Beiträge von Thor

    Ich finde es immer krass welche Vielfalt von Hunden ihr seht. Ich wohne in einer Kleinstadt, am Rand, Richtung Dörfer. Da trifft man die schnöden Goldis, Labbis und Mixe, mal nen Viszla oder einen Frenchie, aber solche Exoten wie ihr sie beschreibt, eigentlich nie. Schade….

    Vermutlich würde ich aber auch keinen Exoten erkennen 😎 und denken es wäre ein Mischling.

    Der einzige Exot den ich hier hatte :loudly_crying_face: :loudly_crying_face: leider tot, war ein toller Kerl, war ein Tosa Inu.

    Und jetzt gibts hier einen jungen Griffon, der ist auch klasse.

    Ein Tosa finde ich auch absolut Bombe, könnte ich schwach werden.

    Bei uns heute nur 1 Border collie

    Ich muss gestehen, dass ich mir auch schwer tue 3000€ Brutto als viel zu empfinden. Ja mir ist bewusst, dass es viele Berufe gibt, die nicht so gut bezahlt werden, und Regionen, in denen man damit gut auskommt...deswegen ist das in der heutigen Zeit aber immer noch kein guter Verdienst.

    Es ist nicht viel, es gist nur viele die so viel verdienen.

    Ich wundere mich gerade über die Brutto Gehalte. Habt ihr alle vielleicht eine falsche Vorstellung von 3.000 Brutto? Mit Abzügen wären das nämlich gerade mal 1.8 Netto. Verdient ihr ALLE und alle eure Bekannten/Freunde, so wenig? Vollzeit?

    Ich kenne niemanden der weniger in Vollzeit verdient. Nicht einen. Deswegen wundert mich das gerade echt enorm...

    Mit 1800 Euro netto ist man schon Mittelschicht.

    Und viele Menschen im Handwerk/im Verkauf oder Dienstleistung tätige verdienen so.

    Also ich habe es halt akzeptiert, dass es einen DD nur mit kupiertem Schwanz gibt. Das ist halt so. Toll finde ich es auch nicht.

    Man macht das ja hauptsächlich deswegen weil sich die Hunde bei der Jagd sonst regelmäßig den Schwanz aufschlagen. Und da die Einsatzgebiete von Rettungshunden ja den Einsatzgebieten von Jagdhunden sehr ähneln, ist es vielleicht auch nicht ganz sinnfrei.

    Klar, ich brauche keinen Hund aus einer hoch-prämierten Leistungszucht. Ich hätte einfach nur gerne einen gut gezogenen Welpen aus VDD-Zucht. Und da hoffe ich einfach, dass die Züchter da auch mit gesundem Menschenverstand ihre Interessentenlage sondieren.

    Ich würde einen DD auf jeden Fall lieber an einen Rettungshundler geben, der aktiv in Einsätze geht als einem 80-jährigen Jäger der vielleicht noch einmal in der Saison auf die Jagd geht…

    Und wenn es halt partout nicht klappen will mit einem DD dann gibt es auch noch andere Rassen, die mich interessieren würden. UD, UK, Chessie. Zumindest an die letzteren beiden kommt man sicher einfacher ran.

    Ich verstehe ehrlich noch nicht warum man für Rettungsarbeit einen triebscharfen Hund mit Schutztrieb will.

    Und warum wenn man das unbedingt will, es unbedingt ein Jagdgebrauchshund sein muss.

    Da gäbe es doch in der Gebrauchshundeecke genug Alternativen wo es eher passt.

    Ah ok. Dass war vor.. x Jahren noch anders. Mit Glück bekam man Schulungen bezahlt, oft hätte man dass auch selbst tragen müssen. 1300€ plus noch Nachtdienste in der Assistenz zb, dass wäre dann ja finanziell machbar. Behalte ich im Hinterkopf, wenn die aktuelle Lösung doch mal wegbricht, ist dass eine Option.

    Generalistische Pflegeausbildung. Teilweise zahlt da das Arbeitsamt den Lohn eines Pflegehelfers . Und wenn nicht, bekommen die Schüler im ersten Ausbildungsjahr schon um die 1000 netto.

    Dass ist regional wieder sehr unterschiedlich. Je nach Tarifvertrag. In Berlin sind es zb auch fast 2€ mehr die Std. In Brandenburg würde ich bei 29Std 1700€ Brutto haben. Geht also nicht ohne zusätzlichen Job. Man muss heute wirklich sehr genau gucken und rechnen, auch mit der Fahrerei. Wenn in unserer Ecke ein kaufmännischer Job mit über 40.000€ Brutto im Jahr angeboten würde, da würden sich die Leute drum schlagen. Üblicherweise sind es 1800- 2500€, wenn man Glück hat.

    Aus rein wirtschaftlicher Perspektive sollte man Brandenburg den Rücken kehren. Woanders verdient man mehr, hat mehr Urlaub, Mieten im Verhältnis zum Lohn sind zt wieder günstiger usw. Aber.. ich mag es hier und ich weigere mich erneut für lukrativen Job weg zu ziehen, kreuz und quer durch Deutschland. Irgendwann will man auch wo bleiben. :D

    Daher muss man dann wohl das Beste draus machen und dann ist es eben so, dass man eben nur 20- 25Std angestellt arbeitet plus Minijob plus Selbstständigkeit um alles was mgl ist an Sozialabgaben und Steuern zu sparen, weil von den Gehältern die ich hier verdiene, krieg ich eh nie mehr als die Mindestrente. Und dann hab ich die 400-600€ die ich so "einspare" lieber jetzt zum Leben und um das Haus abzubezahlen und zu renovieren. Dass ist die Konsequenz aus dem extremen Lohngefälle und den Mieten. Die Menschen umgehen das soziale System und die Steuern (über Selbstständigkeit kann ich Fahrtkosten zb viel besser absetzen) und am Ende wird es teuer, da die Renten massiv bezuschusst werden müssen.

    Hab ich da ein schlechtes Gewissen? Nein. Ich zahle ein, ich arbeite mehr als die meisten Durschnittsbürger aber ich muss auch was übrig haben zum Leben und wenn ich am Ende eh nur dasselbe habe, wie jemand der nie arbeiten war (ich hatte mal Nachbarn die mich ausgelacht haben, dass ich für Mindestlohn arbeiten gehe :ugly: ) - ich kann nix für das System, ich muss schauen, dass beste draus zu machen. :ka:

    Man könnte auch einfach eine Pflegeausbildung machen, mit entsprechenden Fördermitteln verdient man da als Azubi auch 1300 Euro netto.