Beiträge von Grenouille

    Eine Woche finde ich sehr knapp. Mindestens einen Monat solltest du rechnen. Bleib entspannt ;)

    So, wie ich das raushöre, ist das einzige, was der Hund "falsch" macht...seine Anwesenheit.
    Was tut die Katze? Geht sie zum Hund und faucht? Oder ist es der Hund, der zu ihr geht und dann faucht Miez?
    Hat die Miez genug erhöhte Plätze? Und Versteckmöglichkeiten? Einen für sie sicheren Platz, wo Futter, Wasser etc steht?

    Ich spreche mal von meiner Kindheit, das kann ich am besten ;) :

    Ich und mein Bruder wussten, man klettert nicht allein auf hohe Bäume, man läuft nicht einfach barfuß in jeden trüben See/Fluss, man geht nicht auf die Kuhweide und man nähert sich Hunden langsam, bedrängt sie nicht und ist nicht laut, etc pp.

    Größtenteils haben wir uns dran gehalten. Größtenteils... :hust:
    Wir hatten dennoch blaue Flecken, weil wir von Bäumen gefallen sind.
    Hatten Schnittverletzungen an den Füßen.
    Ich würde von ner Kuh...umgeschubst :lol:
    Wir wurden von Hunden gebissen.

    Wir haben daraus gelernt. Und zwar nicht, dass per se alle Bäume, Gewässer, Kühe und Hunde böse sind. Sondern, dass wir durch unser Verhalten einiges selber beeinflussen können. Und dass das Leben lebensgefährlich sein kann.
    Wir wurden ob der Verletzungen nie hysterisch bemuttert. Wir wurden liebevoll versorgt (Arzt, Pflaster, Verband, Salbe...) und nochmal intensiv aufgeklärt.
    Hat uns ganz gut getan ;)


    Ich muss dazu sagen: Mein Beitrag bezieht sich nicht auf die Beißunfälle mit Hunden, wo Menschen ums Leben kamen!
    Sondern auf solche, wie in dem Bericht (wahrscheinlich) und auf die allgemeine Diskussion, die hier entstanden ist.

    Da fällt mir noch ein...
    Ich will den Vorfall nicht herunterspielen, aber: Mittlerweile werden jegliche Vorfälle mit Hunden in die Zeitung gebracht. Wenn ich "früher" gebissen wurde, wurde da kein Wirbel drum gemacht. Auch wenn ich an fremden Hunden vorbeirannte und ein DSH mir in die Schulter biss und ich vom Fallen danach echt übel aussah. Oder als mir ein schwarzer Labbi-Mix ins Gesicht biss im Reitstall.
    Da hat sich die Berichterstattung arg gewandelt oder?

    Zitat

    puh und etwas drunter steht, dass ein mädchen von einem schäfer mix schwer verletzt wurde.
    was meint ihr: warum kommt es zu so vielen beissvorfällen von schäferhunden?
    die frage ist ernst gemeint, ich habe ja selbst einen schäfer-mix.

    Hm, ich hätte jetzt gedacht, weil es sehr viele Schäfer und -Mixe gibt.


    Chandrocharly: Ja, da hast du Recht. Ich denke, hier im DF wissen das auch alle oder fast alle. Aber ob es zu den "anderen" durchdringt?

    http://www.noows.de/hundeattacke-zwei-kinder-gebissen-19058´

    Das Bild passt ja mal null dazu, finde ich. :???:
    Sehr schlimm, dass wieder was passiert ist, zum "Glück" nicht so schlimm wie in den letzten Meldungen.
    Aber, ich muss zugeben, für einen kurzen Moment dachte ich, vielleicht checkt dann doch der eine oder andere, dass auch Labbis etc beißen können und dass es am Besitzer liegt, ob etwas passiert?

    Hab selber nen Beißer und muss immer aufpassen/sichern...ich weiß also wie das ist.

    Ich komm gerad nach Hause und hab meine Jungs geweckt :D
    Die haben mich so :skeptisch3: angeguckt.
    Jetzt sindse gerad genervt dass Licht an ist...

    Ich geh auf jeden Fall ohne Hunde feiern. Alleine sein mussten sie eh lernen, schon allein wegen der Arbeit. Zwar können sie mit, aber wer weiß, ob das ewig so ist? und zudem sitzen sie dort auch allein in nem Raum.
    Ich guck am WE immer bissl, wie die Woche war. Habe ich sehr viel gearbeitet und waren sie somit lange allein, seh ich zu, dass es am WE mit Hunden wohingeht oder ich bleib abends halt zuhause. Dann kommt ne Freundin rum oder was weiß ich.
    Zu Konzerten kann Mo manchmal mit, inne Privatkneipe auch (Corey kommt dann zu meinen Eltern oder bleibt allein zuhause), Festival je nachdem, ob Hunde erlaubt sind und wie groß das Ganze ist.
    Gehe ich abends ohne Hunde weg, gibts vorher nen schönen Gang, lecker Essen und den TV an :D . Dann bin ich auch schonmal 7-13 Stunden weg.

    Zitat

    Was mir nicht ganz klai ist:

    haben die da wirklich Wöfe oder nur Wolfshunde?
    Du schreibst von Wissenschaftlern: Gibt es ein offizielles Forschungsprojekt und/oder Zusammenarbeit mir irgendeiner Uni bzw. einem Institut?

    Sie haben 4 Wölfe und Saarloos- oder Tschechoslowakische Wolfshunde...erinner mich nicht mehr. Nur dass die Wolfshunde nicht da waren (was man netterweise zu dem Zeitpunkt nicht auf der HP erfahren hat, geschweige denn irgendwo bevor man Eintritt gezahlt hat. Weiß nicht, ob es inzwischen dort steht.)
    und stattdessen 2 weiße Huskies dort waren.


    Ich meine, die arbeiten mit einem Institut zusammen oder mit ner Uni, aber die Frau, die mir das erzählen sollte, sprach immer nur von: Wegen den Forschern, blablabla, nix genaues weiß ich nicht. Ich hatte irgendwann auch keine Lust mehr, mich mit der zu unterhalten, wie gesagt...
    Musst du sonst selber mal nachfragen.

    Edit: ja, das mit den fehlenden Tafeln fand ich blöde...da kann der Besucher, sofern er nicht zu einem Vortragszeitpunkt dort ist oder sich ihn auch einfach nicht anhören möchte, nichtmal wissen, was er da genau für Wölfe überhaupt gesehen hat.
    Bisschen was zu lesen über das jeweilige Tier halte ich für einen Standard in einem Zoo/Tierpark mit Eintritt zahlenden Gästen.

    Gerade der Punkt mit dem großen Gehege und den rumliegenden Wölfen war doch von mir abgeschwächt, indem ich sagte, vielleicht auch nicht anders zu machen. Genau lesen hilft ;)

    Und das mit den Wolfswelpen an sich berfürworte ich persönlich nicht. Gar nicht mal wegen dem Geld, welches Leute dann dafür bezahlen, das kann mir wumpe sein :roll:

    Zu dem Hundethema: Ich bin niemand, der immer und überall seine Hunde mitschleppt. Weiß Gott nicht. Gerne lass ich sie auch mal zuhause. Aber wenn Hunde erlaubt sind und man für sie bezahlt (und nein, die Wölfe stören sich tatsächlich nicht an den Hunden und können nichtmal Kontakt aufnehmen, ob der Zäune), aber sie dann in dem ohnehin winzigen Park nur 200 Meter weit mitkönnen...dann ärgert es mich, dass ich meinen Hund ins heiße Auto packen kann, um den Rest zu sehen oder nach Hause fahren kann. Woher soll man das vorher wissen?

    - Es gab zu dem Zeitpunkt, als ich da war, nur 4 Wölfe. Doofer Umstand, aber vielleicht auch einfach nicht anders zu machen(?): Die Wölfe waren in nem Riesengehege und sehr schlecht zu sehen, haben sich auch nicht bewegt.

    - Es gab keine Tafeln an den Gehegen, mit Informationen z.B.

    - Statt Saarloswolfhunde (oder waren es Tschechen?) waren 2 Huskies in einem Gehege. Das fand ich auch sehr öd. Die Wolfhunde waren auf ner Ausstellung, irgendwoanders.

    - Die Angestellten dort (Biologen) hatten kaum nen Plan, weder zu den Wölfen noch zu dem Herdenschutzhund, zu dem ich gleich noch komme. Sie konnten kaum oder nur sehr spärlich Antworten.

    - Es werden demnächst aus einem anderen Park tierschutzwidrigerweise Wolfswelpen der Mutter weggenommen und in das Wolfcenter gesteckt. Dort werden sie mit der Flasche groß gezogen, damit sie zahmer werden.
    Erlaubt ist dies für die Forschung, somit völlig legal, aber von mir persönlich einfach nicht zu befürworten.

    - Statt sie Leute einstellen, die sich um die Welpen kümmern...DÜRFEN Leute, die sich bewerben, viel Geld bezahlen, und täglich Unmengen an Zeit im Wolfcenter verbringen und die Welpen mit Flasche füttern. * Hier habe ich einen Teil des Textes gelöscht, habe da eine Meinung zu, die ich hier nicht äußere*

    - Die Ziegen im Streichelzoo waren scheu

    - Der Herdenschutzhund, ein Owtscharka glaub ich, war 5/6 Monate alt und total traurig im Gehege mit den 6 Schafen, hat geweint und gejammert. Wir haben die "Kleine" gestreichelt, das hat sie sichtlich genossen. Ich habe die eine Biologin zu der Hündin ausgefragt, da kamen wieder spärliche und zum Teil schönredende Antworten, meine Kritik wurde gekonnt ignoriert (und ich war super höflich)

    - Das mit den Hunden hab ich ja bereits geschrieben. Ich finde es nicht angebracht, für die paar Meter, die Hunde mitlaufen dürfen, 5 Euro zu nehmen. Vielleicht wird das wieder anders, wenn die Wolfhunde wieder da sind, keine Ahnung. Aber als ich da war, waren ja die Huskies da und dort waren Hundeverbotsschilder am Weg. Und der Park ist eh total klein.
    (Die Wölfe haben sich übrigens eh null bewegt, ob da nun Erwachsene, Kinder oder Hunde vorm Gehege standen.) Wie dem auch sei, wenn denn Hunde erlaubt sind und Eintritt zahlen, finde ich es nicht ok, sie in dem ohnehin winzigen Park auf die Hälfte zu beschränken.

    - Ein Mitarbeiter hat uns sehr bedrängt, wir sollten doch zu seinem Vortrag um soundsoviel uhr kommen, wir MÜSSTEN ja nicht, es wär nur ne Empfehlung. Als er das 5. Mal ankam, hatten wir schon nen Kragen.

    Wir fanden es wirklich sehr enttäuschend. Vielleicht ändert sich ja dort noch etwas.