Beiträge von CookieBolli

    Ich bin echt froh das es diese Plattform gibt. Ich bin mit Katzen groß gewurden und hatte bis Dezember auch nur Katzen😅 also null Erfahrung mit hunden

    Ich würde mir eine gute Hundeschule suchen. Ich habe seit 17 Jahren Hunde, aber erst beim siebten Hund musste ich in die Hundeschule gehen und all diese Dinge von der Pieke auf lernen. Und habe festgestellt: Das macht total Spaß! :)
    Man hat einen festen Termin, man lernt andere Menschen und Hunde kennen (und lernt auch darüber viel - denn jedes Team ist ja anders), bekommt im Idealfall Hausaufgaben, um eben dieses Phänomen zu vermeiden, das Shyruka oben beschrieben hat. Man will nicht der Letzte in der Klasse sein, was beim Üben eine gute Disziplinierungsfunktion haben kann. xD Und im Idealfall ist es auch oft lustig.
    Man kann auch ein Ziel anstreben, Hundeführerschein, Begleithundeprüfung etc., wenn man Lust hat, und gemeinsam mit dem Trainer herausfinden, welche Beschäftigung dem Hund liegt.
    Ich habe in den letzten 1,5 Jahren so viel über Hunde gelernt wie in den 15 Jahren davor nicht.

    Ich bin ehrlich gesagt erstaunt, dass Hundeanfänger mit Junghund das nicht automatisch machen.

    Nächste Woche Donnerstag kommt schon eine Lehrerin zu uns nach Hause um sich das erste Bild zu machen :-)

    Würde das mit dem Fahrrad zb auch niemals selbst anwenden, dafür ist mein Hund eh der falsche Typ für. Außerdem möchte ich immer berechenbar sein, daher gibt's immer erst das Signal und dann die Aktion bzw. Konsequenz (genau jene, die der Hund kennt und gelernt hat).

    Manche üben ja so, dass sie unangekündigt Richtungswechsel machen damit der Hund lernt sich immer am Frauchen zu orientieren, da es sonst "weg" ist bzw. die Leine zu Ende ist. Hat für mich einfach nicht funktioniert.

    Aber von der Rückertmethode hab ich hier im Forum zum ersten Mal gelesen und wer weiß... Vielleicht gibt's ja einen kleinen Prozentsatz Hunde bei welchen genau das und nix anderes fruchtet 🤷🏼‍♀️ war ja auch nur eine Sidenote.

    An die Threaderstellerin: hast du es schonmal mit einer Art Stoppsignal versucht? Bzw den Hund auf Distanz ablegen zu lassen?

    Rückruf ist für viele Hunde wirklich schwierig, da sie sich vom Geschehen auch noch abwenden müssen. In meinem Fall hat sich in vielen Situationen ein "Stopp" als sinnvoller erwiesen, bedeutet sie setzt sich ab (Platz wäre vermutlich noch sinnvoller) wird gemakert und wartet auf mich. Superbelohnung gibt's natürlich trotzdem. Fällt ihr viel leichter da sie so trotzdem noch gucken kann, wenn es bspw um einen Rückruf geht um nicht in einen anderen Hund reinzudonnern.

    Das Stopp Signal funktioniert wunderbar. Sie bleibt ohne zu zögern sofort an Ort und Stelle. Nur wenn ich auf sie zukomme rennt sie schwanz wedeln weg.

    Ich bin nur froh das die Wiese auf die wir abends gehen abgezeunt ist und abseits der Straßen

    Einer steht an Punkt a und der andere an Punkt b zum absichern.. Dann wird "frei" gelaufen und relativ spontan kommt dann der Rückruf.

    Das wäre für mich kein sinnvolles Training. Sowas kann euer Hund noch nicht leisten. Alles um sie herum ist interessant, riecht gut...dann ruft ihr sie vergebens und mit jedem Rückruf ohne Erfolg festigt sich im Hundehirn Frauchen ruft=ja unbedingt kommen muss ich jetzt nicht.... Aktuell scheint ihr nach dem Zufallprinzip zu "trainieren", mal kommt sie, mal eben nicht.

    Man fängt kleinschrittig und ganz einfach an. Wenn der Hund eh auf dem Weg zu dir und kurz vor dir ist und du dir 100% sicher bist dass er auch zu dir kommt, dann gibts du dein Rückrufsignal. Das kann am Anfang durchaus nur 1m Abstand sein. Dazu motivierende Körpersprache, am Anfang evtl sogar locken. Den Abstand vergrößert man, baut mehr Ablenkungen ein, trainiert an verschiedenen Orten usw. Bis dahin würde ich jegliche Situatinen vermeiden, in den sie sich dem Rückruf entziehen kann. Bedeutet absichern mit (Schlepp)leine bzw das Rückrufsignal gar nicht erst geben, wenn sie es eh nicht befolgen kann (zB wenn die Ablekung zu groß ist)

    Generell würde ich auch daran arbeiten dass sie eure Nähe gut findet. Wenn Hund eh immer in einem bestimmten Radius bleibt, dann muss es nicht immer zwangsläufig der Ruckruf sein. Ein Stop/Wartesignal auf Distanz kann auch helfen. Für mich ist der Rückruf ein Signal für ernstere Situationen, das gebe ich nicht ständig nur um den Hund bei mir zu halten. Natürlich sollte es aber nicht nur verwendet werden wenn wirklich was kommt, dann erzieht man sich ggf einen Hund, der erstmal die Umgebung abscannt bevor er sich auf den Weg macht.

    Wir haben den normalen Rückruf (heißt zackig ohne Umwege zu mir) und ein "komm her" (heißt komm einfach zu mir). Das einfache komm her wird dann natürlich nicht so hochwertig belohnt wie der Rückruf.

    Dann werden wir es eher so anfangen 😊

    Ich bin echt froh das es diese Plattform gibt. Ich bin mit Katzen groß gewurden und hatte bis Dezember auch nur Katzen😅 also null Erfahrung mit hunden

    Ja, wer braucht schon einen perfekten Hund? :pfeif:

    Meine kleine Gifttröte ist die Pest am Gartenzaun. Aber sie ist das liebste, faulste Knuddeltier was man finden kann :herzen1:

    Mein Yuukan ist ein Balljunkie wie er im Buche steht und wenn er einen Mal wieder in den Finger hackt vor lauter ´gib mir den Ball´ möchte man ihn auf den Mond schießen, aber dann schaut er einen mit diesen schmachtenden Augen an und hach... :cuinlove:

    Meine hat nen mega jadg trieb... Nicht tieren gegenüber sondern Blätter. Da können noch so viele eichhörnchen oder Katzen rum rennen das stört sie nicht. Aber sobald sie ein knusprig trockenes Blatt sieht vergisst sie alles. :smiling_face_with_hearts: sie ist für uns eigentlich perfekt vor allem da sie keine Schlaftablette ist und echt frech ist. Alles was die anderen gestört hat haben wir uns zu nutzen gemacht :smirking_face:

    Wenn ihr das dritte Zuhause für einen so jungen Hund seit, dann hat der Rückruf wahrscheinlich nur deswegen geklappt, weil sie keine Sicherheit hatte.

    Jetzt kommt sie so langsam bei euch an. Sie weiß wo sie Zuhause ist und wird mutiger, hinterfragt Regeln und vorschriften und traut sich auch mal ´die Sau rauszulassen´. Dazu wird sie jetzt wohl auch noch Erwachsen, unabhähiger.

    Dazu weiß sie einfach auch mittlerweile, dass sie es kann und ihr sie nicht erwischt wenn sie mal Frei ist. Die entspannte Rennratte kommt einfach endlich an, dass ist schön, aber zeigt auch das sie keinen sauberen Rückruf hatte. Woher auch? So etwas ist für die meisten Hunde echt eine sehr schwere Übung und viele Hundehalter arbeiten daran Jahre.

    Also so lange sie es kann, bleibt die Schleppleine dran, sonst ist jeder neue gelungene Fluchtversuch ein Erfolg. Ihr müsst den Rückruf neu aufbauen und trainieren. ;)

    Mit dem endlich ankommen habe ich tatsächlich nicht auf dem Schirm gehabt :woozy_face: aber das ist ja dann eigentlich ein gutes Zeichen. Dann bleibt jetzt vorerst die schlapp Leine dran und es wird wieder neu angefangen :winking_face_with_tongue: mir auch recht da wird es nicht allzu langweilig

    Wir gehen zur Zeit eher am sehr späten Nachmittag auf die nächste große Wiese (5 minuten Fußweg entfernt)

    Einer steht an Punkt a und der andere an Punkt b zum absichern.. Dann wird "frei" gelaufen und relativ spontan kommt dann der Rückruf. Belohnt wird mal mit leckerlies und mal mit dem lieblings Spielzeug. Nach grob 10-15 Minuten nehmen wir die Leine wieder normal und gehen dann ganz entspannt durch den Wald wieder heim.

    Wirklich... Ich liebe meine 9 Monate alte kleine Maus.

    Sie ist ein bolonka irgendwas mix und kommt von vermehrern.

    Wir haben sie nicht gekauft/ausgesucht und waren in ihren 1. 3 Lebensmonaten auch ihr 3. Zuhause.

    Wir hatten über Nacht ganze 9 Stunden um uns darauf vorzubereiten das sie zu uns kommt.

    Boom am 31.12.21 wurden wir Hundebesitzer 😳

    Zum eigentlichen Problem.

    Sie ist soooo sau wild und hört seit der 1. Läufigkeit auf keinen Rückruf mehr... Es hat so verdammt gut geklappt das sie ohne Leine auf die 3 Meter entfernte wiese nachts konnte zum wasserlassen. Davon ist nix mehr da!

    Sie rennt und rennt und ignoriert jeden Rückruf. Und Kommt man an rennt sie ein paar Meter weiter, legt sich hin und rennt dann wieder.

    Ich liebe sie aber das treibt mich in den Wahnsinn.

    Zur Zeit laufen wir auch hauptsächlich nur noch mit der schleppleine die Strecken die sie vor ein paar Wochen so schön frei laufen konnte.

    Ich hätte so gern die entspannte kleine Rennratte wieder die ich sicher wieder zu mir rufen kann. Aber ich glaube wir haben uns fest gefahren und stecken in unserem Strudel in dem wir nicht mehr raus können.

    Vielleicht habt ihr ja Anregungen das wir es wieder schaffen oder ich die starren sicht aus einem anderen Blickwinkel beachten kann.

    Schöne Grüße aus dem viel zu warmen Thüringen