Beiträge von Lissehummel

    Hey du...

    Erstmal tief durchatmen...

    Hier hat alles Monate gedauert bis es sich einigermaßen eingespielt hat. Dieses Gefühl der Überforderung kannte ich auch. Das war eine schwierige Zeit. Aber auch eine gute, denn lernt man den Hund nach und nach kennen, kann man sich immer mehr Strategien zurecht legen, wie man etwas schaffen kann.

    Und auch wenn man den südlichen Strassenhunden eigentlich immer ein sanfteres Wesen nachsagt, weiss man ja am Ende doch nicht, was sie alles durchmachen mussten und welches Trauma in ihnen steckt.

    Vertrauen aufbauen dauert einfach sehr lange. Es wird immer auch mal Rückschritte geben, es kommt ja auch immer wieder was dazu, wo man wieder neu sortieren muss...

    Gebt euch etwas Zeit, euch an den Hund zu gewöhnen und auch andersrum... toi toi toi

    Hallo!

    Ich weiss, das ist ein bisschen platt, aber such einfach weiter...

    Wenn das Alles schon so anfängt, könnte es ja am Ende noch mehr. Probleme geben, die dir velleicht noch mehr Bauchgrummeln bescheren.

    Es gibt so viele Senioren, die ein neues Zuhause suchen und so viele Vereine, die diese ohne soviel Fragezeichen vermitteln.

    Viel Glück für dich!!

    Krallen schneiden? Mein Kryptonit:pleading_face:

    Hummel hat solche Angst, sich an den Pfoten anfassen zu lassen. Ich bin froh, dass sie mich mittlerweile ranlässt, um sie trocken zu rubbeln. Ich darf auch dran rumfummeln und kneten und alles...bis die Krallenschere kommt!

    Dazu kommt, dass sie panische Angst vorm Tierarztbesuch hat.

    Wir üben und üben und üben, aber irgendwie komme ich nicht weiter...sie zuckt zwar nicht mehr immer weg und ich kann mit der Schere schon die Pfoten berühren. Aber festhalten, stillhalten und schneiden und das bei schwarzen Krallen? No way...

    Wir haben es schon mit Sedalin probiert, aber das war für alle wirklich keineschöne Erfahrung...

    Also beim Tierarzt gefragt, ob der die Krallen bitte mit schneiden würde, da Zahnstein unter Narkose entfernt werden sollte. Macht ja Sinn!!

    Wieder im Aufwachraum, sehe ich, Krallen nicht geschnitten. Wie bitte? Angeblich seien die ja gar nicht zu lang, und man müsse das ja dann schließlich alle drei Monate machen lassen. Und immer unter Narkose!! Ob ich das wollen würde?

    Nee, natürlich nicht. Aber hätte man es mitgemacht, hätte es vielleicht geklappt, die Krallen durch laufen auf Asphalt in Schacht zu halten.

    Blöder Weise geht der Hund ja eh nicht so gerne spazieren. Regen, Hitze? Nicht so ihr Ding. Also können die Krallen in aller Ruhe wachsen, ich kriege sie nicht geschnitten, weil ich Angst habe, dass sie sich dabei verletzt, so wie sie sich wehrt.

    Aber mittlerweile glaube ich, dass es mit dem nicht Laufen mögen auch mit den Krallen zu tun hat, vielleicht schmerzt es sie...

    Also habe ich mich gerade wieder auf den Weg gemacht, einen Tierarzt zu finden, er das macht!! Gut finde ich es selber nicht, aber ich weiss nicht, wie ich es anders hinkriegen soll🙄