echt? Rauhaardackel oder welche? Ich seh hier leider nur ganz selten welche, auch München
Eigentlich alle (Kurz,- Rauhaar-, Zwergdackel)
Landkreis Starnberg
echt? Rauhaardackel oder welche? Ich seh hier leider nur ganz selten welche, auch München
Eigentlich alle (Kurz,- Rauhaar-, Zwergdackel)
Landkreis Starnberg
Ah ... bist wohl kein Münchner
Doch, sogar geborene Münchnerin!
Das mit Waldi war eher ein Gag!
Also die Dackelpopulation ist hier trotzdem eindeutig explodiert.
Alle Doodlehalter, die ich kenne, sind so zu ihrem Hund gekommen
Und alle Halter von anderen Rassen und Mixen haben vorher ein Tiermedizin-Studium absolviert und sich bändeweise eingelesen? Schön war's, dann würde ich beim Gassi nämlich nicht so viele Hunde verschiedenster Verpaarungen treffen, die definitiv in den falschen Händen gelandet sind.
Du brauchst nicht polemisch werden.
Ich berichte nur von meinen Erfahrungen, die ich in meiner Umgebung mache.
Bei uns laufen so gut wie nur Moderassen rum, die da wären: Labradoodle, Goldendoodle, Cockapoo, Vizsla, Vizslador, RR, Pudel, Dackel und FB.
Labrador und Goldies sind eindeutig Auslaufmodelle.
Da frage ich mich schon, warum so viele Leute zur gleichen Zeit den gleichen Hund passend finden.
Gerade der Dackel, der für mich alles andere als ein unkomplizierter Familienhund ist.
(Vielleicht weil hier in München gerade 50 Jahre Olympiade gefeiert wurde und das Maskottchen der Dackel Waldi war.)
Wie gesagt, ein Spaziergang und ich weiß, welcher Hund in Mode ist.
Entschuldigung, ist OT.
Die schnappen das irgendwo auf (haaren nicht, familientauglich, kinderlieb, allergikerfreundlich, etc.) googeln die "Rasse", ui, der sieht ja auch noch total nett aus und suchen den nächsten "Züchter".
Das Problem sind diese Verallgemeinerungen, das bringt mich echt total auf die Palme.
Das braucht dich nicht auf die Palme bringen.
Alle Doodlehalter, die ich kenne, sind so zu ihrem Hund gekommen.
"Hunde in falschen Händen"
Ich habe doch überhaupt nicht von "Hunden in falschen Händen" geschrieben.
Darum ging's mir doch gar nicht.
Das liegt auch daran, dass sich viele Neu- und auch einige Althundehalter sich dessen einfach nicht bewußt sind, dass der Hundehandel (ob Rasse- oder Mixhunde) eben ein RIESEN Geschäft sind.
Die googeln zwar, verlassen sich auf die Inhalte, die sie gerne lesen möchten und dringen vielleicht gar nicht tief genug in das Thema ein.
Nicht umsonst kommt in Foren oft der Vorwurf: "Hättest du dich bei deinem Hund genauso gut und umfassend informiert, wie bei deinem Auto/Smartphone, wüßtest du, was du dir angeschafft hast."
Also ich bin mir sicher, dass gerade bei den Doodeln viel über Mundpropaganda geht.
Die schnappen das irgendwo auf (haaren nicht, familientauglich, kinderlieb, allergikerfreundlich, etc.) googeln die "Rasse", ui, der sieht ja auch noch total nett aus und suchen den nächsten "Züchter".
Ich unterhalte mich ja auch mit vielen Hundebesitzern und da ist schon noch oft eine, ich nenne es mal, naive Vorstellung von Hundezucht und Anschaffung vorhanden. Die Problematik und Geschäftemacherei ist denen gar nicht bewußt.
Die wollen einfach einen unkomplizierten Familienbegleiter und das war's.
Was ja überhaupt nicht verwerflich ist.
Ich behaupte jetzt einfach mal, der Doodletrend hat so einen Hype, seit er einen Namen hat.
Mir kann niemand weissagen, dass der Trend mit diesen horrenden Preisen aufgekommen wäre, wenn einfach nur Pudelmixe verkauft worden wären.
Vor ein paar Jahren hätten sicher noch viele Leute nicht zugegriffen, weil Pudel war out und uncool.
Dann hat das Marketing super funktioniert: Wir paaren Allergikerfreundliche, nicht haarende Hunde mit den Familienhunden Nr.1 Goldie und Labrador.
Schwups wurde eine neue Moderasse kreiert und plötzlich wollten diese Wunderkombination viele Leute haben.
Und da der Mensch gerne auf Trends und gute Geschäftsideen aufspringt wird der Pudel halt mit den unterschiedlichsten Rassen gemischt, um alle Größen bedienen zu können.
Diese Einschätzung spiegeln einfach meine Beobachtungen in meinem Umfeld wieder und die Beweggründe, warum es ein Doodle sein soll.
Ich finde weder Doodle oder Poo, oder wie auch immer sie jetzt heißen, das Problem.
Für mich liegt das Problem eher da, dass sich Menschen, die einfach zwei Rassen mischen, Züchter nennen.
Und mindestens so viel Geld wie für einen Rassehund aus einem eingetragenen Kennel verlangen.
Und die Kunden/innen wirklich meinen, dass sie bei einem Züchter kaufen und ohne mit der Wimper zu zucken Mondpreise zahlen.
Mein FCI CC ist beileibe nicht gesünder, das weiß ich sehr wohl.
Mein Mischling dagegen ist mit seinen 12 Jahren noch mindestens so flott unterwegs wie meine Hündin (ohne Medis!)
Ich habe für ihn damals nur 150€ Aufwandsentschädigung bezahlt, was ich einen mehr als fairen Preis empfinde.
Für dass, dass es eben eine Wundertüte wie alle Mixe ist.
Wie gesagt, mich stört eben, wenn die Leute einen Doodle kaufen und behaupten, dass sie ihn beim "Züchter" kaufen.
Dass es tolle Hunde sein mögen, will ich gar nicht abstreiten (mein Fall wären sie nicht, aber das tut hier nichts zur Sache).
Bei meinen Kindern habe ich den Spitznamen "Kettenhund", weil ich durchaus meine Meinung vertrete.
Bei ungewolltem Hundekontakt fange ich jedoch gar keine Diskussion an.
Da gibt es ein kurzes: "Ich möchte keinen Hundekontakt mit mir unbekannten Hunden." Und gehe weiter.
Nur einmal konnte ich mir eine böse Bemerkung nicht verkneifen.
Mopsbesitzerin riss ihren Hund nach oben auf den Arm mit den Worten: "Ihr Hund will meinen fressen!" (?)
Meine Antwort: "Keine Sorge, so viel Fett verträgt er gar nicht."
Dabei wollte ich keinesfalls dem Mops zu nahe treten, aber die hysterische Reaktion der Besitzerin hat mich etwas aus der Fassung gebracht.
Meine Sorge bei der ganzen Doodelei ist, dass die hohe Nachfrage einfach bedient werden muss.
Und da denken sich halt viele: mein Labbi, Cocker,etc. sind so tolle Hunde, da suche ich mir einfach einen Pudel in der passenden Größe dazu und "züchte".
Das sind nicht unbedingt Leute, die von Zucht mehr Ahnung haben, als z.B., ich.
Jeder braucht plötzlich einen allergiefreien, nicht haarenden Hund, der unkompliziert zu führen ist.
Der Goldendoodle unserer Nachbarn ist z.B. überhaupt nicht als solches zu erkennen.
Der sieht aus wie ein Strassenmischling mit Schnauzeranteil, der zulange in Nikotin gebadet wurde.
Ich sehe die Probleme dieser "Moderassen" in der großen Nachfrage, das war beim Goldie ja eine Zeitlang auch ein Problem.
Die wurden so beliebt, dass sie durchaus ein Problem mit der Aggressivität hatten, weil halt plötzlich so viele weitergezüchtet wurden, die alles andere als wesensfest waren.
Der Trend bei uns ist der Vizsla und der Vizlador.
Meine Freunde sind mehrere hundert Kilometer für so einen Mischling zu einer "Züchterin" gefahren.
Der Hund hatte von Geburt an Nierenprobleme und muss jetzt mit vier Jahren vlcht. eingeschläfert werden.
Wie schon gesagt, eine Entwicklung zum Modehund tut einer "Rasse" nicht unbedingt gut.