Beiträge von Tidou

    Tidou wurde im Oktober vierzehn Jahre alt. Er schläft viel mehr und vor allem viel tiefer. Das fing so ungefähr ab dem dreizehnten Lebensjahr an. Jetzt schläft er manchmal so tief, dass er nicht mal mehr mitbekommt wenn wir nach Hause kommen.

    Mit elf Jahren konnten wir noch sehr lange Wanderungen in den Bergen unternehmen. Er lief da noch ohne Probleme 5-6 Stunden und Höhenunterschiede machten ihm überhaupt nichts aus.

    Dann hatte er leider eine Diskospondylitis, ausgelöst durch Bakterien und seine Herzklappeninsuffizienz verschlimmerte sich das Jahr drauf. Die sehr lange Antibiotikagabe wegen der Diskospondylitis verursachte Probleme mit dem Magen.

    Ich denke, seine gesundheitlichen Probleme ließen ihn schneller altern. Wobei er jetzt immer noch sehr gut läuft, Treppen locker rauf und runter geht und ab und zu auch noch mit anderen Hunden spielt. Für sein Alter ist er wirklich noch fit aber er ermüdet einfach viel schneller.

    Das Gehör hat auch stark nachgelassen aber das verschlimmerte sich auch über einen längeren Zeitraum.

    Zwischen Sommer und Winter ändert sich seine Form extrem. Wanderungen mit Höhenunterschied sind im Sommer schwierig, aber im Winter klappt das noch sehr gut. Aber das hängt ja sehr wahrscheinlich mit seiner Herzklappeninsuffizienz zusammen.

    Die Tierärzte finden ihn noch fit für sein Alter und beim Spazieren kommt es oft vor, dass er viel jünger eingeschätzt wird. Aber im Sommer ist es wirklich schwierig etwas mit ihm zu unternehmen, wobei er schon als Junghund warme Temperaturen nicht liebte.

    Gewisse Sachen die er nie geliebt hat sind jetzt dramatisch. Krallen schneiden findet er jetzt total furchtbar, er wird da wirklich hysterisch, kreischt und wehrt sich wie ein kleiner Teufel.

    Es macht mich schon wehmütig zu sehen, dass er jetzt in seinem letzten Lebensabschnitt ist. Ich hoffe, dass er noch ein oder zwei gute Jahre haben wird aber das wird halt wegen dem Herzklappenproblem immer schwieriger.

    Tidou ist ja auch ein Hund der

    Futtertechnisch sind wir am Ende angekommen. Rosi verträgt nichts außer Ziege. Gar nichts. Erst gabs Trofu von der ziege. Es war wie immer. Erst frisst sie es begeistert um es am Ende komplett zu verweigern. Und egal wie oft man es ihr dann anbietet, sie würde lieber verhungern. Also gabs Nassfutter. Da hat sie sich anfangs sehr aufs Füttern gefreut. Das lässt langsam nach. Letzte Woche zögerte sie das erste mal. Heute morgen dann wieder. Ka was wir tun, wenn sie dieses auch anfängt zu verweigern.

    Könnte es eine Lösung sein für Rosi zu kochen?

    Bei sehr grossen Touren gibt es zwischendurch Leckerlis. Wobei die Touren jetzt natürlich kleiner sind als vor ein paar Jahren.

    In den letzten Winterferien hat er abgenommen. Bei den nächsten Ferien werde ich ihm mehr Futter geben oder sonst etwas kalorienreiches dazugeben.

    Unser Senior kriegt nun einen Phosphatblocker mit ins Futter. Die Blutwerte sind nochmal etwas schlechter als sie letzten August waren, die Nierenwerte jetzt deutlich auffällig, Phosphat seit diesem Mal viel zu hoch, obwohl er sehr wenig Protein bekommt.


    Seit er den Phosphatblocker ins Futter bekommt, riecht er sehr unangenehm. Füttert hier auch jemand so etwas und kann mir dazu was sagen?

    Die Ärztin meinte, wenn die Nieren langsam ihren Dienst einstellen, würde der Hund zuerst schlecht riechen wegen der Giftstoffe und dann immer müder und müder werden, evtl nicht mehr fressen oder sich übergeben.

    Beim Hund meiner Eltern war das so. Er erbrach, wurde immer müder und stellte das Fressen ein. Ich mag mich aber nicht erinnern dass er schlecht gerochen hätte.

    Ich weiß nicht was dein Hund frisst, aber Haferflocken, Linsen, Quinoa, Hirse, Buchweizen sind auch phosphatreich und sollten nicht gegeben werden. Ich selbst dachte bei Phosphat immer nur an Fleisch.

    Ich wünsche deinem Hund alles Gute.