Beiträge von Cerberus2021

    Winterwelpe als Ersthund, geboren Ende September, bei mir seit Anfang Dezember. Mit eigenem Garten fand ich das eigentlich nicht sonderlich "schlimm" mit dem Stubenreinheitstraining bei unserem Winterwelpen - in Mantel und Gummistiefel ist man schnell reingeschlüpft, und dann ist es auch egal, ob da drunter noch der Schlafanzug ist. Ein weißer Großspitzwelpe im Schnee war außerdem so ziemlich der süßeste Anblick überhaupt. :smiling_face_with_heart_eyes:

    Ich fand es schön, im Sommer mit dem Junghund dann schon richtig etwas unternehmen zu können - z.B. unser Pfingsturlaub wäre mit kleinem Welpen deutlich schwieriger gewesen als mit dem 9 Monate altem Junghund, der eben auch schon kleinere Wanderungen/Ausritte mitlaufen und relativ problemlos mit in den Biergarten usw. kommen konnte. Im Prinzip wäre es mir aber egal, ob ein nächster Hund ein Sommer- oder Winterwelpe wird. Hauptsache der Hund an sich passt vom Typ und Charakter her zu mir.

    Ich habe zwar keine Ahnung von Hundetraining (Ersthundehalter), aber das hier ist mir in Deinem Beitrag aufgefallen:

    Aufs Sofa können wir auch nicht mehr da er jetzt im vollen Galopp da drauf kommt und uns sofort anspringt und beißt

    Kann ja wohl nicht sein, dass zwei Erwachsene sich nicht mehr aufs Sofa setzen, nur weil so'n Dreikäsehoch-Welpe meint, sich dann jedesmal daneben benehmen zu müssen? Was macht denn Euer Welpe, wenn Du dann tatsächlich mal authentisch wütend wirst und Dir das nicht bieten lässt? Von einem Kleinkind würdest Du Dich doch auch nicht so "tyrannisieren" lassen?

    Würde es Dir helfen, Deinen Fokus von "ohje, was muss ich denn noch alles machen, damit das mit dem Welpen klappt und er sein Verhalten ändert?" in Richtung "pass auf Flauschi, wir leben hier, und hier gelten unsere Regeln - ich helfe Dir gerne, die zu lernen und hier zurechtzukommen, aber Randale iss nich!" zu verschieben?

    Ich lasse meinen Hund am Pferd mitlaufen - aber nur bei meinem Pferd, das ich gut kenne und das im Gelände wirklich sicher und erfahren ist. Bei einem neuen Reitbeteiligungspferd würde ich erst zusehen, dass ich mal ein paar Monate investiere, um mit dem Pferd eine gute Basis zu haben und an einem Punkt zu sein, wo ich das Pferd wirklich gut einschätzen kann, und dann erst den Hund mitnehmen.

    Das wird mit zunehmenden Alter der Kinder nicht unbedingt besser. Meine Teenies kommen nach der Schule jetzt immer zu mir ins HomeOffice. Natürlich nicht, um ihrer Mama zu erzählen, wie es in der Schule war, sondern um dem Hund zu begrüßen - der liegt seit dem Wintereinbruch nämlich tagsüber lieber im geheizten Büro als im ungeheizten Flur. Ok, ich liebe euch auch, meine süßen Kinder, und ich habe euch auch ganz doll vermisst... :hushed_face:

    dazu hab ich ne Reingrätsch-Frage, mein Onkel behauptet nämlich, dass Maulwürfe sofort an Stress sterben/einen Herzinfarkt bekommen wenn sie in die Hand genommen werden. Im Hundemaul dürfte der Stress ja nicht geringer sein.

    Stimmt das dann also nicht? (der labert nämlich manchmal Quatsch, aber ich glaube ihm trotzdem immer.)

    Ne, die sind eigentlich recht zäh. Hatte auch mal einen in der Hand, weil der Dussel auf der Straße herumgewatschelt ist.

    Ist munter und unter Protest auf der Wiese angekommen und hat sich davon gemacht.

    Hier genauso - wir wohnen hier praktisch in Maulwurf-Metropolis (ein Maulwürfshügel am anderen auf über 3000qm...), und unsere Katzen früher haben öfter mal einen Maulwurf ins Haus gebracht. Zumindest unsere Maulwürfe sind zäh aber nicht allzu helle - von der Katze losgelassen, rennt ein Maulwurf los, bis er ein Hindernis findet (das ist im Haus dann die nächste Wand) und fängt an zu buddeln. Bringt natürlich im Haus nix, ist ihm aber egal, dann buddelt er halt fester. Ganz clevere Maulwürfe schaffen noch eine 90-Grad-Wendung beim ersten Hindernis, hängen dann aber unweigerlich in der Ecke fest (und buddeln da). Wenn man sie dann nicht innerhalb von ca 20 Minuten rausträgt, sterben sie an Erschöpfung/Kreislaufkollaps/was-auch-immer vom Buddeln. Wenn man sie rausträgt, laufen sie draußen über die Wiese, und graben sich recht schnell wieder ein. Ich mag die samtigen Kerlchen ja total und finde die wunderschön (und freue mich, dass sie mir die Wühlmäuse aus dem Gemüsegarten fernhalten und mir Unmengen beste Saaterde aufhäufeln), aber so richtige Blitzbirnen sind es anscheinend nicht.