sich einzugestehen, dass man mit solchen Hunden niemals nicht nachlässig sein darf was Sicherung und Co betrifft. EGAL wie gut es heute oder gestern lief. Aber wenn man sich erstmal damit abgefunden hat, das akzeptiert hat, dann geht das Management auch irgendwann in Fleisch und Blut über. Aber mir kommt es so vor als würdet ihr das nicht wirklich wahrhaben wollen und nach einem guten Tag schon vergessen welch potentielle Gefahr er darstellen kann.
Von eurem unkonventionellen Lebensstil noch gar nicht angefangen... da geht's ja nichtmal nur mehr um managen wollen sondern eben auch KÖNNEN. Ist es überhaupt möglich diese beiden Leben miteinander zu vereinen OHNE überall massive Abstriche machen zu müssen? Van Life und "so ein" Hund.
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Danke für die Bilder! Man hat richtig das Gefühl dabei zu sein. Ich verstehe was es dir so schwer macht und kann mir die Achterbahn vorstellen auf der du dich gefühlstechnisch bewegst.