Nichts im Leben ist sicher.
Das ist sowas von wahr! Immer wenn man denkt, es läuft alles rund und so könnte es jetzt bleiben, fällt das Schicksal hinter einem lachend vom Stuhl und man beginnt wieder von vorn...
Ich habe jahrelang in verschiedenen Apotheken VZ gearbeitet (damals noch ohne Hund, dafür aber mit 3 Kindern). Da musste das Familienleben auch um die Arbeitszeiten gebastelt werden. Aber wir brauchten das Geld - eine andere Option gab es nicht. Und wäre da schon ein Hund da gewesen, hätte das genauso funktionieren müssen. Es hätte nix gebracht zu wechseln in dieser Branche - die Arbeitszeiten sind wie sie sind und das Gehalt auch - man kann hier froh sein, überhaupt Tarif zu bekommen. Hund mitzunehmen ist keine Option, da sträubt sich jeder Apothekenleiter auf grund der Hygienevorschriften. Tja und dann wurde ich nach 8 Jahren von jetzt auf gleich gekündigt... (nix mit safe). Habe dann mit 41 nochmal umgesattelt , neue Ausbildung und neuer Arbeitgeber - und auch neuer Mann (auch hier nix mit safe nach über 20 Jahren Beziehung/Ehe) - bin jetzt im ÖD als Schulassistentin mit tollen Arbeitszeiten und gutem Geld. Das ist nah dran am Traumjob und den möchte ich eigentlich auch nicht mehr hergeben. Hund bleibt aber auch gut allein und mein neuer Partner kümmert sich toll, wenn ich nicht da bin. Wäre dem nicht so, würde ich nach Alternativen suchen, aber den Job dafür aufgeben? Nein! Ich mache das, was ich jetzt tue, wirklich gern und bin auch sehr gern finanziell unabhängig, das ist mir sehr wichtig, und deshalb muss sich halt das Drumherum auch ein bisschen mir und meinem Job anpassen. Ich denke, das klappt hier super.