Beiträge von Grenouille

    Zitat

    Danke....ist UNS allen hinlänglich bekannt ;)

    Man wird nach der Meinung gefragt und muss dann bitte auch damit
    umgehen können...oder? Ich habe in diesem Fred nix gelesen was deine
    Kritik berechtigt!

    Susanne


    Ja...ich finde es überzogen, auf Knigge hinzuweisen.
    Hingegen sollten wir beim Thema bleiben (das ist bei solchen Themen immer gefährlich^^) und bisher klappt das doch.

    Und wo steht bitte, dass der Hund mehr wert ist als das Kind? Klingt schön dramatisch, aber wenn der Hund zB umzieht, ist doch keiner mehr oder weniger wert? :???:

    Sollte an dem "Problem" gearbeitet werden, dann mit 100% Überzeugung und Motivation. Das ist nämlich etwas, das ein Hundehalter plus Elternteil wissen muss: Man ist dann beiden schuldig, 100% von dem Genannten anzustreben und 99% zu leisten!
    Dann steht dem nichts im Wege und niemand von den Beteiligten wird abgewertet.

    Zitat

    Schämt ihr euch nicht? Über jemanden zu urteilen, den ihr gar nicht persönlich kennt :mute:


    Meine Güteee, das isn Forum!
    :roll:

    Hier wurde etwas preisgegeben und das völlig freiwillig und da posten Leute Meinungen zu.
    Es wurde infrage gestellt, wie vorzugehen ist (siehe erster Beitrag: Was würdet ihr tun?) und da möchten natürlich manche alles zum Guten für den Hund wenden.
    Hilft ja niemandem, wenn er tot ist.

    Zur Frage der TS:
    Ich würde ihn an der Stelle der TS abgeben, auch nicht mehr weiter doktorn.
    Es ist sehr schwer, das Vertrauen zurückzugewinnen, wenn es so zerstört ist. Bei mir wäre das alles anders, aber bringt ja nix, das alles auch noch detailliert aufzuschreiben (ich habe einen Hund, von dem ich weiß, dass er eine geringe Reizschwelle hat und einen, der lieber sich selbst in die Pfote beißt, als einen Menschen...mittlerweile!)
    Und schnappt der Hund der TS ein zweites Mal, scheint das Drama um Klassen schlimmer.

    Franziska...meine Hunde sind bisher auch so.
    Aber: Fehler passieren. Erwarte von einem Lebewesen nichts 100%, was es und du wahrscheinlich nicht selbst 100% leisten kannst.

    Ich wunder mich immer wieder...
    Wenn ein Pferd "schnappt" (ja, mir fehlte ein Stück aus der Schulter als Kind) oder tritt...oder ein Hahn hackt, ein Kaninchen beißt...dann ist das doch auch kein Todesurteil?
    Es sind Tiere...

    Und bei diesem Hund ist lange nichts vorgefallen.
    Ich finde die Todesstrafe absolut überzogen.

    Zitat

    Grenouille
    Das hört sich interressant an!
    Ich fürchte aber, damit bin ich i.M. recht überfordert. :sad2:
    Wer stellt so eine Diätmahlzeit zusammen? Wo bekomme ich das Fleisch?
    Und das mit den Zusatzstoffen.... so kompliziert. :verzweifelt:


    Ich hab die Zusammenstellung privat bekommen. Es gibt aber Online-Ernährungsberater. Ich kenne keinen, den ich empfehlen könnte...aber irgendwie muss ja jemand zu finden sein...

    Jetzt bin ich mittendrin im Barfen bei meinem kleinen Struvitpatienten :D
    Noch kann ich (nach ca 3 Monaten) nicht viel sagen. Nur, dass es bisher gut ist (pH Wert super, keine Kristalle, alle anderen Stickwerte auch in Ordnung).

    Ich habe eine spezielle Barf-Diät zusammengestellt bekommen. Denn nicht nur wenig Protein ist wichtig, auch welches Protein. So kommen zum Beispiel Lamm und Pferd infrage, Huhn, Rind etc dagegen eher mäßig.
    Corey bekommt eine Lamm-Pferd-Reis-Kartoffel-Möhren-Diät mit Zusätzen.
    Mittlerweile taste ich mich an andere Gemüse ran, sowie bisschen Milchprodukte und Pseudogetreide. Aber all das wird ganz langsam hinzugefügt unter Kontrolle der Urinwerte.

    Wir haben Zeit ;)

    Ich denke, wichtig bei dem Ganzen ist, dass man nicht wütend wird. Das ist ein Gefühl, das deutlich fehl am Platze ist. Denn Wut macht Angst.

    Ich gehe davon aus, dass bei allem, was Schnappi, Zookies Frauchen und bordy zB schreiben, sie nicht hysterisch schreiend auf ein junges Lebewesen zudonnern und es wegzerren.
    Es wird aber deutlich gemacht, dass das Verhalten unerwünscht war. Souverän und ohne hochkochende Wut.

    Beim Mischen musst halt nur schauen, wie lange du dann hinkommst mit den Dosen (also, mit einer offenen). Wenns wie bei deiner letzten Hündin 4 Tage sind, biste schlecht bedient, wenn du 2 Dosen offen hast.
    In dem Fall ginge auch abwechseln. Es kommt ja nun nicht drauf an, ob an einem Tag alles optimal ist, sondern unterm Strich...

    Adrenalina, du kannst deinem hund den Unterschied zwischen nem Kong zum Draufrumknatschen und Legobausteinen aber erklären :D

    So gesehen ist für den Welpen doch eh alles Spielzeug...Schuhe, Zeitungen, leere Plastikflaschen...und teilweise denken Welpis auch, sie können alles essen^^du musst ihm eh zeigen, was seins ist und was nicht.

    Versuchs doch mal mit einem einzigen Spieli (zB Kong, meist gibts nichts an Kinderspielzeug, was einem massiven Kong ähnelt, sodass die Verwechslungsgefahr gering ist)...?

    Testen...das klingt so unhündisch und wie ein Unwort in Punkto Hundeverhalten.

    Für mich ist es einfach "ausprobieren, versuchen...um das beste für sich selbst rauszuschlagen".
    Ich hab hier einen fast gar nicht testenden Hund, der viele Kommandos einfach nicht verinnerlicht hat (durch mich).
    Dann habe ich einen, der 4 Jahre lang gewisse Regeln befolgt. Er darf zB nicht in ein bestimmtes Stück im Garten, da dort lecker Katzenkacke vergraben ist und Beeren herumliegen. Lief immer super.
    Vor ein paar Tagen stand er im Garten, schaute mich an und flitzte mit angelegten Ohren und eingezogenem Schwanz (seine Rennrute) und Grinsen im Gesicht in den verbotenen Teil.
    Ich war gar nicht drauf gefasst, weil ich es nicht vermutet hätte.
    Mein HALT kam zu spät und im verbotenen Teil machte Corey ne Spielaufforderung, um mich wieder zu besänftigen :D

    Ich rief ihn und wir gingen rein.

    Für mich ist das testen, ausprobieren, einfach mal versuchen.
    Durch Ausprobieren lernen Hunde (und Menschen) unter anderem, der Drang zu versuchen ist vorhanden, wenn nicht aberzogen oder unterdrückt.

    Nur meine 5 Cent zum Thema testen :D