Beiträge von Thor

    Bei mir war es so, dass der Hund bis Stubenteinheit saß bei mir im Schlafzimmer schlief, ab dann durfte er pennen wo er will. Meine Schlafzimmer Tür ist auf. Meistens kommt mein Hund wenn er wach wird aufs Bett, kuschelt sich ne Stunde an und geht dann wieder. Alleinebleiben hängt nicht davon ab wo der Hund schläft.

    Ich versuche mal zu beschreiben, warum ich Deckentraining nicht gut finde.

    Der Hund lebt eine so kurze Zeitspanne und hat nur uns. Und dann sind wir meist auch noch lange weg.

    Daher darf mein Hund in der Wohnung rumlaufen.

    Wenn er nervt wird er ignoriert, oder vom Sofa geschickt. Das dauert nur kurz und der legt sich irgendwo hin und pennt.

    Jetzt zum aber Deckentraining für kurze Ruhezustand kann oder ist gut. Aber nicht für eine lange Dauer.

    Und seit dem Zwergpudelfaden habe ich da sehr oft drüber nachgedacht.

    Und auch deshalb hatte ich zu Anfang auf das Video von Dirk Biller hingewiesen.

    Vielleicht bin ich einfach nicht die richtige Besitzerin für Dorlie. Vielleicht ist mein Leben (obwohl ich finde, es ist im Vergleich zu anderen 30-jährigen sehr ruhig) trotzdem zu unruhig für sie mit ab und an Besuch und Restaurant.

    Vielleicht hätte sie es anderswo einfach besser. Das wollte ich jetzt nicht aber bin echt wieder total traurig geworden ab Euren Antworten (was ihr natürlich auch nicht wolltet, schon klar!)

    Ich fühl mich einfach etwas alleine mit den Problemen. Ja, sie hat gesundheitliche Probleme, aber diverse Abklärungen, Ultraschall, CT etc. haben nichts zutage gebracht ausser sehr schlechte Werte im Kot (Laboruntersuchung, u.a. astronomische Zonulinwerte (10Fach des Normalen) und wenig gute dafür viele schlechte Bakterien in der Flora), einen entzündeten Darm (müsse man aber nicht behandeln sagt TA) und erhöhte Blutwerte, was wiederum auf etwas an der Leber hindeutet. Oder ne Futtermittelallergie. Oder IBD. Keine Ahnung. Sehr viel Geld ausgegeben und niemand kann mir wirklich erklären, was sie haben könnte.

    Trainer ist gut und wir haben viel erreicht aber mEn auch zuwenig in 6 Monaten. Oder ich will zu viel, keine Ahnung. Die Probleme habe ich ja geschildert und sie sind für mich (ich betreue sie ja zu 90% alleine, ausser sie ist bei der Tagessitterin) sehr belastend.

    Es gibt hier so viele Trainer, aber ich weiss nicht, wen sonst nehmen

    Langstrumpf hier zum Beispiel steht was medizinisch gelaufen ist.

    Und niemand hat von nicht behandeln gesprochen.

    Ich hab nix von Hund muss nicht behandelt werden geschrieben.

    Aber krank hin oder her man muss den Rahmen finden wo Erziehung funktioniert. Und man muss den Hund so wahrnehmen wie er ist.

    Akzeptanz ist auch immer ein Bestandteil und so habe ich wurli verstanden.