Beiträge von LoyalDogs

    Wie schnell manchen ihre Hunde um die Ohren fliegen, ist erschreckend. Meine Nachbarn, welche mich belächelt hatten, dass ich bei Wind und Wetter mit den Hunden unterwegs bin und selbst eher fußfaul sind und sich stattdessen lieber sonnen (steht jedem zu, meine ich nicht negativ), hatten plötzlich einen Goldie Welpen. Mit dem wurde 3x am Tag unsere kurze, reizarme Betonstraße entlangmarschiert, nach 1 Woche hatte er angefangen, meinen Hund und mich anzubellen, wenn wir in den Garten gingen und nur eine Woche später, war der Welpe weg 😢

    Ich meine, das war die richtige Entscheidung und das Beste für den armen Hund, aber ich war wütend, dass sie sich so unüberlegt einen Welpen angeschafft hatten und ihn als Problem gesehen haben anstatt die eigene Unfähigkeit oder Unlust

    Da geht einem das Herz auf 🥰

    Toll gemacht du und deine Tiere!

    Aus meiner Erfahrung heraus gehen Vergesellschaftungen meistens besser und schneller als geplant, wenn man dem Hund klar macht, dass der Neuzugang zum "Rudel" gehört, da gerade Hunde einen großen unterschied zwischen 'draussen' und Familie machen. Ausser ein Tier hatte bereits tiefgehende negative Erlebnisse.


    Das Foto, auf dem Beide auf dem Rücken liegen 😍

    Weil viele sagen, dass er noch jung ist und sich das echte Jagdverhalten erst später zeigt.

    Bestätigung bekommt er immer von mir

    Gut, dass du mit dem Schlimmsten rechnest, dann wirst du nicht entmutigt und freust dich über die Erfolge. Aber wenn ihr so weitermacht, wirst du vielleicht positiv überrascht. Der 'richtige' Jagdtrieb kommt meistens zwischen der Geschlechtsreife und 1,5Jahren durch. Man merkt ganz deutlich, wenn es nicht mehr spielerisches Jagen ist, sondern ernsthafter Trieb dahinter steckt. Einfach weitermachen, sich von Rückschlägen nicht abschrecken lassen und Geduld, dann wird das. Egal, welche Rasse.


    Bei meinem Finn. Lapphund war das einfach. Ein einziges Nein hatte ausgereicht und er war nie wieder auch nur auf die Idee gekommen, irgendetwas zu jagen.

    Bei meiner Akitahündin waren das 4 arbeitsreiche Jahre, in denen leider auch Fehler passiert sind, weil Rehe und Fasane grundsätzlich dann daherkommen, wenn man denkt, die Luft ist rein und man den Freilauf testet/trainiert 😂

    Ich dachte zwischendurch, dass ich bei ihr vielleicht versage, habe aber an sie geglaubt und inzwischen läuft sie fast nur noch ohne Leine, muss mich nicht einmal mehr nach ihr umdrehen, weil ich mich verlassen kann, dass sie nicht jagd. Letztens ist ein Hase direkt vor ihr aus dem Gebüsch geschossen. Sie blickte mich nur verständnislos an, als wolle sie sagen 'wieso hat's der so eilig?'

    Und um wieder fachkundiger zu klingen 😉 selbst Hunde 'schwierigerer' Rassen und mit starkem Trieb können zuverlässige Begleiter werden

    Ich kann mich einigen Vorrednern nur anschließen. Klar, ein Hund bon der Arbeitslinie benötigt dringend eine Ersatzbeschäftigung, die ihn mental auslastet. Aber ich lese auch einen gestressten, überdrehten Hund heraus, Du möchtest etwas mehr Ruhe und dein Hund im Grunde auch. Hunde mit starkem Arbeitstrieb haben oft Schwierigkeiten, herunterzukommen, bzw wissen selbst nicht, wann genug ist. Hier ist es wichtig, von Anfang an Ruhe zu trainieren und zu fördern. Dazu gibt es wunderbare Videos.

    Alles, was Sie hochfährt, reduzieren. Langsam aufbauen (warten trainieren). Langsam steigern, bis sie (Du auch) die Dinge mit Ruhe angehen kann.

    Spaziergänge drastisch reduzieren. Sie scheint gestresst und überfordert und es bietet nicht, was sie wirklich braucht. Stattdessen eine Beschäftigung finden, die euch beiden Spaß macht. Da sie ein Retriever ist, wäre Dummyarbeit sicherlich passend, aber auch kleine Tricks beibringen, die Umgebung als Agility Parcours verwenden und all die anderen Ideen, die bereits erwähnt wurden. Einfach testen, was sie gerne macht , nicht zu sehr hochfahren lässt und dran bleiben. Dinge, die sich erst einmal eingespielt haben, benötigen Zeit um sich zu ändern.

    Es gibt ein Spiel, das Hunde geistig und körperlich gut auslastet, wofür man nicht einmal viel Platz benötigt und gleichzeitig Gehorsam trainiert. Man steckt eine Stange 3, 5m entfernt in den Boden, nimmt einen Dummy o.ä. , spielt mit dem Hund, gibt Kommando 'aus', schickte den Hund mit 'herum' um die Stange, Belohnung ist der Dummy und Fortsetzung des Spiels. Das ist geistig sehr fordernd, da der Hund aus dem Spiel heraus sich von dem Objelt der Begierde entfernen muss, um es zu bekommen. Eignet sich sehr gut, wenn man mal weniger Zeit hat (nicht als tägliche Routinelösung gedacht, nur als idee)


    Davon abgesehen, ich finde es gut, dass Du dir hier Hilfe suchst und nicht einfach aufgibst

    Ich geselle mich auch dazu!

    Üblicherweise vergeht Zeit viel zu schnell. Ausser man erwartet vierbeinigen Neuzugang 🥰

    Bei mir wird sehr bald ein weißer Schäferhund Rüde einziehen. Bin natürlich super aufgeregt und total im Welpenfieber.


    Ich kann mir vorstellen, wie unerträglich es sein muss, wenn man wartet und die Traumhündin noch nicht einmal gedeckt wurde. Zum Glück ist Vorfreude die schönste Freude