Ich hatte mal eine ganz schlimme Phase mit Monty.
Das war ein schwarzes Loch, das jegliche positiven Stimmungen ihm gegenüber gnadenlos aufgesaugt hat.
Er: Leinenpöbler, hektisch, unkonzentriert, konnte schlagartig nicht MEHR allein bleiben mit fast 9 Jahren (hat hier rumgeschrien als würde er abgestochen werden), lief ansonsten immerzu hektisch hechelnd um mich und Möbel herum.

Ich hab monatelang nicht richtig geschlafen, hab den Hund beim TA aufn Kopf stellen lassen...und war kurz davor, ihn abzugeben oder ihm Psychopharmaka zu geben. Ich wurde teils so wütend im Umgang mit ihm, das war gar nicht gut, das hat er natürlich gespürt.
Irgendwann kamen wir auf die Idee, seine Schilddrüse zu untersuchen...Unterfunktion. Seit er Tabletten bekommt, ist er wieder der alte:
Leinenpöbler, Kindskopf, hektisch
So wie ich ihn kannte.
Ich denke, mein Schlafmangel und Dauerstress (Ärger auf Arbeit, da Monty immer mit zur Arbeit kam, Ärger zuhause weil er hier rumschrie...) haben meine negativen Emotionen ihm gegenüber hochkochen lassen.
Ich hab teilweise schon gedacht, wieso zum Geier hab ich keinen netten Mitläufer??Wär mir auch egal gewesen, was für ein Hund, Hauptsache nett und unkompliziert.
Und jetzt weiß ich, was ich eigentlich die ganze Zeit wusste: der Hund kann nix dafür.
Corey hatte ich da ja schon und bei ihm hatte ich höchstens mal einen halben Tag lang fiese Gedanken
(Er beißt Fremde, die ihn einfach anfassen, damit musste ich erst umzugehen lernen)