Dass ist regional wieder sehr unterschiedlich. Je nach Tarifvertrag. In Berlin sind es zb auch fast 2€ mehr die Std. In Brandenburg würde ich bei 29Std 1700€ Brutto haben. Geht also nicht ohne zusätzlichen Job. Man muss heute wirklich sehr genau gucken und rechnen, auch mit der Fahrerei. Wenn in unserer Ecke ein kaufmännischer Job mit über 40.000€ Brutto im Jahr angeboten würde, da würden sich die Leute drum schlagen. Üblicherweise sind es 1800- 2500€, wenn man Glück hat.
Aus rein wirtschaftlicher Perspektive sollte man Brandenburg den Rücken kehren. Woanders verdient man mehr, hat mehr Urlaub, Mieten im Verhältnis zum Lohn sind zt wieder günstiger usw. Aber.. ich mag es hier und ich weigere mich erneut für lukrativen Job weg zu ziehen, kreuz und quer durch Deutschland. Irgendwann will man auch wo bleiben. 
Daher muss man dann wohl das Beste draus machen und dann ist es eben so, dass man eben nur 20- 25Std angestellt arbeitet plus Minijob plus Selbstständigkeit um alles was mgl ist an Sozialabgaben und Steuern zu sparen, weil von den Gehältern die ich hier verdiene, krieg ich eh nie mehr als die Mindestrente. Und dann hab ich die 400-600€ die ich so "einspare" lieber jetzt zum Leben und um das Haus abzubezahlen und zu renovieren. Dass ist die Konsequenz aus dem extremen Lohngefälle und den Mieten. Die Menschen umgehen das soziale System und die Steuern (über Selbstständigkeit kann ich Fahrtkosten zb viel besser absetzen) und am Ende wird es teuer, da die Renten massiv bezuschusst werden müssen.
Hab ich da ein schlechtes Gewissen? Nein. Ich zahle ein, ich arbeite mehr als die meisten Durschnittsbürger aber ich muss auch was übrig haben zum Leben und wenn ich am Ende eh nur dasselbe habe, wie jemand der nie arbeiten war (ich hatte mal Nachbarn die mich ausgelacht haben, dass ich für Mindestlohn arbeiten gehe
) - ich kann nix für das System, ich muss schauen, dass beste draus zu machen. 