Ist es wirklich die reine Anzahl der Hundekäufer und Züchter, die einer Rasse schaden?
Nicht zwangsweise, eher dass Masse statt Klasse produziert wird. Und bei beliebten Rassen springen natürlich die Vermehrer und Auslandsimporteure auf, welche üblicherweise wenig auf Gesundheit und Wesen der produzierten "Ware" achten.
Ich meine, wenn es viele Plätze gibt wo Zuchthunde (und ihre Wurfgeschwister) wohnen können, gibt es zumindest die Möglichkeit eine große genetische Vielfalt zu pflegen und/oder Linien zu erhalten, die noch nicht übertypisiert worden sind.
Von der genetischen Vielfalt ist das natürlich grundsätzlich von Vorteil, wenn es viele Züchter mit unterschiedlichen Linien gibt.
Problematisch ist nur, wenn bestimmte Merkmale vom Rassestandard her erwünscht sind oder Ungenauigkeiten im Rassestandard ausgenutzt werden um bestimmte Merkmale, welche nicht unbedingt im Sinne der Gesundheit sind, zu produzieren, was dann wieder zur Übertypisierung führt.