Beiträge von Anne_Boleyn

    Und da der verantwortungsvolle HH ja heute fast immer nen Kastraten hat

    Der Trend ist doch schon wieder vorbei. Bzw. Das Gegenteil bloß nicht kastrieren. Da hat man dann die nach Pyometra notkastrierte Hündin mit Besitzer der sich bald selbst steinigt, weil der arme Hund könnte inkontinent werden.

    Ich hab das Gefühl, dass man bei Rüden halt immer noch sehr viel schneller über eine verhaltensbedingte Kastra nachdenkt. Hund gestresst oder viel Außenfokus - besser kastrieren lassen.

    Bei Hündinnen ist die OP größer und die Angst vor Inkontinenz ist da, sodass viele da zurückhaltender sind. Und es gibt sehr viele Hündinnenbesitzer, die nicht wissen was eine Pyometra ist. Emma hatte ja zwei Pyometras und wenn ich da mit Hundehaltern aus der Nachbarschaft drüber geredet habe, waren erschreckend viele dabei, die nicht wusste, was das ist, was die Symptome sind und worauf man nach der Läufigkeit achten sollte (Stichwort: viel trinken).

    Oder Hund brettert so in die Schleppleine , dass man liegt und der Hund ist weg. Soll passieren, hab ich gehört 😅

    Tracker finde ich halt einfach cool, weil man sich die Routen hinterher nochmal anschauen kann, sieht wie viele Kilometer man gelaufen ist oder wenn der Hund bei meiner Mama ist, kann ich sehen, ob sie schon mit Emma unterwegs ist. Finde es einfach ein nettes Gadget. Für Freilauf finde ich es zumindest bei uns wichtig wegen dem Jagdtrieb.

    Was Tierarzt angeht. Ich war schon bei wirklich nicht guten Tierärzten. Meine jetztige TÄin macht zumindest, was ich möchte. Ich hab auf ein umfassendes Blutbild bestanden, was sie so eigentlich nicht machen wollte und das war gut so. Direkt zum Fachtierarzt gehe ich jetzt wegen Herzultraschall. Könnte ich auch bei meiner TÄin machen lassen. Aber bei Auffälligkeiten oder Unsicherheiten wird sie mich eh zum Spezialisten schicken. Dann hätte ich am Ende bei zwei Ärzten bezahlt. Den Umweg und die Kosten erspare ich mir gerne.

    SDU ist halt gerade ein Thema was bei uns auch im Raum steht. Meine TÄin fand den T4 in der Norm. Die Facebook Gruppe riet dazu die anderen Werte zu bestimmen. Ich hab darauf bestanden und tatsächlich zeigt sich wohl eine beginnende SDU, die anders nicht bemerkt worden wäre. Von daher hinterfrage ich lieber einmal mehr.

    Hab es auch in der Humanmedizin in der Familie erlebt. Meine Mama wäre jetzt tot, wenn sie einfach Ruhe gegeben hätte und sich auf den Arzt verlassen hätte.

    Emma hat nach der Kastration über 2 Wochen nicht selbstständig gefressen. Bei ihr war der Durchbruch erst Reconvales mit der Spritze füttern und später püriertes Nassfutter mit Reconvales gemischt per Spritze.

    Nach einigen Tagen hat sie dann angefangen, runter getropftes Futter aufzuschlecken. Irgendwann Reconvales selbstständig zu schlecken und dann dauerte es nicht mehr lange bis sie wieder gefressen hat.

    Danke, ich hoffe mal das alles nicht ganz so schlimm ist, wie ich gerade befürchte.

    Rein geguckt in den Hund habt ihr ja noch nicht. Von daher: mach dich nicht verrückt.


    Mal ein bisschen Mut mach:

    Danke, das macht wirklich Mut.


    Ich bin auch immer verzweifelt, wenn ein Hund krank ist. Ich hab schon geheult. Ich kann das so gut verstehen. Das beste am Collie ist doch dieses Fell. Da kann so schön reinheulen. Das ist das Herz ❤️

    Vom Kopf her, bist du weder Schuld an einer evt Krankheit. Und du bist früh dran mit der Diagnostik, hast eines Gespür für deinen Hund, lässt nicht locker, bis sie diagnostiziert ist, ein super Futter bekommt und bestimmt noch lange gut leben wird, WEIL!!!! es sehr gute Behandlungsmlglichkeiten gibt.

    Mein Verstand sagt, dass du da ganz großartige Arbeit leistest. Vielleicht kommt das bei dir etwas an.

    Du bist nicht Barfello💐😂

    Danke, das tut sehr gut zu hören. Momentan überwiegt noch die Verzweiflung. Aber ich hoffe, wir bekommen das hin und ich hab meine Maus noch ganz lange. Sie wird doch Sonntag erst 2 Jahre alt.